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Dondorf

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Dondorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(93)&title=Dondorf 50° 46′ N, 7° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(93) 50° 45′ 58″ N, 7° 19′ 35″ O
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Höhe: 97 m ü. NN
Einwohner: 93 (1. Jan. 2021)<ref>Hennef: Wohnplatzverzeichnis, Einwohnermeldeamt der Stadt Hennef</ref>
Postleitzahl: 53773
Vorwahl: 02242
Lage von Dondorf in Nordrhein-Westfalen
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Datei:Kapelle Dondorf.jpg
Die Kapelle Maria Heimsuchung
Datei:Wegekreuz Dondorf.jpg
Ein Wegekreuz in Dondorf

Dondorf ist ein Dorf östlich der Stadt Hennef (Sieg) im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen.

Geographische Lage

Dondorf liegt in 97 Meter Höhe über NN nördlich der Ausläufer des Westerwaldes in der Gemarkung Striefen, zwischen der Siegtalstrecke und der Landesstraße 333. Ein Nachbarort ist Greuelsiefen. Nördlich von Dondorf liegt der Dondorfer See.

Geschichte

Dondorf bildete mit Greuelsiefen im Mittelalter die Honnschaft Eigen. Die Ortschaft hieß im 11. und 12. Jahrhundert Dorindorp beziehungsweise Torendorp und war eine Besitzung der Abtei Siegburg; es gab auch einen Adligen von Dorindorp, der sich nach dem Ort benannte, ein anderer lebte 1226.<ref> Franz Wilhelm Oligschläger: Beiträge zur mittelalterlichen Ortskunde des Niederrheins. In: Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere die alte Erzdiöcese Köln, Heft 15, Köln 1864, S. 59–90, insbesondere S. 67.</ref>

Anfang des 20. Jahrhunderts waren für Dondorf 17 Haushalte eingetragen. Darunter die Gastwirte Peter Esch und Peter Laufenberg, der Lehrer der dortigen Volksschule Peter Hoß und der Händler Hermann Nuß. Als Ackerer waren neben dem erwähnten Peter Esch noch Heinrich Hombach, Johann Knütgen, Peter Krom, Witwe Heinrich Schmitz, Johann Schmitz, Anton Wuddel und Heinrich Wuddel erwähnt.<ref>Einwohner-Adressbuch des Siegkreises 1910</ref>

Bis 1934 gehörte Dondorf zur Gemeinde Geistingen.

Kapelle

Die Dondorfer Kapelle Mariä Heimsuchung ist eine Backsteinkapelle mit kleinem Dachreiter. Die Grundsteinlegung erfolgte am 2. Juli 1877. Die Kapelle wurde von den Einwohnern von Dondorf und des darüberliegenden Gutes Hossenberg erbaut<ref>P.Gabriel Busch (Hrsg.): Kapellenkranz um den Michaelsberg, 113 Kapellen im alten Dekanat Siegburg, Verlag Abtei Michaelsberg, 1985</ref>, geweiht wurde sie erst 1899 der Mutter Gottes und dem Apostel Bartholomäus. In der Kapelle steht seit den 1970er-Jahren der alte Marienaltar der Liebfrauenkirche in Warth.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unsere Kirchen und Kapellen – Kirchen im Seelsorgebereich Hennef-Ost (Memento vom 4. Januar 2015 im Internet Archive), Erzbistum Köln</ref>

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Eine wichtige Rolle nimmt der Ort Dondorf im Roman "Das verlorene Wort" von Ulla Hahn ein, da sich dort und in den benachbarten Regionen der Hauptteil der Handlung abspielt. Beschrieben wird dabei nicht der heutige Ort, sondern das ländlich geprägte Dondorf der Fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts.

Weblinks

Commons: Dondorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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