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Edegger führte das Familienunternehmen der Hofbäckerei Edegger-Tax fort, sein Studium an der Universität Graz musste er deswegen aufgeben und aus seiner StudentenverbindungK.Ö.H.V. Carolina Graz im ÖCV austreten (später erfolgte die Ehrenbandverleihung und somit neuerliche Aufnahme). Außerdem wurde er 1988 von seiner ehemaligen Universität zum Ehrensenator ernannt.
Durch sein Engagement in der ÖVP kam er 1971 in den Grazer Gemeinderat und wurde schließlich 1983 Vizebürgermeister der Stadt Graz. Als „Radpionier“ (ohne Kfz-Führerschein) trieb er den Ausbau von Radwegen und des öffentlichen Verkehrs voran (zum Beispiel wurde erstmals seit 1941 das Grazer Straßenbahnliniennetz erweitert) und führte aus Verkehrs- und Umweltgründen „Tempo 30“ auf den Nebenstraßen in Graz ein.
Im Herbst 1992 erlitt er eine Hirnblutung und verstarb wenige Tage später auf der Intensivstation. Er ist auf dem St.-Leonhard-Friedhof in Graz beigesetzt.<ref>Gerhard Hartmann: Vz.Bgm. Erich Edegger. In: Biographisches Lexikon des österreichischen Cartellverbands. 7. Juli 2022, abgerufen am 5. April 2023.</ref>
Ein Wegstück der um 2000/2005 errichteten Radroute Radweg „R23“ in Graz-Mariatrost wurde „Erich-Edegger-Weg“ genannt.
Ab 2023 wird von der Grazer ÖVP der Erich-Edegger-Preis vergeben, drei Auszeichnungen für Schüler, die hervorragende vorwissenschaftliche Arbeiten an einer AHS bzw. Diplomarbeiten an einer BHS vorlegen, zu Themen, die Edegger beschäftigten: Nachhaltigkeit, Verkehrsentwicklung, Stadtplanung, sanfte Mobilität, Klimaschutz sowie die Stadt Graz.<ref>Andrea Rieger: Zum 30. Todestag : Grazer Volkspartei ruft Erich-Edegger-Preis ins Leben. Kleine Zeitung, Print, 28. Oktober 2022, S. 30.</ref>
Veröffentlichungen
Erich Edegger (Hrsg.): Graz – Geschichtsbilder einer Stadt. Grazer Druckerei, Graz 1987.