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Steel Pier

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Steel Pier
Ort Atlantic City (New Jersey)
Eröffnung 1898
Besucher 80.000 an einem Tag<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. Januar 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.steelpier.com</ref> 
Steel Pier (USA)
Steel Pier (USA)
Steel Pier
Lage des Parks

Koordinaten: 39° 21′ 27″ N, 74° 25′ 8″ W

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Datei:Steel Pier Tuck 1907.jpg
Der Eingangsbereich 1907

Steel Pier ist ein US-amerikanischer Freizeitpark auf einer langen Seebrücke in Atlantic City.

Geschichte

Steel Pier wurde 1898 eröffnet. Das 200.000 Dollar teure Bauwerk am nördlichen Ende des Boardwalk bei der Einmündung der Virginia Avenue war zunächst 1621 Fuß lang und wurde später auf 2000 Fuß verlängert. Steel Pier entwickelte sich schnell zu einem der bekanntesten Vergnügungsparks in den USA. Seine Blütezeit hatte Steel Pier in den 1920er bis 1950er Jahren. Unter anderem wurden Drahtseilakte mit dem Motorrad und die tauchenden Pferde der Carver-Show dort vorgeführt; außerdem gab es vier Theater, die insgesamt 12.000 Besucher fassten, und Attraktionen wie die „menschliche Kanonenkugel“, den Pfahlsitzer Alvin Kelly, der in dem Vergnügungspark einen Weltrekord aufstellte, Auftritte von Johnny Weissmüller, Vorführungen mit den Pallenberg-Bären und zahlreiche weitere Attraktionen. Viele wurden durch George Hamid, der ab 1925 auf Steel Pier arbeitete und den Bau 1945 kaufte, entworfen bzw. engagiert. Zuvor hatte Steel Pier unter anderem Frank Gravatt gehört, der die Anlage 1930 für zwei Millionen Dollar gekauft hatte.

Die einzelnen Attraktionen samt den Auftritten zahlreicher Stars kosteten die Besucher über das einmal zu bezahlende Eintrittsgeld hinaus nichts. Bis weit ins 20. Jahrhundert war Afroamerikanern der Zutritt zu Steel Pier verwehrt – sie durften dort nicht einmal als Arbeitskräfte in Erscheinung treten.

Niedergang

1962 wurde ein Teil des Vergnügungsparks durch eine Flutwelle schwer beschädigt, 1970 ging der Marine Ballroom in Flammen auf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. März 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.petticoated.com</ref> 1973 verkaufte Hamid Junior den Vergnügungspark an Sonny Goldberg und Milt Neustadter. Der Betrieb lohnte sich zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr und 1976 wurde der Vergnügungspark, der aus der Mode gekommen war, geschlossen. 1978 ging Steel Pier in den Besitz von Resorts International über. 1982 fiel der Bau einem Brand zum Opfer. Nachdem er, finanziert vom Trump-Imperium, das 1987 Resorts International übernommen hatte, wieder aufgebaut worden war, gestalteten die Brüder Anthony, Charles, William und Joseph Catanoso sowie Taft Johnson und Edward Olwell 1993 wieder einen Vergnügungspark auf Steel Pier. Sie schlossen zunächst einen Fünfjahresvertrag ab und begannen den Betrieb mit 14 Fahrgeschäften. Sie setzten dabei z. T. auf die Anziehungskraft nostalgischer Gestaltung und führten 1993 sogar kurzzeitig eine der ehemaligen Hauptattraktionen, die von einem Sprungturm aus tauchenden Pferde, wieder ein, was aber Tierschützer auf den Plan rief und schnell wieder beendet wurde.

Das neue Bauwerk trägt zwar den alten Namen, besteht jedoch aus Beton und ist nur halb so lang wie sein Vorgänger.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Januar 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.philly.com</ref>

Achterbahnen

Name Typ Hersteller Eröffnungsjahr
Crazy Mouse<ref>Crazy Mouse - Steel Pier (Atlantic City, New Jersey, United States). In: rcdb.com. Abgerufen am 14. Februar 2021.</ref> Spinning Coaster, Wilde Maus Reverchon 1999
Loco Motion<ref>Loco Motion - Steel Pier (Atlantic City, New Jersey, United States). In: rcdb.com. Abgerufen am 14. Februar 2021.</ref> Familienachterbahn SBF Visa 2013

Ehemalige Achterbahnen

Name Typ Hersteller Eröffnung Schließung
Big Top Sideshow<ref>Big Top Sideshow - Steel Pier (Atlantic City, New Jersey, United States). In: rcdb.com. Abgerufen am 14. Februar 2021.</ref> Kinderachterbahn B. A. Schiff & Associates 1994 2012
City Jet<ref>City Jet - Steel Pier (Atlantic City, New Jersey, United States). In: rcdb.com. Abgerufen am 14. Februar 2021.</ref> Stahlachterbahn Schwarzkopf unbekannt unbekannt
Go-Gator<ref>Go-Gator - Steel Pier (Atlantic City, New Jersey, United States). In: rcdb.com. Abgerufen am 14. Februar 2021.</ref> Kinderachterbahn, Powered Coaster Wisdom Rides 2000 oder früher zw. 2000 und 2002
Wildcat<ref>Wildcat - Steel Pier (Atlantic City, New Jersey, United States). In: rcdb.com. Abgerufen am 14. Februar 2021.</ref> Stahlachterbahn Schwarzkopf 1994 1999

Musical

1933 kam ein Musical mit dem Titel Steel Pier heraus.

Siehe auch

Literatur

  • Steve Liebowitz, Steel Pier, Atlantic City. Showplace of the Nation, ISBN 978-1593220365

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>