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Gnadenhof

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Ein Gnadenhof, zuweilen auch als Lebenshof oder Tierasyl bezeichnet, ist eine Einrichtung, in der verschiedene Haustiere, Nutztiere oder Wildtiere<ref>Gnadenhof für Bären</ref> von Menschen für einen zunächst unbegrenzten Zeitraum versorgt werden. Im Gegensatz zu einem Tierheim vermittelt ein Gnadenhof aufgenommene Tiere nicht weiter, sondern versteht sich als endgültige Auffangstation. Dort werden gerne solche Tiere aufgenommen, die eine erkennbare Beeinträchtigung oder eine bewegende Lebensgeschichte aufweisen, beispielsweise Blindheit oder Misshandlung.<ref>idowa, Straubing Germany: Zu Besuch auf Herberts Gnadenhof: Ein neues Zuhause für Tiere in Not - idowa. Abgerufen am 28. Februar 2021.</ref> Da die Tiere keine besondere Lebensleistung erbracht haben müssen, erhalten sie im engeren Sinn kein Gnadenbrot.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gnadenhof Luna für blinde Tiere (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Juni 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gnadenhof-luna.ch</ref>

Gnadenhöfe werden in der Regel von Fundraising und Besuchern finanziert.<ref>Gut Aiderbichl</ref> Solche Höfe dienen keinem kommerziellen Zweck.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Richtlinien der American Sanctuary Association (ASA) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. August 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.asaanimalsanctuaries.org</ref> Ihrem Selbstverständnis liegen Tierschutz- oder Tierrechtspositionen zugrunde.<ref>Andreas Reichelt: Herberts Gnadenhof. Niederbayern TV, 23. November 2020, abgerufen am 28. November 2020.</ref>

Erste Einrichtungen, in denen Tiere bis zu ihrem Lebensende versorgt wurden, sind für den Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt. Der Schriftsteller und Kleinbauer Christian Wagner (1835–1918) gewährte allen seinen Tieren auf seinem Hof das Gnadenbrot und kaufte zusätzlich weitere Tiere frei, um sie vor dem Schlachten zu retten.

Einzelnachweise

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