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Kleinliebringen

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Kleinliebringen
Stadt Stadtilm
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(122)&title=Kleinliebringen 50° 44′ N, 11° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(122) 50° 44′ 27″ N, 11° 7′ 36″ O
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Höhe: 421 m ü. NN
Einwohner: 122 (30. Apr. 2016)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website der ehemaligen Gemeinde Ilmtal (Memento vom 18. April 2018 im Internet Archive), Die Gemeinde Ilmtal in Zahlen.</ref>
Eingemeindung: 24. Januar 1974
Eingemeindet nach: Großliebringen
Postleitzahl: 99326
Vorwahl: 03629
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Kleinliebringen ist ein Ortsteil der Stadt Stadtilm im Ilm-Kreis in Thüringen mit etwa 120 Einwohnern.

Geografie

Kleinliebringen liegt in einer Mulde der Deube auf einer Hochebene in etwa 420 Metern Höhe auf der Ilm-Saale-Platte (Muschelkalk). Südlich des Ortes liegt der Kleinliebringer Berg (502 m) und südwestlich die Frankenberge (538 m). Nachbarorte sind Großliebringen im Norden, Nahwinden im Nordosten, Solsdorf im Südosten, Hengelbach im Südwesten und Geilsdorf im Westen. Südlich des Ortes verläuft die Wasserscheide zwischen der Ilm und der Saale jenseits der Berge.

Datei:Kirche in Kleinliebringen.JPG
Kirche im Ort

Geschichte

Kleinliebringen wurde am 13. April 1253 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer bis 1300. Ein Handbuch – Verlag Rockstuhl 2. verb. Auflage Bad Langensalza 2001</ref> B. von Opitz verkaufte an den Grafen von Schwarzburg sieben Hufen Land vom Amtsschreibergut zu Kleinliebringen. Mehrere Ritter besaßen das Gut im Laufe der Zeit. Alexander von Schade erwirkte die Allodifizierung des Gutes durch den Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Sein Sohn Bernhard von Schade verkaufte das Gut an Bauern und andere.

Das zweite Rittergut „Castrum“ wurde zwar bereits um 1000 erwähnt, aber nicht urkundlich dokumentiert. Mehrere Grundherren bewirtschafteten es im Laufe der Geschichte. Auch das Kloster Paulinzella bewirtschaftete den Betrieb von 1456 bis 1534 bis zur Auflösung des Klosters. 1818 verkaufte die Frau von Holleben das Gut an den Landesfürst und an Bauern im Ort und in den Nachbardörfern. Die Flur der Gemeinde wurde bis zur Bildung der LPG ausschließlich von Bauern und ein Teil der Flächen vom Großliebringer Gut bewirtschaftet.

Die Saalkirche war eine alte Wehrkirche. Noch heute ist das Kirchen- und Friedhofsareal mit einer hohen Feldsteinmauer umgeben.<ref>Hörnlein, R. Damals Geschichte und Geschichten – 900 Jahre Deube 2005 Harfe- prntmedien Bad Blankenburg</ref>


Kleinliebringen gehörte bis 1920 zu Schwarzburg-Rudolstadt (Oberherrschaft). Bis 1952 war das Dorf Teil des Landkreises Arnstadt, danach gehörte es zum Kreis Arnstadt. Am 24. Januar 1974 wurde der Ort in die Gemeinde Großliebringen eingegliedert.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref>

Wirtschaft und Verkehr

Kleinliebringen ist ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Westlich an der Straße nach Geilsdorf liegt ein Steinbruch.

Straßen verbinden Kleinliebringen mit Großliebringen, Nahwinden und Geilsdorf.

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Kleinliebringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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