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Mirko Borsche

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Datei:Mirko-borsche-fast-forward-2020.jpg
Mirko Borsche auf dem Forward Festival in München (2020)

Mirko Borsche (* 19. Dezember 1971 in Tegernsee) ist ein deutscher Typograf und Grafikdesigner.

Biografie

Mirko Borsche war in seiner Jugend Graffiti-Sprayer, was laut eigener Aussage großen Einfluss auf seine Arbeit hatte.<ref name=":0">Mark Hooper: Mirko Borsche: ‘I want people to see from a different angle’. In: The Guardian. Abgerufen am 30. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von 1992 bis 1993 studierte er an der Kingston University und erreichte den Abschluss „Postgraduated Graphic Designer“. Danach hängte er in London einen Master-Abschluss an<ref>Bursche vom Tegernsee. In: Ex Nummer 2. Hochschule Augsburg, 2014, abgerufen am 10. März 2020.</ref> und studierte anschließend an der Fachhochschule für Gestaltung in Augsburg, wo er sich zum „Diplom Kommunikations-Designer FH“ ausbilden ließ.<ref>Bureau Borsche: About. In: Bureau Mirko Borsche. Abgerufen am 8. März 2020.</ref>

Von 1996 bis 1997 arbeitete er als freier Art Director bei der Werbeagentur Start Advertising, unter anderem für Levis, MTV und Mercedes-Benz.<ref name=":0" /> Anschließend war er als Art Director bei Springer & Jacoby tätig. Von 2000 bis 2013 gestaltete er Plakate für die Plattenfirma Gomma.<ref>Bureau Borsche: Gomma Exhibition. In: Bureau Mirko Borsche. Abgerufen am 10. März 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er war mehrere Jahre verantwortlich für die Gestaltung des Magazins der Süddeutschen Zeitung sowie für die Gründung und Gestaltung des Magazins Neon.<ref name=":0" /> Seit 2007 ist er Creative Director für das Zeit-Magazin<ref>Tim Theobald: ADC Wettbewerb 2019: Mirko Borsche wird Jury Chairman, Ilona Klück Jury Chairwoman für Junior-Wettbewerb. In: Horizont. 18. November 2018, abgerufen am 10. März 2020.</ref>. Im Jahr 2000 erfüllte er einen Lehrauftrag in der Bauhaus-Universität Weimar und 2002 an der Fachhochschule Münster. Von 2001<ref>Typo Talks Blog Archiv: Mirko Borsche. In: Typo International Design Talks. Abgerufen am 10. März 2020.</ref> bis 2014 war er Mitglied beim Art Directors Club Deutschland.<ref>Conrad Breyer: „Klarheit schaffen“: Mirko Borsche über seinen Job als ADC-Chairman. In: Werben und Verkaufen. Verlag Werben & Verkaufen GmbH, 15. Februar 2019, abgerufen am 9. März 2020.</ref> Im Jahr 2007 wurde er zum Juror des Deutschen Designpreis berufen<ref>Rekordanmeldung beim Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2008. In: www.innovations-report.de. IDEA TV Gesellschaft für kommunikative Unternehmensbetreuung mbH, abgerufen am 10. März 2020.</ref> und ist gleichzeitig mit dem Visual Leader of the Year Award ausgezeichnet worden.<ref>Mirko Borsche receives an award for the 'Visual Leader' during the... In: Getty Images. Abgerufen am 10. März 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2026 wurde er mit dem Designpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.<ref>https://ru.muenchen.de/2026/81/Designpreis-fuer-Mirko-Borsche-124034</ref>

Im Jahr 2007 gründete er das Grafikdesignstudio Bureau Mirko Borsche in München und ist damit in den Bereichen Editorial Design, Buchgestaltung, Plakate und Websites tätig. Das Studio wurde vielfach international ausgezeichnet.<ref>Unplugged. Bureau Mirko Borsche. Design Works! In: Die Neue Sammlung. Die Neue Sammlung – The Design Museum (Staatliches Museum für angewandte Kunst), abgerufen am 8. März 2020.</ref>

2019 war Borsche Teilnehmer an der Biennale in Venedig:<ref>Biennale Arte 2019 | Padiglione Venezia. In: La Biennale di Venezia. 29. März 2019, abgerufen am 10. März 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er schuf in Anspielung an den Begriff „Fake News“ ein täuschend echtes Fake-Biennale-Logo, das überall in der Stadt zu sehen war.<ref name=":0" /><ref>Talk12 mit Mirko Borsche sorgt für volles Haus. In: Hochschule für angewandte Wissenschaften München. 3. Juli 2019, abgerufen am 10. März 2020.</ref>

Ausstellungen

  • 2012: Die Neue Sammlung, München, „Unplugged. Bureau Mirko Borsche. Design Works!“
  • 2008: Haus der Kunst, München, „Made in Munich – Editionen von 1968 bis 2008“, mit Georg Baselitz, Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Dan Flavin, Lucio Fontana, Richard Hamilton, Carsten Höller etc.
  • 2008: POOL Gallery, Berlin, „Mondo Gomma Picture Show“, Einzelausstellung mit dem AMORE Magazin 4
  • 2008: Scion Space Gallery, Los Angeles, „The Art Of Music“, mit P.A.M, La Boca, Museum Studio, Ill-Studio, So ME etc.
  • 2007: Mailand Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem italienischen Pig-Magazine während der Fashion Week
  • 2006: „Amore“ für V Magazine, New York
  • 2006: „Heimat als Utopie“, Tokio, Ausstellung kuratiert von 032C Magazine, mit Gomma, Amelie von Wulffen, Johnathan Meese, Konstantin Gricic, Andreas Hofer
  • 2005: Bread&Butter, Barcelona, „MondoGomma Picture Show“
  • 2005: Rocker 33, Stuttgart, „MondoGomma Picture Show“
  • 2004: Beaneath Gallery, Stockholm, „The Midnight Division Group“, Gomma-Ausstellung
  • 2003: C:C Room, Berlin, Poster Ausstellung mit Gomma

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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