Schiederweiher
| Schiederweiher | ||||||
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| Datei:Hinterstoder Schiederweiher-3187.jpg | ||||||
| Schiederweiher im Hintergrund Spitzmauer, Brotfall und Großer Priel | ||||||
| Geographische Lage | Oberösterreich | |||||
| Zuflüsse | Krumme Steyr | |||||
| Abfluss | Krumme Steyr | |||||
| Ufernaher Ort | Hinterstoder | |||||
| Daten | ||||||
| Koordinaten | 47° 41′ 29″ N, 14° 7′ 45″ O
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dim=200 | globe= | name=Schiederweiher | region=AT-4 | type=waterbody
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| Höhe über Meeresspiegel | 612 m ü. A. | |||||
| Fläche | 2,1 ha<ref>Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System (DORIS)</ref> | |||||
| Länge | 200 m | |||||
| Breite | 170 m | |||||
| Maximale Tiefe | 1,5 m<ref name="natur+landschaft">Amt der Oö. Landesregierung, Naturschutzabteilung (Hrsg.): Raumeinheit Steyr-Teichltal (= Natur und Landschaft. Leitbilder für Oberösterreich. Band 34. Überarb. Fassung). Krems und Linz 2007, S. 23 (Vorlage:ZOBODAT/URL [abgerufen am 18. November 2021]).</ref> | |||||
Der Schiederweiher ist ein durch Aufstau der Krummen Steyr künstlich angelegter See in der Polsterlucke im Stodertal, Gemeinde Hinterstoder. Der See liegt auf einer Höhe von 612 m ü. A. unterhalb des Großen Priels im Toten Gebirge.
Beschreibung
Der rund 2 ha große Teich ist etwa 1 bis 1,5 m tief.<ref name="natur+landschaft" /> Der Zufluss erfolgt über einen Stichgraben von der Krummen Steyr, zusätzlich wird er von Quellen in der Teichsohle gespeist.<ref name="natur+landschaft" /> Der Abfluss in die Krumme Steyr wird über ein Holzwehr reguliert.<ref name="natur+landschaft" />
Der Boden ist von Seekreide bedeckt und mit Armleuchteralgen und Wasserhahnenfuß bewachsen.<ref name="natur+landschaft" /> Am Südufer findet sich ein zusammenhängender Streifen aus Großseggenried,<ref name="natur+landschaft" /> die anderen Ufer sind nur stellenweise mit Röhricht bewachsen, am Westufer schließt eine Feuchtwiese an. Der Teich wird als oligotroph eingestuft.<ref>Amt der Oö. Landesregierung (Hrsg.): Naturraumkartierung Oberösterreich. Biotopkartierung Gemeinde Hinterstoder Süd-Ost und Mitte. Endbericht. Kirchdorf an der Krems 2007, S. 66 (Vorlage:ZOBODAT).</ref>
Geschichte
Der Schiederweiher wurde 1897 bis 1902 vom k.u.k. Hofbaumeister Johann Schieder errichtet. Um die zunehmende Veralgung und Verlandung des Weihers zu beenden, wurde der See 2004/05 durch die Gemeinde Hinterstoder mit Unterstützung des Grundeigentümers, des Herzogs von Württemberg, saniert.<ref name="Infotafel">Schautafel am See, gesehen am 1. Februar 2010.</ref>
Nach der unter Schonung des Schilfgürtels und der Flachwasserbereiche durchgeführten Sanierung wurde der Fischbestand im See 2005 mit Bachforellen aus der Region, Seesaiblingen, Reinanken, Elritzen, Koppen und Edelkrebsen neu aufgebaut.<ref name="Infotafel" />
2018 wurde der Schiederweiher im TV-Publikumsvoting 9 Plätze – 9 Schätze zum schönsten Platz Österreichs gekürt.<ref>Schiederweiher ist „schönster Platz“ Österreichs. In: ORF.at, publiziert am 26. Oktober 2018.</ref>
Freizeit
- Der violette Weg der Via Alpina führt am Schiederweiher vorbei zum Prielschutzhaus.
- Der 20 km lange Flötzersteig führt vom Bahnhof Hinterstoder über den Stromboding-Wasserfall, die Kreidehöhle und den Schiederweiher zum Steyr-Ursprung.
Weblinks
- Schiederweiher – Ein Landschaftsjuwel wurde saniert. Gemeinde Hinterstoder, abgerufen am 13. Februar 2010 (mit Bildern der Sanierung).
Einzelnachweise
<references />