Bottschlotter See
| Bottschlotter See | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Bottschlotter See Panorama 02.jpg | ||||||
| Geographische Lage | Gemeinde Dagebüll, Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein, Deutschland | |||||
| Zuflüsse | Gräben aus dem Bottschlotter, Kleiseer- und Kornkoog | |||||
| Abfluss | zum Bongsieler Kanal | |||||
| Orte am Ufer | Fahretoft, Waygaard | |||||
| Ufernaher Ort | Niebüll | |||||
| Daten | ||||||
| Koordinaten | 54° 42′ 28″ N, 8° 49′ 14″ O
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dim=1305 | globe= | name=Bottschlotter See | region=DE-SH | type=waterbody
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| Tiefe unter Meeresspiegel | 1,09 m unter NN | |||||
| Fläche | 56,4 ha<ref name="Daten">Vorlage:Umweltanwendungen-SH</ref> | |||||
| Volumen | 610.000 m³<ref name="Daten" /> | |||||
| Umfang | 4,1 km<ref name="Daten" /> | |||||
| Maximale Tiefe | 1,6 m<ref name="Daten" /> | |||||
| Mittlere Tiefe | 1,08 m<ref name="Daten" /> | |||||
| Einzugsgebiet | 39,76 km²<ref name="Daten" /> | |||||
Der Bottschlotter See (dänisch: Botslot Sø; nordfriesisch: Butschluuter Siie) ist ein flacher See auf dem Gebiet der Gemarkung Fahretoft, einem Ortsteil der Gemeinde Dagebüll in Schleswig-Holstein. Der See ist der Rest eines Priels und entstand im Jahre 1633<ref>Flussgebietseinheit Eider (C-Bericht). In: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (Hrsg.): Landesinterne Berichte zur Bestandsaufnahme der Gewässer. 2004, S. 66 (wasser.sh [PDF]).</ref> im Zuge der Eindeichung des Bottschlotter Kooges. Heute dient der See der Entwässerung der umliegenden Felder. Der Bottschlotter See gehört zur Flussgebietseinheit Eider und ist Teil des FFH-Gebietes Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems. Er weist gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie ein gutes ökologisches Potenzial auf, während sein chemischer Zustand schlecht ist.<ref>Wasserkörper-Steckbrief Bottschlotter See. (PDF) Bewertung des Gewässerzustandes für den 2. Bewirtschaftungszeitraum gem. EG-WRRL. In: Wasserkörper- und Nährstoffinformation. Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, 2016, abgerufen am 23. Oktober 2020.</ref> Unmittelbar südlich liegt der Blumenkoog.
Siehe auch
Literatur
- Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein (Hrsg.): Seenkurzprogramm 2001. 2001 (landsh.de [PDF]).
Einzelnachweise
<references />