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Hubertus Zomack

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Hubertus Zomack (* 30. September 1941 in Wittichenau; † 22. Februar 2019<ref>Prälat Hubertus Zomack ist heute gestorben. Bistum Görlitz, 22. Februar 2019, abgerufen am 22. Februar 2019.</ref> in Görlitz<ref>https://www.bistum-goerlitz.de/wp-content/uploads/2019/03/Gedenkbild-Hubertus-Zomack-Druck-2_rs.pdf</ref>) war ein römisch-katholischer Geistlicher, Generalvikar und Dompropst im Bistum Görlitz.

Leben

Hubertus Zomack wuchs in der Oberlausitzer Kleinstadt Wittichenau auf und erlernte dort nach der Schulzeit den Beruf des Brauers.<ref>Webseite der Brückepreisgesllschaft <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lebenslauf von Schatzmeister Hubertus Zomack (Memento vom 22. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref> Unter dem Eindruck des real existierenden Sozialismus in der DDR entschied er sich für ein Theologiestudium.<ref>Lausitzer Rundschau Vom Bierbrauer zum Diözesan-Administrator, Mantelausgabe vom 26. Dezember 2010</ref> Nach dem Studium der Katholischen Theologie in Erfurt wurde er am 27. Juni 1970 von Bischof Gerhard Schaffran in Görlitz zum Priester geweiht. Zomack war anschließend nach einer kurzen Zeit als Aushilfe in Cottbus Kaplan in St. Maria, Mater Dolorosa, in Finsterwalde und St. Peter und Paul in Senftenberg. Von 1976 bis 1993 war Zomack Pfarrkurat der Pfarrei Heilige Familie in Lübbenau. In der Wendezeit leitete er hier den Runden Tisch.<ref>Lausitzer Rundschau Wieder am runden Tisch gesessen, Lokalausgabe Lübbenau vom 24. Oktober 2009</ref>

Von 1979 bis 1986 war er neben seinem Amt als Pfarrer von Lübbenau zugleich Pfarradministrator der Pfarrei St. Maria Regina Rosarii in Golßen. Von 1979 bis 1981 war Zomack zudem Ehebandverteidiger und von 1981 bis 1989 Richter beim interdiözesanen Offizialat in Bautzen und Dresden. Von 1989 bis 1995 war er außerdem Vizeoffizial beim interdiözesanen Offizialat in Berlin. Von 1993 bis 1995 war Zomack als Ordinariatsrat in der Bischöflichen Verwaltung des Bistums tätig, bevor zum 1. Januar 1996 als Nachfolger von Peter Canisius Birkner von Bischof Rudolf Müller zum Generalvikar ernannt wurde. Am 2. März 1996 verlieh ihm Papst Johannes Paul II. den Titel Ehrenprälat Seiner Heiligkeit.<ref>Annuario Pontificio per l’anno 2009, Città del Vaticano 2009, S. 2379.</ref> Seit 1997 war er Ökonom des Bistums und seit 1999 Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Görlitz. Zudem war er seit 1998 Domkapitular des Domkapitels zum Heiligen Jakobus. Während der Zeit der Sedisvakanz 2006/2007 verwaltete er das Bistum Görlitz als Diözesanadministrator.

Am 24. Juni 2010 wurde er mit Wirkung zum 8. September desselben Jahres zum Dompropst des Görlitzer Domkapitels berufen.<ref>Personelle Veränderungen im Bistum Görlitz, abgerufen am 17. Juli 2016.</ref>

Am 9. Juli 2010 wurde er zum Ständigen Vertreter von Bischof Konrad Zdarsa bis zu dem Tage ernannt, an dem Bischof Zdarsa von der Diözese Augsburg Besitz ergriff.<ref>Prälat Zomack zum Ständigen Vertreter ernannt, abgerufen auf bistum-goerlitz.de am 13. Juli 2010.</ref><ref>Dekret über die Ernennung zum Ständigen Vertreter, abgerufen auf bistum-goerlitz.de am 13. Juli 2010.</ref> Nach der Amtsübernahme von Bischof Konrad Zdarsa in Augsburg wählte ihn das Görlitzer Domkapitel am 25. Oktober 2010 erneut zum Diözesanadministrator.<ref>Diözesanadministrator gewählt, abgerufen auf bistum-goerlitz.de am 25. Oktober 2010.</ref> Dieses Amt übte er bis zur Amtseinführung von Zdarsas Nachfolger, Wolfgang Ipolt, am 28. August 2011 aus. Ipolt berief ihn am selben Tage erneut zum Generalvikar des Bistums Görlitz. Am 1. September 2012 trat Alfred Hoffmann seine Nachfolge als Generalvikar in Görlitz an.<ref>Neuer Generalvikar für das Bistum Görlitz, Radio Vatikan/kna, 29. August 2012</ref>

Hubertus Zomack engagierte sich für zahlreiche Sozialprojekte im Heiligen Land und war Mitglied im Deutschen Verein vom Heiligen Lande. 1998 wurde er von Kardinal-Großmeister Carlo Furno zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 9. Mai 1998 im Mainzer Dom durch Anton Schlembach, Großprior des päpstlichen Ordens in Deutschland, investiert. 2016 wurde er zum Offizier des Ordens ernannt. Von 1999 bis 2016 war Zomack Mitglied im Generalvorstand des Bonifatiuswerkes.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.bonifatiuswerk.deBonifatiuswerk dankt Hubertus Zomack für großes Engagement. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot bonifatiuswerk.de, 9. November 2016, abgerufen am 19. Mai 2019.</ref>

Bischof Ipolt nahm am 1. Oktober 2016 seinen mit Vollendung des 75. Lebensjahres eingereichten Verzicht auf das Amt des Dompropstes an.<ref>Durch Bischof Wolfgang eingeführt: Generalvikar Dr. Hoffmann ist neuer Dompropst. Bistum Görlitz, 17. Oktober 2016, abgerufen am 23. Oktober 2016.</ref>

Am 22. Februar 2019 erlag er in Görlitz den Folgen seiner Krebserkrankung<ref>Früherer Görlitzer Dompropst Zomack tot., abgerufen auf lr-online.de am 8. März 2019.</ref> und wurde am 1. März 2019 in der Gruft neben der Kathedrale St. Jakobus (Görlitz) beigesetzt.<ref>Prälat Hubertus Zomack wurde in Görlitz beigesetzt., abgerufen auf bistum-goerlitz.de am 8. März 2019.</ref>

Einzelnachweise

<references />

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