Mbulu
| Mbulu | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| ||||||
| Koordinaten | 3° 51′ S, 35° 33′ O
{{#coordinates:−3,85|35,55|primary
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dim=20000 | globe= | name=Mbulu | region=TZ-26 | type=city
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| Basisdaten | ||||||
| Staat | Tansania | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Manyara | |||||
| ISO 3166-2 | TZ-26 | |||||
| Einwohner | 36.408 | |||||
Mbulu (Iraqw Imboru) ist Hauptort des gleichnamigen Distrikts in der Region Manyara in Tansania.
Geografie
Mbulu liegt auf dem Hochland von Mbulu etwa 50 Kilometer westlich der Südspitze des Manyara-Sees und 35 Kilometer südöstlich von Lake Eyasi.<ref>Entfernungsrechner. luftlinie.org, abgerufen am 19. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der nächste Flughafen ist der Flughafen Arusha in 140 Kilometer Entfernung.<ref name=":0" />
Bei der Volkszählung 2012 hatte die Stadt 36.408 Einwohner.<ref>Tanzania: Regions and Cities - Population Statistics. citypopulation, abgerufen am 19. November 2022.</ref>
Klima
Das Klima in Mbulu ist warm und gemäßigt, Cwb nach der effektiven Klimaklassifikation. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 17,8 Grad Celsius, die Niederschläge fallen überwiegend in den Sommermonaten Dezember bis April.<ref name=":0">Mbulu Weather & Climate. Climate Data, abgerufen am 19. November 2022.</ref>
Bevölkerung
Die in der Region lebende Volksgruppe der Iraqw, für deren Gebiet Mbulu das administrative und wirtschaftliche Zentrum darstellt, wird auf Swahili auch Mbulu bzw. Wambulu genannt. In der deutschen Kolonialzeit wurde diese Bezeichnung hingegen von manchen Forschern für die Datooga gebraucht, die zu Beginn der Kolonialisierung in der Nähe lebten.
Geschichte
Bereits vor 3000 Jahren zogen Viehzüchter auf das Mbulu-Plateau.<ref>Michael J. Storozum, Steven T. Goldstein, Daniel A. Contreras, Agness O. Gidna, Audax Z. P. Mabulla, Katherine M. Grillo, Mary E. Prendergast: The influence of ancient herders on soil development at Luxmanda, Mbulu Plateau, Tanzania. In: Science Direct (Hrsg.): CATENA. Band 204, 1. September 2021, ISSN 0341-8162, S. 105376, doi:10.1016/j.catena.2021.105376 (sciencedirect.com [abgerufen am 19. November 2022]).</ref>
In der deutschen Kolonialzeit bestand im „Umbulu“ genannten Ort eine Außenstelle der Regionsverwaltung Arusha.<ref>Siehe Art. Iraku im Koloniallexikon</ref> In der Nähe des Ortes errichteten die Weißen Väter eine Station namens „Neu-Trier“.<ref>Siehe Koloniallexikon, Art. Aruscha</ref>
Sonstiges
Die Stadt ist Sitz des Bistums Mbulu, das der Erzdiözese Arusha unterstellt ist.<ref>Mbulu (Diocese) [Catholic-Hierarchy]. Abgerufen am 19. November 2022.</ref> Die Diözese hat 2008 den Radiosender Radio HabariNjema gegründet. Dieses Vorhaben wurde von Missio, dem Päpstlichen Missionswerk in Österreich, gefördert.<ref>Projekte aus 2012. Soziales Hilfswerk für Tansania, 6700 Bludenz, abgerufen am 19. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Quellen
- Maarten Mous: A grammar of Iraqw, Kuschitische Sprachstudien 9, Buske Verlag 1993, ISBN 978-3-87548-057-3 (S. 1)
Einzelnachweise
<references/>