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Edi Rama

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Edi Rama (2024)Signatur

Edi Rama (* 4. Juli 1964 in Tirana als Edvin Kristaq Rama<ref>Dokumenti / Edvin apo Edi? Ja emri i vërtetë i kryeministrit Rama. In: Gazeta Mapo. 20. Mai 2016, abgerufen am 8. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) ist ein albanischer Politiker und Künstler. Seit dem 10. September 2013 ist er der 12. Ministerpräsident Albaniens. Zudem ist er seit Oktober 2005 Vorsitzender der Sozialistischen Partei Albaniens (PS). Zwischen 2000 und 2011 war er Bürgermeister von Tirana.

Werdegang

Sportliche Laufbahn und frühe künstlerische sowie politische Aktivitäten

Edi Rama wurde als Sohn von Kristaq Rama, einem regimenahen Bildhauer aus Durrës,<ref>Walter Mayr: A Blind Eye?: Albanian Leader Rama a Darling of Europe Despite Corruption Back Home. In: Der Spiegel. 20. September 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 17. Mai 2025]).</ref> und der Medizinerin Aneta Rama (geborene Koleka) in eine Familie der Nomenklatura geboren. Ein Vorfahre war Protagonist der albanischen Unabhängigkeitsbewegung.<ref>Edi Rama tregon për origjinën e tij familjare. 5. Juni 2017, abgerufen am 17. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als Jugendlicher spielte er für den Basketballclub Dinamo und wurde in den späten 1980er Jahren für das Nationalteam nominiert. Beim Sturz der kommunistischen Diktatur war er Lektor an der Akademie der Künste, wo er bereits zum akademischen Maler ausgebildet worden war.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />t/http://www.janetzweig.com/RISDPDFPUBLICART/Tirana.pdf PDF (Memento vom 13. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref> Zu dieser Zeit heiratete er Matilda Makoci, mit der er einen gemeinsamen Sohn hat. 1994 ließen sich die beiden scheiden, und Edi Rama wanderte nach Frankreich aus. Dort nahm er – hauptsächlich in Paris – zusammen mit seinem Freund Anri Sala an verschiedenen Kunstausstellungen teil.<ref>Edi Rama im Munzinger-Archiv, abgerufen am 4. Juli 2011 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Rama beteiligte sich aktiv an den ersten Demokratiebewegungen in Albanien Anfang der 1990er Jahre. Er kritisierte die regierende Demokratische Partei unter Sali Berisha wegen Korruption und begann seine Karriere als international anerkannter Künstler. 1998 war Rama anlässlich der Beerdigung seines Vaters wieder in Albanien. Der neue sozialistische Ministerpräsident Fatos Nano berief ihn zum Minister für Kultur, Jugend und Sport in die Regierung.

Bürgermeister von Tirana

Im Oktober 2000 zog er als neuer Bürgermeister ins Rathaus von Tirana ein. Als unabhängiger Kandidat hatte er mit Unterstützung der Sozialistischen Partei 57 % der Stimmen auf sich vereinigen können. Seit der Übernahme des Oberbürgermeisteramtes ließ er illegal errichtete Gebäude wie Kioske und Nachtclubs abreißen und nahm Maßnahmen zur Müllentsorgung und Begrünung vor. Für sein Projekt Clean and Green wurde er von den Vereinten Nationen ausgezeichnet.<ref>Caroline Fetscher: Edi räumt auf. Tagesspiegel, 28. November 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal;.</ref> Im Herbst 2003 trat Rama der Sozialistischen Partei bei. Er kandidierte erfolglos gegen den Amtsinhaber Fatos Nano als Parteivorsitzenden. Erst im Oktober 2005 wurde er in dieses Amt gewählt, nachdem Nano sich aufgrund der Niederlage der Sozialisten bei den Wahlen im damaligen Sommer aus der Politik zurückgezogen hatte.

Am 28. Dezember 2003 wurde Rama mit 59 % der Stimmen zum Bürgermeister wiedergewählt. Seither lag ein Schwerpunkt seiner Tätigkeiten in der Erstellung einer Stadtplanung für Tirana, deren Bevölkerung sich seit 1990 mehr als verdoppelt hatte. Auch im Februar 2007 wurde er mit 56 % der Stimmen wiederum im Amt bestätigt. Im Herbst 2004 wählten 35.000 Teilnehmer der Internet-Community City Mayors Rama zum World Mayor 2004.

Datei:Συνάντηση με τον Δήμαρχο Τιράνων και Πρόεδρο του Σοσιαλιστικού Κόμματος (Αλβανίας) (5509196312).jpg
Edi Rama im Jahr 2011 bei einem Besuch in Athen mit dem damaligen Ministerpräsidenten Griechenlands, Giorgos Andrea Papandreou

Bei den Kommunalwahlen 2011 verlor Edi Rama knapp mit 95 Stimmen Rückstand gegen den Kandidaten der Demokraten, Lulzim Basha. Nach knapp elf Jahren endete somit seine Karriere als Oberbürgermeister der albanischen Hauptstadt.<ref>KQZ: Lulzim Basha kryetar i Bashkisë së Tiranës (KQZ: Lulzim Basha Präsident der Bashkia Tirana). peshku pa ujë, 23. Juni 2011, abgerufen am 3. Mai 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erste Amtszeit als Ministerpräsident (2013–2017)

Zum ersten Mal in seiner politischen Karriere trat Edi Rama bei der Parlamentswahl 2013 als Kandidat der Sozialistischen Partei für den Qark Vlora an, um als Abgeordneter ins Parlament einziehen zu können.<ref>Listat e PS, Rama i pari në Vlorë? (Listen der PS, Rama der erste in Vlora?). Top Channel, 2. Mai 2013, abgerufen am 3. Mai 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Vorfeld der Parlamentswahl 2013 verließ im April die sozialdemokratische LSI die seit 2009 gebildete Regierungskoalition mit den Demokraten, um zu den Sozialisten überzuwechseln. Die Allianz für ein Europäisches Albanien, eine Koalition unter anderem mit der LSI, erreichte eine deutliche Mehrheit. Edi Rama übernahm damit das Amt des scheidenden Ministerpräsidenten Sali Berisha.<ref>Machtwechsel in Albanien. In: Deutsche Welle. 25. Juni 2013, abgerufen am 3. September 2013.</ref> Am 10. September 2013 wurde Edi Rama offiziell Ministerpräsident Albaniens.<ref>Rama dekretohet Kryeministër (Rama wird zum Ministerpräsidenten dekretiert). In: Top Channel. 10. September 2013, abgerufen am 10. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sein Kabinett wies den höchsten Frauenanteil und mit 43 Jahren das niedrigste Durchschnittsalter aller bisherigen albanischen Regierungen auf. Die meisten Mitglieder besaßen keine Regierungserfahrung.<ref>Getting it together. In: The Economist. ISSN 0013-0613 (economist.com [abgerufen am 18. Mai 2025]).</ref><ref>Besar Likmeta: Rama Outlines Changes to Albanian Cabinet. In: Balkan Insight. 25. Juli 2013, abgerufen am 18. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es gab verschiedene Aufteilungen und Neugründungen von Ministerien. Den Regierungssitz in Tirana ließ Rama umbauen, um nicht im Ambiente seines Vorgängers und Rivalen Sali Berisha arbeiten zu müssen.

Zu den ersten Regierungsentscheidungen gehörte ein Importverbot von Müll. 2016 wurde das Abfallgesetz wieder liberalisiert und dadurch laxer als es seit 2011 gewesen war; die umstrittene Thematik blieb den Folgeregierungen Rama erhalten.<ref>Ermal Ndini: Rote Karte für den albanischen Ministerpräsidenten Rama. In: FOMOSO. 13. Oktober 2016, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref>

Rama unternahm in den ersten Wochen seiner Amtszeit verschiedene Staatsbesuche in Westeuropa, in den USA und auf dem Balkan. Sein erster Staatsbesuch erfolgte nur zwei Tage nach seiner Vereidigung als Ministerpräsident im Kosovo, wo er seinen Amtskollegen Hashim Thaçi traf. Danach ging er am 16. September nach Brüssel, um Vertreter und Vorsitzende der EU zu treffen. Zuletzt folgten Besuche bei der UNO in New York am 21. September, am 26. Oktober, mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Prizren, Kosovo, am 5. November 2013 besuchte er Nordmazedonien, wo er neben hohen Regierungsvertretern auch die Vorsitzenden der albanischen Parteien traf, und am 14. November war er in Podgorica, um den montenegrinischen Ministerpräsidenten zu besuchen. Auch Griechenland, Kroatien und vor allem Italien besuchte er in der Frühphase seiner Amtszeit.

Am 15. November 2013 erklärte Edi Rama bei einer Medienkonferenz, dass es für Albanien unmöglich sei, syrische Chemiewaffen aufzunehmen und sie zu zerstören. Dem waren zahlreiche Proteste in vielen Städten Albaniens und eine riesige Opposition in den sozialen Netzwerken vorausgegangen. Somit lehnte Rama eine entsprechende Anfrage der Vereinigten Staaten ab, obschon erwartet worden war, dass Albanien als enger Partner der USA zustimmen würde. Die Menschenmenge vor dem Regierungssitz jubelte nach Ramas Aussage, nachdem sie 48 Stunden lang gegen die Einfuhr der gefährlichen Chemiewaffen demonstriert hatte.<ref>dpa: Abrüstung: Albanien will syrische Chemiewaffen nicht zerstören. In: Die Zeit. 15. November 2013, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 8. Juli 2025]).</ref>

Als Meilenstein seiner ersten Amtszeit gilt eine Justizreform, Bedingung für die EU-Beitrittsverhandlungen.<ref>Edi Rama steuert mit unmöglichen Versprechen auf vierte Amtszeit als Albaniens Premier zu. Abgerufen am 8. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In einer Reihe von Tonaufnahmen, die von der deutschen Bildzeitung veröffentlicht wurden, waren Rama und Parteikollegen im Zwiegespräch sowohl mit Angehörigen von Strafverfolgungsbehörden als auch Kriminellen zu hören. Gegenstand der Gespräche sei nach einer Deutung die geplante Manipulation der Parlamentswahl 2017 gewesen.<ref>KAS: Länderbericht zu den Kommunalwahlen in Albanien</ref><ref>E plotë/ 16 përgjimet e reja të BILD: Si u blenë votat në Dibër. Abgerufen am 17. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>“Bild” nxjerr përgjimet e reja mes Vangjush Dakos dhe Astrit Avdylajt. 26. September 2021, abgerufen am 17. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zweite Amtszeit als Ministerpräsident (2017–2021)

Bei der Parlamentswahl 2017 errang die Partia Socialiste 48,34 Prozent der Wählerstimmen, was das beste Ergebnis in der Parteigeschichte war. Damit wurde eine Regierungskoalition mit anderen Parteien überflüssig, und die Sozialisten konnten seit langem wieder eine Alleinregierung bilden. Edi Rama stellte dem Parlament am 9. September 2017 seinen Regierungsvorschlag vor, der von den Abgeordneten mehrheitlich angenommen wurde. Am 13. September wurde das neue Regierungskabinett schließlich vom Präsidenten vereidigt. Im neuen Kabinett gibt es viele Regierungsneulinge und mit sieben Frauen erstmals in der Geschichte Albaniens einen Frauenanteil von 50 Prozent.

Die zweite Amtsperiode der Regierung Rama begann sogleich mit ein paar aufsehenerregenden Ereignissen. So erwähnte Erion Braçe (PS), Vorsitzender der Parlamentskommission für Wirtschaft, am 26. September 2017 während einer gemeinsamen Sitzung von Fraktions- und Regierungsmitgliedern der Sozialisten einen schwerwiegenden Fehler in der Prozedur der Verabschiedung des neuen Haushalts. So hatte die Regierung die Kommission umgangen und die Haushaltsverabschiedung direkt als Traktandum für den 28. September 2017 festgesetzt, ohne sie vorher von der Wirtschaftskommission überprüfen zu lassen.<ref>Braçe shpreh pakënaqësinë, Rama i ndërpret fjalën: Jemi live, jemi live… Hashtag.al, 26. September 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. September 2017; abgerufen am 28. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am nächsten Tag, dem 27. September 2017, veröffentlichte das Newsportal Hashtag.al einen Bericht der obersten Rechnungsprüfungsbehörde Kontrolli i Lartë i Shtetit, wonach der albanischen Regierung für das Jahr 2016 Unregelmäßigkeiten in Bezug auf Marketing-Produkte vorgeworfen wird. So habe sie mit Staatsgeldern in Höhe von etwa 500.000 US-Dollar die Stiftung der Biennale di Venezia unterstützt, wo Edi Rama gelegentlich private Werke ausstellt.<ref>Qeveria ka financuar fshehurazi Bienalen e Venecias. Hashtag.al, 27. September 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2017; abgerufen am 28. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Für die Parlamentssitzung vom 28. September 2017 verlangte die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Albaniens Radio Televizioni Shqiptar (RTSH) von privaten Fernsehsendern eine Gebühr für die Live-Übertragung der Plenarsitzung. Ministerpräsident Edi Rama erklärte dies mit der künftigen Notwendigkeit eines „Parlamentssenders“, wonach aber privaten Sendern (und somit Journalisten) der Zutritt in den Parlamentssaal verwehrt würde. Die albanischen Medien und Politiker der Opposition kritisierten das Vorgehen der albanischen Regierung scharf und sprachen von „Zensur“.<ref>Pse u bllokua transmetimi i punimeve të Kuvendit? Hashtag.al, 28. September 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. September 2017; abgerufen am 28. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Insbesondere während seiner ersten und zweiten Amtszeit setze Rama auf eine als neoliberal eingeschätzte Wirtschaftspolitik mit weitreichender Inanspruchnahme von Private Public Partnerships. Mit kritischer Spitze gegen Italien erklärte er Mitte 2015 bei RAI: „Wir sind ein Land ohne Senat, ohne Gewerkschaften, ohne radikale Linke und ohne Komiker, die Politik machen.“ Der IWF mahnte an, dass das hohe Tempo bei Privatisierungen eine Haushaltskrise auslösen könnte. Andere Beobachter sahen Klientelismus und eine überhitzte Baukonjunktur am Werk, insbesondere im wachsenden Tourismussektor. Seit 2014 konnte die Arbeitslosigkeit gesenkt werden, es nahm aber auch die Auswanderung wieder zu.<ref>Jean-Arnault Dérens, Laurent Geslin: Auf Sand gebaut. In: Le Monde diplomatique. 10. September 2020, abgerufen am 7. Juli 2025.</ref> Nach dem Erdbeben im November 2019 mit Epizentrum nördlich von Durrës warb Rama um internationale Hilfe. Die Teilnehmer einer Geberkonferenz im Februar 2020 brachten 1,15 Mrd. Euro auf.<ref>Albanien bekommt nach Erdbeben internationale Unterstützung. In: Der Spiegel. 26. November 2019, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 7. Juli 2025]).</ref><ref>Erdbeben von Ende November: Geberkonferenz sammelt 1,15 Milliarden Euro für Albanien. In: Neue Zürcher Zeitung. 17. Februar 2020, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 7. Juli 2025]).</ref> Während der COVID-19-Pandemie in Albanien legte die Regierung umfangreiche Hilfsprogramme auf; die Staatsverschuldung erreichte 75 % des BIP. Das Land erholte sich vergleichsweise schnell von den Folgen.<ref>Albanien: Aufwertung des mittel- bis langfristigen politischen Risikos von 5/7 auf 4/7. In: Credendo. 23. Januar 2024, abgerufen am 7. Juli 2025.</ref><ref>Benet Koleka: Albania budgets $370 mln to fight coronavirus and help economy. In: Reuters. 20. März 2020 (reuters.com [abgerufen am 7. Juli 2025]).</ref>

Dritte Amtszeit als Ministerpräsident (2021–2025)

Bei der Parlamentswahl im April 2021 gewannen die Sozialisten mit dem Rekordergebnis von 48,67 Prozent der Stimmen erneut die absolute Mehrheit. Am 17. September 2021 wurde Rama zum dritten Mal in Folge zum Ministerpräsidenten gewählt. Im Parlament erhielt er 77 von 140 Stimmen. 53 Abgeordnete stimmten gegen ihn, einer enthielt sich der Stimme. In Ramas Regierung waren zu Beginn zwölf der 17 Ministerien und Staatssekretärsposten mit Frauen besetzt. Außenministerin blieb vorerst Olta Xhaçka, die das Amt seit Januar 2021 ausübte. In seiner Regierungserklärung bekannte sich Rama zu drei Schwerpunkten: Infrastrukturprojekte, Bekämpfung der Corona-Pandemie und Behebung der Schäden des Erdbebens von November 2019.<ref>Edi Rama zum Ministerpräsident Albaniens gewählt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. September 2021.</ref><ref>Albania approves new female-dominated Cabinet, Deutsche Welle, 17. September 2021.</ref> Im Herbst 2024 kündigte er vor der UN-Generalversammlung an, für den Sufi-Orden der Bektaschi in Tirana einen exempten Bezirk aus einem Häuserzug um deren religiöses Zentrum zu schaffen,<ref>mdr.de: Albanien: Mini-Vatikan für islamischen Orden? | MDR.DE. Abgerufen am 17. Mai 2025.</ref><ref>Volker Pabst: Edi Rama will in Albanien einen souveränen Sufi-Staat gründen. In: Neue Zürcher Zeitung. 28. September 2024, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 17. Mai 2025]).</ref> was medial vielfach als Plan für einen „islamischen Vatikan“ bezeichnet wurde. Dieser „Souveräne Staat des Bektaschi-Ordens“ solle als Fixpunkt für einen liberalen Islam dienen.<ref>Ein „islamischer Vatikan“ in Albanien? Diese Idee könnte schlafende Hunde wecken. 27. September 2024, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref><ref>NDR: Ministaat: Albanien plant muslimischen "Vatikan". Abgerufen am 17. Mai 2025.</ref><ref>Andrew Higgins: Albania Is Planning a New Muslim State Inside Its Capital. In: The New York Times. 21. September 2024, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 17. Mai 2025]).</ref> Ende 2024 erklärte er, eine EU-Mitgliedschaft Albaniens für 2030 anzustreben.<ref>Albania aims to join the European Union by 2030, prime minister tells expatriates in Greek city. 3. November 2024, abgerufen am 16. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Dezember erließ er nach einem Gewaltverbrechen an einer Schule ein Verbot von TikTok.<ref>Der ewige Edi Rama: Albaniens EU-Sehnsucht | Blätter für deutsche und internationale Politik. Abgerufen am 7. Juli 2025.</ref> Die Parlamentswahl im Mai 2025 gewann Ramas Partei bei einer Gesamt-Wahlbeteiligung von 42 % (mit Auslandswählern, 75 % bezogen nur auf Ansässige) deutlich mit 52,3 %.<ref>Edi Rama gewinnt Parlamentswahl in Albanien klar – DW – 13.05.2025. Abgerufen am 16. Mai 2025.</ref><ref>Parlamentswahlen in Albanien. 15. Mai 2025, abgerufen am 8. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Während der dritten Amtszeit, insbesondere im Vorfeld der Wahlen, wurde zunehmend Kritik an einem laut manchen Beobachtern autoritären Regierungsstil Ramas und der dominanten Stellung seiner Partei im Staatsapparat laut.<ref>deutschlandfunk.de: Wahl in Albanien - Wie autoritär ist Premier Edi Rama? 10. Mai 2025, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref><ref>Wahlen in Albanien: Warum gewinnt der Autokrat Edi Rama immer? 12. Mai 2025, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref><ref>Volker Pabst: Wahlen in Albanien: Edi Rama vom Hoffnungsträger zum Autokraten. In: Neue Zürcher Zeitung. 23. April 2021, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 17. Mai 2025]).</ref><ref>In Albanien herrscht seit einem Jahrzehnt das "System Edi Rama". Abgerufen am 17. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sein unkonventionelles Auftreten verhülle seine Machtambitionen.<ref>Andreas Ernst: Der ewige Nonkonformist – Edi Rama wird zum vierten Mal Albaniens Regierungschef. In: Neue Zürcher Zeitung. 12. Mai 2025, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 17. Mai 2025]).</ref> Gegen mehrere hochrangige Weggefährten von Rama wurde zu dieser Zeit wegen Korruption oder Amtsmissbrauch ermittelt, allerdings auch gegen seinen Antipoden Berisha und dessen Sohn.<ref>Edi Rama steuert mit unmöglichen Versprechen auf vierte Amtszeit als Albaniens Premier zu. Abgerufen am 8. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Vierte Amtszeit als Ministerpräsident (2025-)

Im Juni 2025 kritisierte Rama die Abschiebepläne Großbritanniens in Drittstaaten heftig. Der Guardian sah darin einen Widerspruch zu einem ähnlichen Abkommen Albaniens mit Italien. Rama kniete zudem bei einem Gipfeltreffen von 50 Regierungschefs in Tirana Mitte Mai vor der italienischen Premierministerin Giorgia Meloni. Er sprach mehrfach von einer „historischen Freundschaft“ der Länder, da Italien während der postkommunistischen Systemtransformation und des sogenannten Lotterieaufstands zahlreiche Albaner aufnahm und dem Staat Hilfe leistete.<ref>Albanien: Ministerpräsident Edi Rama geht vor Giorgia Meloni auf die Knie. In: Der Spiegel. 16. Mai 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 4. Juli 2025]).</ref><ref>Eine Hand wäscht die andere. 20. Mai 2025, abgerufen am 4. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Helena Smith: Third-country asylum plan shows UK is in ‘a very dark place’, says Albanian PM. In: The Guardian. 26. Juni 2025, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 27. Juni 2025]).</ref>

Größeres Aufsehen im Ausland erregte Rama mit dem Projekt einer KI-generierten "Ministerin". Im Frühjahr 2026 gerieten deren Schöpferinnen unter Korruptionsverdacht.<ref>Nicole Anliker Istanbul: Albaniens KI-Ministerin Diella: vom PR-Coup zum Korruptionsskandal. 13. April 2026, abgerufen am 13. April 2026.</ref>

Künstler

Edi Rama arbeitet hauptsächlich im Kleinformat auf Papier. Hierfür fertigt er mit Tinte, Filzstift und Fettkreiden in seinem Kalender blumig-organische, vornehmlich bunte Zeichnungen an. Auf tausenden von Kalenderblättern hält er seine Gedanken und Eingebungen in farbiger Abstraktion fest. Er selbst beschreibt diese als Ausbruch aus seinem tiefsten Inneren, welchem er Ausdruck zu verleihen versucht. Diese Tageszeichnungen bilden ein visuelles Tagebuch des persönlichen und staatsmännischen Alltags und des Weltgeschehens,<ref>Paul Katzenberger: Ausstellung "Daily Drawings":Kritzeleien eines Premiers. 22. September 2015, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref> ohne sich jedoch inhaltlich zum politischen Geschehen zu äußern. Atelier und Amtszimmer von Edi Rama sind eins. Edi Ramas Werke wurden international ausgestellt<ref>Edi Rama. Abgerufen am 17. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (darunter 2015 in München, 2018 in der Kunsthalle Rostock, 2019 in Berlin)<ref>Kleine Kritzeleien, große Gedanken. 11. September 2015, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref><ref>Ostsee-Zeitung: Albaniens Premier Edi Rama stellt in Kunsthalle Rostock aus. 16. November 2018, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref><ref>Zeichnungen von Edi Rama: Kunst kommt von Konzentration. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 17. Mai 2025]).</ref> und befinden sich in der Nationalgalerie Tirana und im Osten Museum of Drawing in Skopje. Er selbst nahm als Künstler an wichtigen Podiumsdiskussionen teil, darunter in der Tate Gallery of Modern Art.<ref>Jason Farago: Meet Edi Rama, Albania's artist prime minister. In: The Guardian. 15. November 2016, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 16. Mai 2025]).</ref>

Privates

Rama erhielt bei seiner Geburt den Vornamen Edvin und hat diesen im November 2002 standesamtlich in Edi umändern lassen.<ref>Dokumenti/Edvin apo Edi? Ja emri i vërtetë i kryeministrit Rama. 20. Mai 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Juni 2016; abgerufen am 4. Juni 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sein Bruder Olsi, früher ebenfalls Basketballspieler und studierter Architekt, arbeitete im Public-Policy-Bereich, unter anderem für die Open Society Foundation.<ref>Olsi Rama - der Mann, der plötzlich zum Politikum wurde. Abgerufen am 7. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er ist seit Ende 2017 Manager des Fußballklubs FK Partizani.<ref>transfermarkt.de/olsi-rama/profil/trainer/73017</ref> Edi Rama hielt auf der Hochzeit von Alexander Soros mit Huma Abedin eine Ansprache.<ref>Julia Rothhaas: Edi Rama, der albanische Premierminister, der auch Künstler ist. 6. Juli 2025, abgerufen am 8. Juli 2025.</ref><ref>Nen Si: Alex Soros’s Wedding: A Union of Politics and Luxury, Rama Delivers a Speech for the Couple. 15. Juni 2025, abgerufen am 8. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Edi Rama ist seit 2010 mit Linda Rama (geb. Basha) verheiratet. Das Paar hat ein gemeinsames Kind, Zaho Rama (geb. 2014). Zudem hat er aus erster Ehe einen Sohn, Gregor Rama.<ref>Vjen në jetë Zaho Rama, djali i çiftit kryeministror Linda e Edi. In: Shqiptarja. 25. Juli 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Mai 2016; abgerufen am 6. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Er erklärte im Jahr 2004, keinen Glauben zu praktizieren und dass die Menschen nicht beurteilen könnten, ob ein Gott existiere.<ref>Fjala e plotë e Ramës në Iftarin e shtruar për muajin e Ramazani. In: Shqiptarja. 8. Juli 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. August 2014; abgerufen am 29. Juli 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Edi Rama: ‚Unë nuk praktikoj besim tjetër, përveç atij tek vetja dhe tek njerëzit, por nuk besoj se sidoqoftë eksiztenca ose jo e Zotit është një çështje që mund të zgjidhet ndonjëherë nga të vdekshmit.‘“</ref> 2014 gab er gegenüber verschiedenen Medien an, dass er von Haus aus Katholik sei. Seine Großmutter, praktizierende Katholikin, habe ihn 1964 noch vor der Schließung von Kirchen und Moscheen durch Hoxhas Regime (1967) taufen lassen, wie früher auch seinen Vater.<ref>Edi Rama: Jam Katolik! In: Balkanweb. 19. September 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Oktober 2014; abgerufen am 11. November 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Unë jam pagëzuar katolik nga gjyshja ime. Ka qenë viti 1964 dhe ende nuk ishin mbyllur kishat e xhamitë.“</ref>

Auszeichnungen

Ausstellungen

Buchveröffentlichungen

  • Refleksione. mit Ardian Klosi 1991
  • Paintings. 2009
  • Kurban. Botimet Dudaj, Tirana 2011<ref>Confession about “Kurban”. Top Channel, 9. November 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. November 2011; abgerufen am 11. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Rumänische Übersetzung: În culisele puterii. Corint, Bukarest 2014.

Literatur

  • Michael Schultz (Hrsg.): Edi Rama. Les Fleurs du Calendrier – Kalenderblüten. Galerie Michael Schultz, Berlin 2015.
  • Anri Sala (Hrsg.): Edi Rama. JRP, Zürich 2013, ISBN 978-3-03764-322-8.
  • Beat Bieri: Tirana in Farbe. Velvet, Luzern 2003.

Weblinks

Commons: Edi Rama – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

<references />

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Tomor Malasi (1991–1992) | Sali Kelmendi (1992–1996) | Albert Brojka (1996–2000) | Edi Rama (2000–2011) | Lulzim Basha (2011–2015) | Erion Veliaj (seit 2015)

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Fatos Nano (1991) | Ylli Bufi (1991) | Vilson Ahmeti (1991–1992) | Aleksandër Meksi (1992–1997) | Bashkim Fino (1997) | Fatos Nano (1997–1998) | Pandeli Majko (1998–1999) | Ilir Meta (1999–2002) | Pandeli Majko (2002) | Fatos Nano (2002–2005) | Sali Berisha (2005–2013) | Edi Rama (seit 2013)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Albanische AußenministerVorlage:Klappleiste/Anfang

Ministerpräsident Edi Rama (PS) | stellvertretender Ministerpräsident Niko Peleshi (PS, 2013–2017) | stellvertretende Ministerpräsidentin Ledina Mandija (parteilos, 2017) | Außenminister Ditmir Bushati (PS) | Innenminister Saimir Tahiri (PS, 2013–2017) | Innenminister Fatmir Xhafaj (PS, 2017) | Innenminister Dritan Demiraj (parteilos, 2017) | Verteidigungsministerin Mimi Kodheli (PS) | Finanzminister Shkëlqim Cani (PS, 2013–2016) | Finanzminister Arben Ahmetaj (PS, 2016–2017) | Finanzministerin Helga Vukaj (parteilos, 2017) | Justizminister Nasip Naço (LSI, 2013–2015) | Justizminister Ylli Manjani (LSI, 2015–2017) | Justizminister Petrit Vasili (LSI, 2017) | Justizminister Gazment Bardhi (parteilos, 2017) | Minister für Wirtschaftsentwicklung, Tourismus, Handel und Unternehmen Arben Ahmetaj (PS, 2013–2016) | Ministerin für Wirtschaftsentwicklung, Tourismus, Handel und Unternehmen Milva Ekonomi (PS, 2016–2017) | Minister für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Wasserverwaltung Edmond Panariti (LSI) | Minister für Energie und Industrie Damian Gjiknuri (PS) | Minister für soziale Wohlfahrt und Jugend Erion Veliaj (PS, 2013–2015) | Minister für soziale Wohlfahrt und Jugend Blendi Klosi (PS, 2015–2017) | Ministerin für soziale Wohlfahrt und Jugend Olta Xhaçka (PS, 2017) | Ministerin für soziale Wohlfahrt und Jugend Xhulieta Kërtusha (parteilos, 2017) | Ministerin für Bildung und Sport Lindita Nikolla (PS, 2013–2017) | Ministerin für Bildung und Sport Mirela Karabina (parteilos, 2017) | Ministerin für Kultur Mirela Kumbaro (PS) | Gesundheitsminister Ilir Beqaj (PS, 2013–2017) | Gesundheitsministerin Ogerta Manastirliu (PS, 2017) | Gesundheitsminister Arben Beqiri (parteilos, 2017) | Ministerin für europäische Integration Klajda Gjosha (LSI) | Minister für Transport und Infrastruktur Edmond Haxhinasto (LSI, 2013–2016) | Minister für Transport und Infrastruktur Sokol Dervishaj (parteilos, 2016–2017) | Minister für Umwelt Lefter Koka (LSI) | Ministerin für städtische Entwicklung Eglantina Gjermeni (PS) | Ministerin für Innovation und öffentliche Verwaltung Milena Harito (PS) | Staatsminister für Lokalverwaltung Bledi Çuçi (PS, 2013–2017) | Staatsminister für Lokalverwaltung Eduard Shalsi (parteilos, 2017) | Staatsministerin für Beziehungen mit dem Parlament Ermonela Felaj (PS)

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Ministerpräsident Edi Rama (PS) | stellvertretende Ministerpräsidentin Senida Mesi (PS, 2017–2018), Erion Braçe (ab 2018) | Innenminister Fatmir Xhafaj (PS, 2017–2018), Sander Lleshi (PS, ab 2018) | Außenminister Ditmir Bushati (PS, 2017–2018), Edi Rama (2018–2021, 2019–2020 vertreten durch Genc Cakaj), Olta Xhaçka (PS, ab 2021) | Verteidigungsminister Olta Xhaçka (PS, 2017–2021), Niko Peleshi (PS, ab 2021) | Justizministerin Etilda Gjonaj (PS) | Kulturministerin Mirela Kumbaro (PS, 2017–2018), Elva Margariti (ab 2018) | Minister für Finanzen und Wirtschaft Arben Ahmetaj (PS, 2017–2018), Anila Denaj (ab 2018) | Ministerin für Bildung, Sport und Jugend Lindita Nikolla (PS, 2017–2018), Besa Shahini (ab 2018) | Ministerin für Gesundheit und Soziale Wohlfahrt Ogerta Manastirliu (PS) | Minister für Energie und Infrastruktur Damian Gjiknuri (PS, 2017–2018), Belinda Balluku (ab 2018) | Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Niko Peleshi (PS, 2017–2018), Bledar Çuçi (ab 2018) | Minister für Tourismus und Umwelt Blendi Klosi (PS) | Ministerin für Beziehungen Parlament Elisa Spiropali (seit 2018) | Staatsminister für Diaspora Pandeli Majko (PS) | Staatsministerin für Unternehmer Sonila Qato (PS, 2017–2018), Eduard Shalsi (ab 2018) | Staatsminister für Wiederaufbau Arben Ahmetaj (PS, ab 2019)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Kabinett Rama III

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