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The Rugby Championship

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The Rugby Championship
Datei:The-Rugby-Championship-logo.jpgVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Aktuelle Saison Saison 2025
Verband SANZAAR
Sportart Rugby Union
Erstaustragung 1996
Mannschaften 4
Spielmodus Rundenturnier
Titelträger SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika (6. Titel)
Rekordsieger NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland (20 Titel)
Rekordspieler NeuseeländerDatei:Flag of New Zealand.svg Richie McCaw (58)
Meiste Punkte NeuseeländerDatei:Flag of New Zealand.svg Daniel Carter (554)
Meiste Versuche SüdafrikanerDatei:Flag of South Africa.svg Bryan Habana (21)
Website super.rugby/therugbychampionship/Vorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite

The Rugby Championship (englisch für Die Rugbymeisterschaft) ist ein seit 1996 jährlich stattfindendes Turnier in der Sportart Rugby Union. Teilnehmer sind die vier besten Nationalmannschaften der südlichen Hemisphäre: die „Pumas“ aus Argentinien, die „Wallabies“ aus Australien, die „All Blacks“ aus Neuseeland und die „Springboks“ aus Südafrika. Die Mannschaften spielen in einem Heim- und einem Auswärtsspiel je zweimal gegeneinander. Vor der Teilnahme Argentiniens war das Turnier von 1996 bis 2011 unter dem Namen Tri Nations (deutsch: Drei-Nationen-Turnier) bekannt. Organisator des Turniers ist das Konsortium SANZAAR, bestehend aus den Verbänden Rugby Australia, New Zealand Rugby, South African Rugby Union und Unión Argentina de Rugby.

Im Rahmen des Turniers spielen Australien und Neuseeland zusätzlich um den traditionsreichen Bledisloe Cup, Südafrika und Neuseeland um den Freedom Cup, Australien und Südafrika um die Mandela Challenge Plate sowie Argentinien und Australien um die Puma Trophy.

Geschichte

Australien und Neuseeland spielten erstmals 1903 gegeneinander, während Südafrika 1921 beiden Ländern erstmals einen Besuch abstattete. Im Gegensatz zu Five Nations (heute Six Nations) in der nördlichen Hemisphäre gab es jedoch in der Südhemisphäre keinen regelmäßigen Wettbewerb. Die drei Länder trafen sporadisch aufeinander, Australien und Neuseeland regelmäßig im Rahmen des Bledisloe Cup.

Datei:2011 Tri Nations Series logo.jpg
Letztes Logo der Tri Nations

Die Professionalisierung des Sports Mitte der 1990er Jahre führte zur Ausarbeitung des Tri-Nations-Konzepts. Während der Rugby-Union-Weltmeisterschaft 1995 führten die Verbände Australiens, Neuseelands und Südafrikas Verhandlungen und gründeten schließlich das Konsortium SANZAR. Das Konsortium schloss für die nächsten zehn Jahre Werbeverträge im Wert von über einer halben Milliarde Euro ab. Das erste Turnier im Jahr 1996 dominierten die Neuseeländer, die unbesiegt blieben. 1998 gewann erstmals Südafrika das Turnier. Im Jahr 2000 sicherte sich Australien, der damalige amtierende Weltmeister, den ersten Turniersieg. 109.874 Zuschauer verfolgten das Eröffnungsspiel im Stadium Australia in Sydney, was für diese Sportart einen neuen Weltrekord bedeutete.

2012 wurde das Turnier mit der Aufnahme Argentiniens um eine Mannschaft erweitert und in The Rugby Championship umbenannt. Somit können alle zehn Nationalmannschaften, die in der ersten Stärkeklasse eingeteilt sind, regelmäßig an einem Turnier teilnehmen. Vor allem Südafrika begrüßte dieses Vorhaben, weil dadurch der Nachteil der langen Flugreisen ausgeglichener wird. 2016 trat die Unión Argentina de Rugby dem organisierenden Konsortium bei, das seitdem SANZAAR heißt. Im Jahr 2019 konnte Südafrika als bisher einzige Mannschaft im selben Jahr die Rugby Championship und die Weltmeisterschaft gewinnen.

Aufgrund von Sicherheitsbedenken bezüglich der COVID-19-Pandemie verzichtete Südafrika im Jahr 2020 auf die Teilnahme, weshalb das Turnier vorübergehend wieder Tri Nations hieß.<ref>SANZAAR confirm 2020 Tri-Nations Series to kick-off 31 October. Rugby Australia, 16. Oktober 2020, abgerufen am 15. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Format

Der Ablauf des Turniers wurde im Laufe der Jahre mehrmals geändert. In der Vergangenheit spielte jede Mannschaft je zweimal gegen die zwei anderen Mannschaften, mit je einem Heim- und einem Auswärtsspiel. Nach einigen Veränderungen am Spielplan setzte sich folgende Lösung durch: Das Turnier beginnt mit je zwei Spielen in Südafrika oder Neuseeland, im darauf folgenden Jahr in jenem Land, wo die Eröffnungsspiele nicht stattfanden. Aus diesem Grund waren die Spiele Australiens immer in der Mitte des Turniers angesetzt.

Im Jahr 2006 erfolgte eine Formatänderung, nachdem SANZAR mit Fernsehanstalten in Großbritannien, Australien, Neuseeland und Südafrika neue Übertragungsrechte ausgehandelt hatte. Jede Mannschaft spielt nun je dreimal gegen die beiden anderen. Tri Nations 2006 begann mit einem Spiel in Neuseeland. Die ersten vier Runden wurden alternierend in Neuseeland und Australien ausgetragen. Das fünfte Spiel fand wiederum in Australien statt. Nach einer einwöchigen Pause folgten die drei Heimspiele Südafrikas. Jede Mannschaft hatte zwei Heimspiele gegen einen Gegner und nur eines gegen den anderen. Das Turnier 2007 wurde jedoch wegen der Weltmeisterschaften in zeitlicher Nähe wieder mit nur je zwei Spielen jeder gegen jeden (Hin- und Rückspiel) ausgetragen.

Mit der Erweiterung des Wettbewerbs um Argentinien spielt jede Mannschaft wieder je zweimal gegen die drei anderen Mannschaften, mit je einem Heim- und einem Auswärtsspiel. Der Sieger eines Spiels erhält vier Tabellenpunkte, bei einem Unentschieden erhält jeder zwei, der Verlierer bekommt keinen Punkt. Einen Bonuspunkt kann jede Mannschaft erhalten, die drei Versuche mehr in einem Match als der Gegner erzielt. Der Verlierer erhält einen Tabellenpunkt, wenn er mit sieben oder weniger Spielpunkten Unterschied verliert.

Siegerliste

Datei:2005 Tri Nations Series - All Blacks vs Wallabies.jpg
Vorbereitung zum Haka der Neuseeländer vor dem letzten Spiel der Tri Nations 2005 gegen Australien im Eden Park, Auckland
Turnier Mannschaft
Tri Nations 1996 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Tri Nations 1997 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Tri Nations 1998 Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika
Tri Nations 1999 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Tri Nations 2000 Datei:Flag of Australia.svg Australien
Tri Nations 2001 Datei:Flag of Australia.svg Australien
Tri Nations 2002 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Tri Nations 2003 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Tri Nations 2004 Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika
Tri Nations 2005 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Tri Nations 2006 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Tri Nations 2007 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Tri Nations 2008 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Tri Nations 2009 Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika
Tri Nations 2010 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Tri Nations 2011 Datei:Flag of Australia.svg Australien
Tri Nations 2020 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
Turnier Mannschaft
The Rugby Championship 2012 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
The Rugby Championship 2013 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
The Rugby Championship 2014 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
The Rugby Championship 2015 Datei:Flag of Australia.svg Australien
The Rugby Championship 2016 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
The Rugby Championship 2017 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
The Rugby Championship 2018 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
The Rugby Championship 2019 Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika
The Rugby Championship 2021 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
The Rugby Championship 2022 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
The Rugby Championship 2023 Datei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland
The Rugby Championship 2024 Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika
The Rugby Championship 2025 Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika

Gesamttabelle

Mannschaftsstatistik beim Tri Nations (1996 bis 2011, 2020)
Land Spiele Siege Unent. Ndlg. Spiel-
punkte
Diff. Bonus
punkte
Tabellen-
punkte
Titel
NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 76 52 0 24     2054:1449     + 605 35 243 11
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 76 30 3 43     1591:1817     − 226 34 160 03
SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 72 28 1 43     1480:1831     − 351 24 138 03
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 4 1 2 1     56:84     − 28 0 8 00
Mannschaftsstatistik bei der Rugby Championship (seit 2012)
Land Spiele Siege Unent. Ndlg. Spiel-
punkte
Diff. Bonus-
punkte
Tabellen-
punkte
Titel
NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 69 55 2 12 2313:1348 + 965 43 268 09
SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 69 37 4 28 1845:1534 + 311 33 185 03
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 69 28 3 38 1563:1900 − 337 17 142 01
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 69 14 1 54 1358:2277 − 919 16 70 00

Rekorde

Aktive Spieler in Fettschrift
(Stand 7. Oktober 2025)

Meiste Spiele

Quelle: Itsrugby.<ref name="Itsrugby">Rugby Championship – Players stats – It's rugby. Abgerufen am 7. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

# Spiele Name Mannschaft Jahre
01. 66 Eben Etzebeth SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 2012–
02. 62 Beauden Barrett NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2012–
03. 60 James Slipper AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 2010–
04. 59 Pablo Matera ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 2013–
05. 58 Richie McCaw NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2002–2015
06. 57 Sam Whitelock NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2010–2023
07. 54 Keven Mealamu NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2003–2015
Bryan Habana SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 2005–2016
Kieran Read NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2009–2019
10. 53 Tendai Mtawarira SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 2008–2019

Meiste erzielte Versuche

Quelle: Itsrugby.<ref name="Itsrugby" />

# Versuche Name Mannschaft Jahre
01. 21 Bryan Habana SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 2005–2016
02. 18 Rieko Ioane NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2017–
Ben Smith NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2012–2019
Beauden Barrett NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2012–
05. 17 Richie McCaw NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2002–2015
Christian Cullen NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 1996–2002
Malcolm Marx SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 2026–
08. 15 Joe Rokocoko NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2003–2010
09. 14 Adam Ashley-Cooper AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 2005–2016
Israel Folau AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 2013–2018
Will Jordan NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2013–2018

Meiste erzielte Punkte

Quelle: Itsrugby.<ref name="Itsrugby" />

# Punkte Name Mannschaft Jahre
01. 554 Daniel Carter NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2003–2015
02. 390 Morné Steyn SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 2009–2021
03. 354 Beauden Barrett NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 2012–
04. 344 Nicolás Sánchez ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 2012–2023
05. 328 Andrew Mehrtens NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 1996–2004
06. 303 Handré Pollard SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 2014–
07. 271 Matt Burke AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 1996–2004
08. 266 Matt Giteau AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 2003–2016
09. 249 Bernard Foley AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 2013–2022
10. 210 Percy Montgomery SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 1997–2008

Siehe auch

Weblinks

Commons: The Rugby Championship – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Tri Nations: 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2020

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