Zum Inhalt springen

Alberona

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Januar 2026 um 20:33 Uhr durch imported>Ambroix (Wappen und Karte in Infobox).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Alberona
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltVorlage:Platzhalterbild
Staat Italien
Region Apulien
Provinz Foggia (FG)
Koordinaten 41° 26′ N, 15° 7′ OKoordinaten: 41° 26′ 0″ N, 15° 7′ 0″ O
 {{#coordinates:41,433333333333|15,116666666667|primary
dim=10000 globe= name= region=IT-FG type=city
  }}
Höhe 732 m s.l.m.
Fläche 49,75 km²
Einwohner 834 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 71031
Vorwahl 0881
ISTAT-Nummer 071002
Bezeichnung der Bewohner Alberonesi
Schutzpatron San Giovanni Battista
Website Gemeinde Alberona
Datei:Alberona (Apulia) (2009) 45 (RaBoe).jpg
Blick auf Alberona 2009 während die Felder brennen

Alberona ist eine süditalienische Gemeinde in der Provinz Foggia in der Region Apulien mit 834 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2024) und ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia<ref>I borghi più belli d’Italia. Borghipiubelliditalia.it, abgerufen am 9. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Die schönsten Orte Italiens). Schutzpatron des Ortes ist der hl. Johannes der Täufer.

Geographie

Alberona liegt auf einer Höhe von 732 Metern über dem Meer. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 49,75 km². Die Nachbargemeinden sind Biccari, Lucera, Roseto Valfortore, San Bartolomeo in Galdo, Volturara Appula und Volturino. Der Ort grenzt an die Provinz Benevento an.

Geschichte

Die heutige Gemeinde Alberona weist in der Überlieferung mittelalterliche Ursprünge auf. Offizielle Stellen der Provinz Foggia datieren die Anfänge „sicher ins Mittelalter“ und bringen sie mit einer frühen Präsenz der Templer in Verbindung (um 1100).<ref>Alberona. Abgerufen am 15. November 2025.</ref>

Eine Gründungsüberlieferung berichtet, dass sich vor dem Jahr 1000 Geflüchtete aus Kalabrien vor sarazenischen Überfällen in den waldreichen Höhen des Subappenin niederließen. Der Ortsname wird etymologisch mit einem „alberone“ (großer Baum) in Verbindung gebracht.<ref>G. A. L. Meridaunia: Alberona. Abgerufen am 15. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Stauferzeit wird auf Auseinandersetzungen mit Friedrich II. verwiesen. 1220 habe der Kaiser der muslimischen Gemeinde in Lucera umfangreiche Holznutzungsrechte in den Wäldern von Alberona gewährt, 1239 seien im Zuge des Konflikts mit dem Papsttum die Güter der Ritterorden (damit auch die Templerherrschaft über Alberona) eingezogen worden. Die Besitz- und Verwaltungsrechte seien anschließend neu geordnet worden.<ref>Il Territorio. In: Club per l'UNESCO di Alberona (FG). Abgerufen am 15. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Stellung Alberonas als Templerfehde bzw. als Besitz eines Ritterordens wird in mehreren institutionellen und fachnahen Darstellungen wiedergegeben. Alberona sei ab 1196 (bzw. Ende 12./Beginn 13. Jh.) im Besitz der Templer gewesen und sei nach 1307/1312 an den Orden des Hospitals (Johanniter/Malteser) gekommen, der das Lehen bis 1809 hielt. Örtliche Spuren sind u. a. Torre „del Gran Priore“ und die Pfarrkirche.<ref>Alberona. Abgerufen am 15. November 2025.</ref>

Die Region wurde, wie weite Teile der Capitanata, vom Erdbeben von 1627 betroffen, das umfangreiche Schäden im nördlichen Apulien verursachte.<ref>Maria Teresa Valente: Erdbeben Capitanata 1627. In: Bonculture.it. Abgerufen am 22. November 2025.</ref> Im 19. Jahrhundert endete mit den napoleonischen Reformen die Feudalherrschaft der Orden (1806–1809). Seitdem verlief die Entwicklung Alberonas innerhalb der staatlichen und später kommunalen Strukturen Apuliens. Das heutige Selbstverständnis ist geprägt als historischer Bergort der Monti Dauni mit mittelalterlichem Ortskern und Ordensgeschichte.<ref>G. A. L. Meridaunia: Alberona. Abgerufen am 15. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Alberona – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein