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Rosnochau

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Rosnochau
Rozkochów
Vorlage:Platzhalterbild
Rosnochau Rozkochów (Polen)
Rosnochau
Rozkochów (Polen)
Rosnochau
Rozkochów
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Opole
Powiat: Opole
Gmina: Walzen
Fläche: 10,69 km²
Geographische Lage: 50° 22′ N, 17° 57′ OKoordinaten: 50° 22′ 9″ N, 17° 56′ 32″ O
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Höhe: 190 m n.p.m.
Einwohner: 488 (31. Dez. 2020<ref>Raport o Gminie Walce – Einwohnerzahlen. (PDF; 3,9 MB) bip.walce.pl</ref>)
Postleitzahl: 47-344
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OKR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice

Rosnochau (polnisch Rozkochów) ist ein Ort in der Landgemeinde Walzen (Walce) im Powiat Krapkowicki der Woiwodschaft Opole in Polen.

Geographie

Das Angerdorf Roskochów liegt fünf Kilometer westlich von Walzen, elf Kilometer südlich von Krapkowice (Krappitz) und 34 Kilometer südlich von Opole (Oppeln) in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene) an der Swornica. Ortsteil von Rosnochau ist der Weiler Olszyna (Olszinna).

Nachbarorte von Roskochów sind im Nordosten Schwärze (Ćwiercie) und im Südwesten Neu Kuttendorf (Nowe Kotkowice).

Geschichte

Datei:Pałac w Rozkochowie 610979 596.59.jpg
Schloss Rosnochau (2020)
Datei:2011-08 Rozkochów 23.jpg
Kirche St. Katharina

Rosnochau wurde 1264 erstmals urkundlich erwähnt. 1767 wurde die erste Schule erbaut.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internetseite der Gemeinde Walzen. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Oktober 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.walce.pl</ref> 1862 hatte der Ort 350 Einwohner.<ref></ref>

Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Rosnochau ab 1816 zum Landkreis Neustadt O.S. im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 bestanden im Ort ein Schloss, ein Vorwerk, eine katholische Kirche, eine Schankwirtschaft, eine Brauerei, eine Brennerei und 76 Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Rosnochau 515 Menschen, davon vier evangelisch.<ref name="Knie">Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 558.</ref> 1861 zählte Rosnochau 28 Bauern, 18 Gärtner und 9 Häusler. Die katholische Schule zählte im gleichen Jahr 135 Schüler.<ref name="Triest">Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien. Breslau 1865, S. 1081; Textarchiv – Internet Archive.</ref> 1874 wurde der Amtsbezirk Walzen gegründet, welcher die Landgemeinden Walzen und Rosnochau umfasste.<ref name="Territorial">Amtsbezirk Walzen. Territorial.de</ref>

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 375 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 21 für Polen. Im Gutsbezirk Rosnochau stimmten 88 Personen für Deutschland und zwei für Polen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 (Memento vom 29. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Rosnochau verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 834 Einwohner. Am 10. Oktober 1936 wurde der Ort in Roßweide umbenannt. 1939 hatte der Ort 858 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Neustadt O.S.<ref name="Verw">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Infolge des Zweiten Weltkrieges kam Ort 1945 an Polen, wurde in Rozkochów umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Opole, 1999 zum wiedergegründeten Powiat Krapkowicki. Am 4. April 2006 wurde in der Gemeinde Walzen, der Rosnochau angehört, Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt und am 3. Juni 2009 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Rosnochau.

Sehenswürdigkeiten

Schloss Rosnochau

Das Schloss Rosnochau (poln. Pałac Rozkochów) wurde im 18. Jahrhundert im barocken Stil erbaut. Das Schloss war von 1851 bis 1945 Sitz der Grafen von Harrach. 1964 wurde der Schlossbau unter Denkmalschutz gestellt.<ref name="Denkmal">Vorlage:Quelle Denkmalliste Polen</ref> Der angrenzenden Schlosspark entstand im 19. Jahrhundert und steht seit 1988 unter Denkmalschutz.<ref name="Denkmal" />

Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Die römisch-katholische Kirche St. Katharina (poln. Kościół św. Katarzyny Aleksandryjskiej) wurde 1330 erstmals erwähnt. 1802 zerstörte ein Feuer die Kirche. Bis 1817 erfolgte ein Neubau.<ref>Geschichte und Hist. Bilder St. Katharina. polska-org.pl (polnisch).</ref>
  • Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege
  • Steinerne Wegekapelle

Vereine

Söhne und Töchter des Ortes

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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