Zum Inhalt springen

Fritz Spelge

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Januar 2026 um 19:02 Uhr durch imported>Lubitsch2 (Geburtsort nach NSDAP-Karteikarte ergänzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Fritz Spelge (* 19. Januar 1891 in Horn; † unbekannt) war ein deutscher Politiker (NSDAP).

Leben und Tätigkeit

Nach dem Schulbesucht studierte Spelge Rechts- und Staatswissenschaften an der Georg-August-Universität zu Göttingen. Dort wurde er 1920 mit einer Arbeit zum Aktienrechts zum Dr. jur. promoviert.

Später lebte er in Detmold. Er war Syndicus der Landesbank (Landesbankrat) und Mitglied des Deutschbundes.

Selge trat zum 1. März 1932 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 967.945).<ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42020695</ref> Bei der Landtagswahl in Lippe 1933 wurde Spelge für die NSDAP in den Lippischen Landtag gewählt. Am 7. Februar 1933 wurde er zum Oberregierungsrat ernannt und mit der Leitung der Abteilung I (Personalverwaltung) der Landesregierung betraut. Seine Ernennung löste in der Öffentlichkeit und bei der Beamtenschaft Proteste aus.

Schriften

  • Entscheidet die ordentliche Generalversammlung einer Aktiengesellschaft selbständig und endgültig über die Höhe der Wertansätze der Bilanz und Gewinn- und Verluftrechnung und können diese durch eine ausserordenliche Generalversammlung abgeändert werden?, 1920. (Dissertation)

Literatur

  • Uta Halle: Die Externsteine sind bis auf weiteres germanisch!, 2002, S. 149.

Einzelnachweise

<references/>