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Buchrainweg

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Buchrainweg
Datei:Wappen Offenbach am Main.svg
Wappen
Straße in Offenbach am Main
Datei:Buchrainweg.jpg
Der Buchrainweg, Blick in Richtung Osten
Datei:Placeholder.svg
Basisdaten
Ort  Offenbach am Main
Ortsteil  Innenstadt
Angelegt 
Neugestaltet  2001 und 2008 (Abschnitte)
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen 
Querstraßen 
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke  Wilhelm-Schramm-Stift
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 1.400 Meter

-

Karte
Vorlage:Maplink

Der Buchrainweg ist eine etwa 1.400 Meter lange Straße im Süden der Stadt Offenbach parallel zur Ausfallstraße Sprendlinger Landstraße nach Sprendlingen.

Verlauf

Datei:Buchrainweg1910.jpg
Anfang der Straße, Blick in Richtung Westen, um 1909

Die Straße beginnt in der Nähe des Sana Klinikums Offenbach und führt westlich davon Richtung Stadtwald. Nach dem Odenwaldring ist die Straße eine verkehrsberuhigte Zone.

Geschichte

Datei:Rudolf-Koch Buchrainweg-29 Offenbach.jpg
Gedenktafel für Rudolf Koch

Der Name geht auf den Buchrainweiher zurück, der sich nicht weit vom Ende der Straße im Stadtwald befindet. Vor der Bebauung der Straße war der Buchrainweg eine Flurgrenze und setzt sich zusammen aus Buche und Rain. Erstmals erwähnt wird der Weg 1773. Der Bebauungsplan wurde von Hugo Eberhardt (1874–1959) erstellt.

Nutzung

Obwohl nicht Teil des Offenbacher Westends, gehört die Straße und besonders der östliche Teil zu den Wohnstraßen mit gehobener Wohnlage. Viele Persönlichkeiten haben dort gelebt. Der Wirtschaftswissenschaftler Erich Gutenberg wohnte in den 1960er Jahren in Haus Nr. 20.<ref>Helmut von der Heiden: Who’s Who in the common market's press and advertising, 1965.</ref> Am Haus Nr. 29 erinnert eine von Karlgeorg Hoefer entworfene Tafel an den Designer und Schriftgestalter Rudolf Koch, der dort von 1908 bis zu seinem Tod 1934 wohnte.<ref>Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Buchrainweg 27/29. In: DenkXweb, Online-Ausgabe von Kulturdenkmäler in Hessen..</ref> In der Hausnummer Nr. 27 befand sich die deutsche Vertriebsgesellschaft der Schweizer Luxusuhrenmanufaktur Baume & Mercier, die dann in die Nr. 31 zog, wo auch der Konkurrent Piaget seine Vertriebsgesellschaft hatte.

In Haus Nr. 135 befand sich das Alten- und Pflegeheim der Wilhelm-Schramm-Stiftung, errichtet im sogenannten „Offenbacher Jugendstil“ von Hugo Eberhardt.<ref>Der vergessene Todestag. Auf: op-online.de, vom 27. August 2009, abgerufen am 4. November 2013.</ref> Der Maler Karl Friedrich Lippmann wohnte im Haus Nr. 161,<ref>Adolf Hoffmann: Entomologen-Adressbuch: Annuaire des entomologistes, S. 66, 1921 (über Google-Books)</ref> ebenso koordinierte Klaus Vack dort am ersten Sitz der deutschen Ostermarsch-Bewegung deren Aktivitäten.<ref>Vorbereitung des Ostermarsches 1968. Auf: fes.de (Friedrich-Ebert-Stiftung), abgerufen am 4. Dezember 2013.</ref>

Bebauung

Die Bebauung des östlichen Teils stammt weitestgehend aus der Gründerzeit und ist auf der nördlichen Straßenseite zumeist zwei bis dreigeschossig und auf der südlichen zumeist höher. Viele Gebäude wurden von den Bauunternehmen H. und L. Nagel und Gebrüder Beck errichtet.

Aufgelockert wird die nördliche Seite durch einzelne Villen. Eine herausragende Villa steht an der Einmündung der Blumenstraße, die vom Kirchenbaumeister Dominikus Böhm (1880–1955) entworfen wurde. An der Kreuzung zum Taunusring steht eine Wohnanlage aus zwei Hochhäusern. Danach besteht die Bebauung nur noch aus Einzelhäusern.

Heute steht der östliche Teil der Bebauung entlang der Straße als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.<ref>Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Buchrainweg. In: DenkXweb, Online-Ausgabe von Kulturdenkmäler in Hessen..</ref>

Weblinks

Commons: Buchrainweg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 50° 5′ 37,1″ N, 8° 44′ 52,5″ O

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