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Matthias Strauss

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Basketballspieler
Basketballspieler
Matthias Strauss
Spielerinformationen
Spitzname Matzi
Geburtstag 24. Mai 1956
Geburtsort Frankfurt, Deutschland
Größe 194 cm
Position Shooting Guard /
Small Forward
Vereine als Aktiver
1970–1975 DeutschlandDeutschland Eintracht Frankfurt
1975–1981 DeutschlandDeutschland MTV 1846 Gießen
1981–1991 DeutschlandDeutschland DTV Charlottenburg
1991–1994 DeutschlandDeutschland Alba Berlin
Nationalmannschaft1
1975–1983 BR Deutschland 116 Spiele
1Stand: 04.02.2010

Matthias Strauss (* 24. Mai 1956 in Frankfurt) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler. Er ist gelernter Zahntechniker und betreibt als Zahnarzt eine Praxis in Berlin.<ref>Wolfgang Lehmann: GIESSEN 46ers | Matthias"Matzi" Strauß. In: GIESSEN 46ers. 31. August 2015, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref>

Leben

Strauss startete seine Spielerkarriere in der Saison 1969/70 beim Eintracht Frankfurt, wo er fünf Jahre seine Spiele bestritt, ehe er im Jahre 1975 zum derzeitigen Meister MTV Gießen wechselte.<ref>Spieler | HISTORIE | Matthias Strauss. In: giessen46ers.de. Oktober 2008, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> Er spielte für sechs Saisons für die Mittelhessen in der Basketball-Bundesliga,<ref name=":0">Was macht eigentlich... Matthias Strauss. In: easycredit-bbl.de. 15. Februar 2011, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> wo er in der Saison 1977/78 mit Gießen die Meisterschaft und 1978/79 den Pokal gewann. Er schloss 1979 in der Stadt Gießen eine Lehre zum Zahntechniker ab, da es zu der Zeit selbstverständlich war, dass die Spieler zusätzlich zum Sport, wegen der geringen Einnahmen in der Liga einen anderen Job ausübten.<ref name=":0" /> 1981 wechselte er nach Berlin zum Bundesligaaufsteiger DTV Charlottenburg, wo er bis zu seinem Karriereende 1994 spielte.<ref name=":0" /> In der Saison 1981/82 schaffte seine Mannschaft aus Berlin den Klassenerhalt in der Bundesliga.<ref>Saison 1981/1982. In: USC Heidelberg. Abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> Die darauffolgenden Jahre waren weitaus erfolgreicher. 1985 erreichte die Mannschaft das Finale um die deutsche Meisterschaft, unterlag jedoch dort gegen Bayer 04 Leverkusen. 1991 als BG Charlottenburg und 1992 als Alba Berlin erreichte der Verein mit Matthias Strauss noch zweimal das Meisterschaftsfinale, unterlag aber wieder jeweils gegen Bayer 04 Leverkusen.

Bereits Ende 1975 debütierte Strauss in der Nationalmannschaft, in deren Kader er bei insgesamt 116 Spielen eingesetzt wurde.<ref>Spiele von Matthias Strauss (116). In: mahr.sb-vision.de. Abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> Bei der Europameisterschaft 1981 belegte er mit der deutschen Mannschaft den zehnten Platz, 1983 erreichte die Mannschaft den achten Platz.

Nach seinem Karriereende spielte er noch hobbymäßig in seinen jeweiligen Altersklassen. Im Jahr 2012 gewann er mit dem DBV Charlottenburg die deutsche Meisterschaft der Ü55, wo sie Jahn München mit 62:42 im Finale besiegten.<ref>Jürgen Freybe: DM Ü55 – Grüße aus der Todesgruppe. In: basketballmastersgermany. 23. Mai 2012, abgerufen am 21. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Matthias Strauss gründete gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Melerski 1995 die „Praxis für Zahnheilkunde“ am Hindenburgdamm in Berlin-Lichterfelde,<ref>Örtlichkeit. In: wir-lieben-zaehne.com. Praxis für Zahnheilkunde Melerski & Strauss, 14. Februar 2024, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> wo er bis 2025 als Zahnarzt arbeitete und für Anfang 2026 seinen Ruhestand ankündigte.<ref>Aktuelles Praxisübergabe. In: wir-lieben-zaehne.com. Praxis für Zahnheilkunde Melerski & Strauss, 14. Februar 2024, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref>

Literatur

  • Dino Reisner: 40 Jahre Basketball-Bundesliga. Sutton-Verlag, Erfurt 2006, ISBN 978-3-86680-014-4

Weblinks

Einzelnachweise

<references />