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George W. P. Hunt

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Datei:George WP Hunt.jpg
George W. P. Hunt Signatur
Datei:George Hunt at U.S.S. Arizona launch.jpg
Gouverneur Hunt (links) beim Stapellauf der Arizona.
Datei:Huntstombhdr.jpg
Das Grab von George Hunt und seiner Frau Helen<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/azmemory.lib.az.usBild mit seiner Frau Helen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Quelle: Arizona Memory Project</ref>; die weiße Pyramide<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/azmemory.lib.az.usBild mit George Hunt vor seinem Familiengrab, der weißen Pyramide (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/azmemory.lib.az.usDie weiße Pyramide in der Gesamtansicht (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> im Papago Park Friedhof

George Wylley Paul Hunt (* 1. November 1859 in Huntsville, Randolph County, Missouri; † 24. Dezember 1934 in Phoenix, Arizona) war der erste Gouverneur des US-Bundesstaates Arizona. Er gehörte der Demokratischen Partei an.

Werdegang

George Hunt besuchte nur acht Jahre lang die Schule. In dieser Zeit ging er auf eine öffentliche und eine Privatschule. Hunt zog nach Arizona, um dort Gold zu suchen, aber stattdessen ging er in die Politik. Er arbeitete ab 1890 für die Old Dominion Commercial Company, von der er später der Secretary und der Präsident wurde. 1904 wurde er zum ersten Bürgermeister von Globe gewählt. Hunt war zwischen 1892 und 1894 Mitglied der Legislative im Arizona-Territorium und in den Jahren 1896, 1898, 1904, 1906 und 1908 im Arizona Territorial Council tätig, dessen Präsident er 1905 und 1909 war. Ferner war er 1900 auch ein Delegierter zur Democratic National Convention und hatte 1910 den Vorsitz über den Verfassungskonvent von Arizona inne, der letztendlich zur Eigenstaatlichkeit führte.

Hunt wurde am 24. Oktober 1911 der erste Gouverneur des Bundesstaates Arizona. Er wurde sechs Mal wiedergewählt. 1916 wurde der Republikaner Thomas Edward Campbell zum Sieger erklärt und hielt das Amt beinahe ein Jahr lang, bevor der Arizona Supreme Court entschied, dass Hunt der eigentliche Sieger der Wahl war. Während seiner sieben Amtszeiten wurde ein Pensionsplan für Lehrer, die 25 Jahre im Dienst waren, verabschiedet, das State Bureau of Mines wurde eröffnet und die Legislative verabschiedete ein Prohibitionsgesetz. Die State Law Library und das Bureau of Statistics wurden gegründet, und Programme zu Pflasterung und Erweiterung des Highway-Systems unter Zuhilfenahme verurteilter Sträflinge wurden initiiert. Zwischen zwei Amtszeiten übte Hunt in den Jahren 1920 und 1921 als Nachfolger von George Pratt Ingersoll das Amt des US-Botschafters in Thailand aus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bild von Hunt mit Frau und Tochter Virginia vor der US-Botschaft in Bangkok (Siam) um 1921 (Memento vom 17. August 2011 im Internet Archive)</ref>

Auf Grund seines vorangeschrittenen Alters und Kosten seiner Gönnerschaft in der eben gegründeten Highway Patrol zog sich Hunt aus dem öffentlichen Leben zurück und verließ sein Amt am 2. Januar 1933. Hunt verstarb am 24. Dezember 1934 in seinem Haus in Phoenix und wurde auf dem Papago Park Cemetery beigesetzt.

Familie

George Hunt heiratete am 24. Februar 1904 in Holbrook Helen Duett Ellison. Das Paar hatte eine einzige Tochter mit Namen Virginia.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bild von Helen Hunt mit ihrer Tochter Virginia (Memento vom 31. August 2011 im Internet Archive)</ref>

Literatur

  • Robert Sobel und John Raimo (Hrsg.): Biographical Directory of the Governors of the United States, 1789–1978. Band 1, Meckler Books, Westport, 1978. 4 Bände.
  • John S. Goff: The Arizona governors, 1912–1990. Hrsg.: Myers, John L. Heritage Publishers, Phoenix 1989, ISBN 0-929690-05-2, George W. P. Hunt, S. 7–17.
  • James W. Johnson: Arizona Politicians: The Noble and the Notorious. University of Arizona Press, 2002, ISBN 0-8165-2203-0 (Illustrationen von David 'Fitz' Fitzsimmons).
  • Jay J. Wagoner: Arizona Territory 1863–1912: A Political history. University of Arizona Press, Tucson 1970, ISBN 0-8165-0176-9.

Weblinks

Einzelnachweise

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