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Melocactus lanssensianus

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Melocactus lanssensianus
Datei:Melocactus lanssensianus P. J. Braun.jpg

Melocactus lanssensianus

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cereeae
Gattung: Melocactus
Art: Melocactus lanssensianus
Wissenschaftlicher Name
Melocactus lanssensianus
P.J.Braun
Datei:Melocactus lanssensianus P.J.Braun.jpg
Holotypus

Melocactus lanssensianus ist eine Pflanzenart aus der Gattung Melocactus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ehrt den belgischen Kakteenkenner Etienne Lanssens.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 132.</ref>

Beschreibung

Melocactus lanssensianus wächst mit graugrünen, niedergedrückt kugelförmigen Körpern, die Wuchshöhen von bis 8 Zentimetern und Durchmesser von bis 14 Zentimetern erreichen. Es sind meist 12 scharfkantige Rippen vorhanden. Die kräftigen Dornen sind mehr oder weniger rosagrau bis bräunlich bis gelblich. Der einzelne Mitteldornen ist aufwärts gebogen und 3 bis 3,5 Zentimeter lang. Die 7 bis 11 zurückgebogenen Randdornen erreichen Längen von 3,5 bis 4 Zentimetern. Das aus hellroten bis lachsfarbenen Borsten gebildete Cephalium wird bis 2,5 Zentimeter hoch und erreicht einen Durchmesser von 7 Zentimetern.

Die Blüten sind cleistogam, das heißt, sie bleiben geschlossen und sind selbstfertil. Die Früchte sind rosafarben und bis 1,7 Zentimeter lang.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Melocactus lanssensianus ist im Südosten des brasilianischen Bundesstaates Pernambuco, ausschließlich auf Granitgestein, verbreitet.

Die ersten Pflanzen wurden 1977 von Leopoldo Horst bei Caetés entdeckt und einige Pflanzen in die Gärtnerei Uebelmann in die Schweiz gesandt.<ref>Vanessa G. Nóbrega Gomes, Pierre J. Braun, Fabiane R. Costa Batista: Neues und Wissenswertes zu Kakteen Brasiliens: Melocactus lanssensianus in Paraíba – Verbreitung, Ökologie, Gefährdung und Arterhaltung. In: Kakteen und andere Sukkulenten. Band 72, Nr. 12, 2021, S. 353–358.</ref> Die Erstbeschreibung erfolgte 1986 durch Pierre Josef Braun.<ref>P. Braun: Nieuwbeschrijving Melocactus lanssensianus P.J.Braun species nova – een nieuwe soort uit Pernambuco, Brazukue. In: Succulenta. Band 65, Nummer 2, S. 25–30, 1986 (online).</ref><ref>P. Braun: Melocactus lanssensianus P.J. Braun species nova – een nieuwe soort uit Pernambuco, Brazilie (slot). In: Succulenta. Band 65, Nummer 3, S. 61–64, 1986 (online).</ref>

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN von 2002 wurde die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. mit keinen ausreichenden Daten geführt. Im Jahr 2013 wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als stark gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Braun, P. & Taylor, N.P., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 427.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Melocactus lanssensianus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien