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Hillmersdorf

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Hillmersdorf
Gemeinde Fichtwald
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(205)&title=Hillmersdorf 51° 42′ N, 13° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(205) 51° 42′ 23″ N, 13° 29′ 26″ O
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Höhe: 98 m
Einwohner: 205 (31. Dez. 2011)<ref name="Müllers">Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012: Vollständiges Ortslexikon. 33. überarb. und erw. Ausg., Walter de Gruyter, Berlin und Boston 2012, ISBN 978-3-11-027420-2, Online bei Google Books, S. 586</ref>
Eingemeindung: 31. Dezember 2001
Postleitzahl: 04936
Vorwahl: 035361

Hillmersdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Fichtwald im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Er befindet sich etwa 10 Kilometer südöstlich der Stadt Schlieben an den Landesstraßen 69 und 70.

Geschichte

Datei:Kirche Hillmersdorf.jpg
Kirche mit Kriegerdenkmal
Datei:Hufe Hillmersdorf.jpg
Hufe am Landgut

Hillmersdorf wurde urkundlich erstmals 1360 erwähnt. Der Ortsname, der 1420 als „Hildebrandstorff“ auftaucht, leitet sich vermutlich vom Personennamen Hildebrand ab.

Im Dorf gab es ein Rittergut, welches bereits im 14. Jahrhundert existierte und deren Besitzer die Raschkaus waren. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf völlig zerstört. Mit dem Wiederaufbau begann man 1651. 1672 zählte das Dorf wieder sechs Hufen und sechs Gärtnergrundstücke.<ref name="Das Schliebener Land in alten Ansichten">Thomas Großer: Das Schliebener Land in alten Ansichten. BücherKammer, Herzberg, S. 29.</ref>

Im Jahre 1814 kam es durch Vererbung an die in Sonnewalde ansässigen Grafen von Solms.<ref name="Heimatbuch">Autorenkollektiv des MUG Brandenburg e. V.: Heimatbuch Landkreis Elbe-Elster. Herzberg 1996, S. 100.</ref>

In einem Verzeichnis von J. C. Schurich aus dem Jahr 1791 ist eine Windmühle aufgeführt, welche auch noch in den Jahren 1820, 1902/04, 1906 und 1935 nachgewiesen werden kann.<ref>Manfred Woitzik: „Wer zuerst kommt – mahlt zuerst“ eine Kulturgeschichte der Mühlen im Landkreis Elbe-Elster. Hrsg.: Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster. Herzberg, S. 194.</ref>

Am 31. Dezember 2001 erfolgte der freiwillige Zusammenschluss mit den Nachbargemeinden Naundorf und Stechau zur Gemeinde Fichtwald.<ref name="Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg">Historisches Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg (Online als PDF-Datei)</ref>

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung von Hillmersdorf seit 1875<ref name="Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg" />
Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1875 300 1946 447 1989 225 1995 210
1890 300 1950 445 1990 219 1996 212
1910 310 1964 301 1991 217 1997 202
1925 319 1971 281 1992 220 1998 212
1933 305 1981 242 1993 214 1999 212
1939 293 1985 243 1994 215 2000 206

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Hillmersdorfer Dorfmitte steht eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Feldsteinkirche, in dessen Vorraum sich ein aus dem Jahre 1640 stammender steinerner Ritter befindet. Außerdem steht das Wohnhaus mit Toreinfahrt eines Kleinbauerngehöfts in der Hillmersdorfer Dorfstraße 13 unter Denkmalschutz.<ref>Denkmalliste des Landes Brandenburg – Landkreis Elbe-Elster vom 31. Dezember 2022. 31. Dezember 2022, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Mai 2024.@1@2Vorlage:Toter Link/bldam-brandenburg.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref name="Heimatbuch" />

Fußnoten und Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Hillmersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile von Fichtwald