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Detlef Uibel

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Detlef Uibel Vorlage:SportPicto
Detlef Uibel (2010)
Detlef Uibel (2010)
Zur Person
Geburtsdatum 24. April 1959 (67 Jahre)
Nation Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Deutsche Demokratische Republik
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Disziplin Bahn (Kurzzeit)
Karriereende 1985
Wichtigste Erfolge
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften (Amateure)
1981 BronzemedailleSprint
Team(s) als Trainer
1996–2021 Nationalteam Deutschland – Kurzzeit
Letzte Aktualisierung: 5. Januar 2022

Detlef Uibel (* 24. April 1959 in Guben) ist ein deutscher Radsporttrainer und ehemaliger Bahnradsportler. Seit 1996 ist er Cheftrainer für den Kurzzeitbereich des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR).

Sportliche Laufbahn

Detlef Uibel begann mit dem aktiven Radsport im Alter von neun Jahren; erster Trainer war sein Vater. Sein erster Verein war die BSG Lok Guben.<ref>Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 32/1975. Berlin 1975, S. 2.</ref> Einen DDR-Meistertitel gewann Uibel 1975 in der Mannschaftsverfolgung in der Klasse Jugend B. Nach seinem Wechsel zum SC Cottbus trainierte er bei Gerd Müller.

1977 wurde Uibel Dritter im Sprint bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften der Junioren, 1981 Dritter der Amateur-Sprinter bei der Bahn-WM in Brünn. 1982 gewann er den Großen Preis von Berlin. 1985 wurde er DDR-Meister im 1000-Meter-Zeitfahren.

Berufliches

1986 absolvierte Uibel seine Ausbildung als Trainer an der DHfK Leipzig und arbeitete anschließend in seinem Beruf. Er baute in Cottbus eine Frauen-Trainingsgruppe auf und war ab 1991 Juniorinnen-Trainer im Verband.<ref name="rad-net-017213">Geburtstagfeier bei Detlef Uibel: Sprint-Bundestrainer wird 50. In: rad-net.de. 24. April 1959, abgerufen am 3. Juli 2017.</ref> Bis einschließlich 2016 errangen von Uibel betreute Sportler insgesamt drei Siege bei Olympischen Spielen und mehr als 40 Medaillen bei Weltmeisterschaften.<ref name="swp-616697">Südwest Presse Online-Dienste: Fiedler bis Vogel: Goldschmied Uibels fünfter Olympiasieg. In: swp.de. 17. August 2016, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. Juli 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.swp.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Zum Ende des Jahres 2021 endete seine Tätigkeit als Nationaltrainer beim BDR.<ref>Trainerwechsel beim BDR. In: bdr-medienservice.de. 19. Oktober 2021, abgerufen am 19. Oktober 2021.</ref> Während seiner Zeit als Bundestrainer gewannen deutsche Sportlerinnen und Sportler bei Olympischen Spielen 14 und bei Weltmeisterschaften 92 Medaillen.<ref>Interview: Andreas Müller: »Unser Beruf wird nicht adäquat anerkannt«. In: jungewelt.de. 30. Oktober 2021, abgerufen am 16. November 2021.</ref> Zum Jahresbeginn 2022 wurde er Bundesstützpunktleiter Brandenburg im Radsport.<ref>Uibel neuer Bundesstützpunktleiter in Brandenburg. In: rad-net.de. 5. Januar 2022, abgerufen am 5. Januar 2022.</ref>

Privates

In erster Ehe war Uibel von 1981 bis 1993 mit der im Januar 2010 verstorbenen Hürdensprinterin Birgit Uibel-Sonntag (1961–2010) verheiratet; die beiden haben ein körperbehindertes Kind, was darauf zurückgeführt wird, dass die Mutter zu DDR-Zeiten massiv gedopt wurde.<ref>LR-online.de (26. Januar 2010)</ref> In zweiter Ehe war Uibel mit der Weltklasse-Bahnsprinterin Annett Neumann (* 1970) verheiratet. Aus der inzwischen geschiedenen Ehe entstammt eine Tochter.

Im Oktober 1995 verunglückte Detlev Uibel mit einem Kleinbus. Er wurde bei diesem Unfall schwer verletzt, konnte aber genesen. Die ebenfalls im Auto befindliche Rennfahrerin Ina Heinemann (* 1976) sitzt seit diesem Unfall im Rollstuhl.<ref>Kurz notiert auf berliner-zeitung.de v. 31. Oktober 1995</ref>

Ehrungen

Erfolge

Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-0114-020, Anett Neumann, Detlef Ulbel.jpg
Detlef Uibel als Betreuer der Sprinterin Annett Neumann 1989
1977
1981
1985

Weblinks

Commons: Detlef Uibel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1949 Bruno Zieger | 1950 Helmut Richard Körnig | 1951, 1952 Günter Oldenburg | 1953 Werner Malitz | 1954 Heinz Wahl | 1955 Heinz Drescher | 1956 Helmut Lehmann | 1957 Rolf Nitzsche | 1959 Klaus Lewandowski | 1960 Konrad Nentwig | 1961, 1966 Erhard Hancke | 1962 Erhard Pesch | 1963–1965 Hans-Jürgen Klunker | 1967–1969 Heinz Richter | 1970, 1971, 1974 Klaus-Jürgen Grünke | 1972 Hartmut Ehrlich | 1973 Jürgen Schütze | 1974 Harald Wolf | 1975, 1976, 1982 Emanuel Raasch | 1977, 1978, 1983 Lothar Thoms | 1979, 1980 Peter Grünke | 1981, 1984, 1986, 1988 Maic Malchow | 1985 Detlef Uibel | 1987, 1989 Jens Glücklich Vorlage:Klappleiste/Ende