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Borislava Borisova

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Datei:Borislava Borisova-Ornstein 1982.jpg
Borislava Borisova beim
Interzonenturnier der Frauen 1982
in Bad Kissingen
Verband BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien (bis 1979)
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden (seit 1980)
Titel Internationaler Meister der Frauen (1974)
Aktuelle Elo‑Zahl 1928 (April 2026)
Beste Elo‑Zahl 2210 (Januar 1987 bis Januar 1988)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Borislava Stefanova Borisova ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 27. Februar 1951 in Bulgarien) ist eine schwedische Schachspielerin bulgarischer Herkunft.

Leben

Sie wuchs in Bulgarien auf, heiratete später einen Schweden und übersiedelte 1977 in seine Heimat. 1976 gewann sie die Bulgarische Frauenmeisterschaft in Sofia und nahm im selben Jahr am 10. Frauenturnier in Halle teil.

Aufgrund ihrer internationalen Erfolge erhielt sie 1974 von der FIDE den Titel Internationaler Meister der Frauen (WIM).<ref>Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 117</ref>

Ab 1978 spielte sie für den schwedischen Schachverband und seit einigen Jahren nur noch Turniere in Frankreich sowie in der schwedischen Allsvenskan für die zweite Mannschaft des Stockholmer Vereins Wasa SK, seit 2016 spielt sie gelegentlich in der zweiten Mannschaft des Hamburger Vereins SK Johanneum Eppendorf.

Kandidatenturniere

Sie gewann das Zonenturnier der Frauen 1979 in Tel Aviv vor Barbara Hund.<ref>Barbara Hund: Mein Weg zum Erfolg. Walter Rau Verlag, Düsseldorf 1983, S. 109–113 (Bericht, Tabelle und Gruppenbild). ISBN 3-7919-0216-4</ref> Ihr erstes Interzonenturnier der Frauen spielte sie 1979 in Rio de Janeiro. Es folgte das Interzonenturnier Bad Kissingen 1982. Außerdem nahm sie an den Zonenturnieren 1985 (Norden) und 1987 in Gausdal teil.

Datei:Schweden 1982 Luzern.jpg
Pia Cramling, Borislava Borisova und Margaretha Aatolainen, 1982 in Luzern

Schacholympiaden

Sie spielte für Schweden die Schacholympiaden der Frauen 1978 in Buenos Aires, 1980 auf Malta, 1982 in Luzern, 1984 und 1988 in Thessaloniki, sowie 1992 in Manila und 1994 in Moskau.<ref>Borislava Borisovas Ergebnisse bei Schacholympiaden der Frauen auf olimpbase.org (englisch)</ref>

1978 und 1992 gewann sie die Bronzemedaille in der Einzelwertung (1978 am ersten, 1992 am zweiten Brett).

Weitere Turniere

Borisova nahm teil am Rilton Cup 1978, Frauenturnier in Hyères 1981, Nordic Chess Cup 1985, Frauenturnier in Dortmund 1988, Nordic Chess Cup 1989, 12. Zalakaros Open 1993, Kristallen KM 1994 und Kristallen KM Open 1995 in Stockholm, sowie Kristallen ELO 2004 und Kristallen ELO 2005 in Schweden.

Sie nahm mit dem Stockholmer Verein Kristallens SK an den European Club Cups der Frauen 2003 und 2004 teil.<ref>Borislava Borisovas Ergebnisse bei European Club Cups der Frauen auf olimpbase.org (englisch)</ref>

In Frankreich beteiligte sie sich an folgenden Turnieren: 2008 in Paris das 105e open international Club, ebenfalls 2008 das N3-R1-France und das N3-R4-France, sowie das Corporatif-R1-2-France und 2009 das Corporatif-R5-6-France.

Einzelnachweise

<references />

Quellen

Weblinks