Iduberga
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Iduberga (auch: Ida, Itta; * 592; † 8. Mai 652 in Nivelles) wird als Heilige in der römisch-katholischen Kirche verehrt.
Sie war die Tochter eines aquitanischen Herzogs. Ihr Gemahl war Pippin der Ältere.<ref name="Ubl">Karl Ubl: Die Karolinger: Herrscher und Reich (= Beck’sche Reihe. Band 2828). C.H.Beck, 2014, ISBN 978-3-406-66176-1, Stammtafel, S. 15 (128 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 9. Februar 2017]).</ref> Auch ihre Töchter<ref name="Ubl" /> Gertrud und Begga werden als Heilige verehrt. Ein Sohn war Grimoald.<ref name="Ubl" /> Die Behauptung der Vita S. Modoaldi (1107), der Bischof von Trier Modoald sei Idubergas Bruder gewesen, wird inzwischen als spätere Fälschung angesehen.<ref>Matthias Werner: Moduald. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 17. Duncker & Humblot, Berlin 1994, ISBN 3-428-00198-2, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).</ref>
Nach dem Tod ihres Ehemannes 640 stiftete Iduberga die Abtei Nivelles, wo sie seitdem als Nonne lebte. Sie ließ Reliquien und Bücher aus Rom und „von jenseits des Meeres“ kommen. Wenig später gründete sie ein zweites Kloster in Fosses (heute: Fosses-la-Ville), das ausschließlich von Iren besiedelt wurde. Nach ihrem Tod wurde ihre Tochter Gertrud von Nivelles Äbtissin in Nivelles und schenkte das Kloster dem Heiligen Foillan.<ref>Iduberga von Nivelles. In: Joachim Schäfer: Ökumenisches Heiligenlexikon</ref>
Der Festtag der Heiligen Iduberga ist der 8. Mai.
Literatur
- Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. 5: Hannover bis Karterios, 1960.
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Iduberga |
| ALTERNATIVNAMEN | Ida; Itta |
| KURZBESCHREIBUNG | Heilige in der römisch-katholischen Kirche |
| GEBURTSDATUM | 6. Jahrhundert oder 7. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 8. Mai 652 |
| STERBEORT | Nivelles |