Murmaschi
Siedlung städtischen Typs
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liste großer Siedlungen in Russland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Murmaschi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Murmansk (Russland) mit 14.152 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />
Geographie
Die Siedlung liegt am rechten Ufer des Unterlaufes der Tuloma etwa 20 Kilometer Luftlinie südwestlich des Oblastverwaltungszentrums Murmansk.
Murmaschi gehört zum Rajon Kola und liegt gut zehn Kilometer südwestlich von dessen Verwaltungszentrum, der Stadt Kola.
Geschichte
Der Ort entstand im Zusammenhang mit dem Bau des bereits nach dem GOELRO-Plan projektierten Nischnetulomskaja-Wasserkraftwerkes ab 1934 für die Stromversorgung eines zu elektrifizierenden Abschnittes der Murmanbahn. Das Kraftwerk wurde von Gulag-Häftlingen errichtet. Die erste Turbine wurde am 13. Januar 1937 in Betrieb genommen, das gesamte Kraftwerk am 11. Juli 1938.<ref>Kraftwerkskomplex Nischnetulomskaja (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot auf der Webseite des Projektinstitutes Lengidroprojekt, heute Teil von RusHydro (russisch)</ref>
Am 27. November 1938 wurde dem Ort der Status einer Siedlung städtischen Typs verliehen. Die Ortsbezeichnung soll vom Namen des Samen Murmasch abgeleitet worden sein, der vor Errichtung des Wasserkraftwerkes im Mündungsgebiet der Tuloma lebte.
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1939 | 2.018 |
| 1959 | 8.840 |
| 1970 | 8.836 |
| 1979 | 10.895 |
| 1989 | 14.312 |
| 2002 | 16.343 |
| 2010 | 14.152 |
Anmerkung: Volkszählungsdaten
Wirtschaft und Infrastruktur
Unmittelbar bei der Siedlung liegt das Wasserkraftwerk Nischnetulomskaja („Unteres Tuloma-Wasserkraftwerk“) mit einer Leistung von 57,2 Megawatt. Heutiger Betreiber ist die aus mehreren nordwestrussischen Energieversorgern, darunter KolEnergo, hervorgegangene Aktiengesellschaft TGK-1 (TGC-1), die von der Gazprom Energoholdung kontrolliert wird.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webseite der TGK-1 ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Januar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (russisch, englisch)</ref> Es gibt Betriebe der Bau- und Forstwirtschaft, sowie des Transportwesens.
Bei Murmaschi befindet sich das Sanatorium Laplandija, das 1937 als Erholungsheim für Nordmeerfischer eröffnet wurde und sich heute als nördlichste Kureinrichtung Russlands bezeichnet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webseite des Sanatoriums Laplandija ( des Vorlage:IconExternal vom 21. September 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (russisch)</ref>
Durch die Siedlung führt die Straße, die Murmansk mit seinem vier Kilometer südlich von Murmaschi gelegenen Internationalen Flughafen verbindet. Durch den Ort führt auch die Eisenbahnstrecke von der Stadt Kola nach Nikel an der norwegischen Grenze. Sie überquert den Nischnetulomsker Stausee gut einen Kilometer oberhalb der Staumauer.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Offizielle Website der Verwaltung der Städtischen Siedlung Murmaschi (russisch)
- Murmaschi auf der Website der Oblastverwaltung (russisch)
<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
| Städte |
ApatityS | GadschijewoG | KandalakschaR | KirowskS | KolaR | KowdorS | MontschegorskS | MurmanskS | OlenegorskS | OstrownoiS/G | PoljarnyG | Poljarnyje SoriS | SaosjorskS/G | Sapoljarny | SeweromorskS/G | SneschnogorskS/G |
|
| Siedlungen städtischen Typs |
Kildinstroi | Molotschny | Murmaschi | NikelR | Petschenga | Rewda | SafonowoG | Selenoborski | Tumanny | UmbaR | Werchnetulomski | Wyssoki | |
| Weitere Verwaltungssitze |