Rapicactus mandragora
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Rapicactus mandragora | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Rapicactus mandragora.jpg
Rapicactus mandragora | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Rapicactus mandragora | ||||||||||||
| (Frič ex A.Berger) Buxb. & Oehme |
Rapicactus mandragora ist eine Pflanzenart in der Gattung Turbinicarpus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton mandragora stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚Alraune‘ und verweist auf die Ähnlichkeit der Wurzelknollen beider Arten.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 146.</ref>
Beschreibung
Rapicactus mandragora wächst meist einzeln mit graugrünen, mehr oder weniger kugelförmigen bis verlängerten Körpern und hat knollige bis rübig verdickte Wurzeln, die aus einer oft langen, halsartigen oder stielförmigen Basis gebildet werden. Die Körper erreichen Wuchshöhen von 3 bis 5 Zentimetern und Durchmesser von 4 bis 6 Zentimetern. Ihre Höcker sind konisch. Die 1 bis 2 geraden, abstehenden, weißlichen Mitteldornen werden im Alter dunkler und sind 18 bis 22 Millimeter lang. Die 8 bis 14 ausstrahlenden, geraden, weißen Randdornen sind zwischen 8 und 15 Millimeter lang.
Die Blüten sind weiß mit einem rötlichen Mittelstreifen oder gelb. Sie sind 2 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von 2,5 Zentimetern auf. Die kugelförmigen Früchte sind rötlich grün.
Systematik, Verbreitung und Gefährdung
Rapicactus mandragora ist im mexikanischen Bundesstaat Coahuila verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Echinocactus mandragora erfolgte 1929 durch Alwin Berger.<ref>Alwin Berger: Kakteen - Anleitung zur Kultur und Kenntnis der wichtigsten eingeführten Arten. Eugen Ulmer, Stuttgart 1929, S. 255.</ref> Franz Buxbaum und Hans Oehme stellten die Art 1942 in die Gattung Rapicactus.<ref>Franz Buxbaum: Rapicactus Buxb. et Oehme, Gen. nov. In: Cactaceae. Jahrbücher der Deutschen Kakteen-Gesellschaft e. V. 1942. Teil 1, 1942, S. 24 (online).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Turbinicarpus mandragora <templatestyles src="Person/styles.css" />(Frič ex A.Berger) A.D.Zimmerman (1991), Thelocactus mandragora <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Berger (1929), Gymnocactus mandragora <templatestyles src="Person/styles.css" />(Frič ex A.Berger) Backeb. (1961), Neolloydia mandragora <templatestyles src="Person/styles.css" />(Frič ex A.Berger) E.F.Anderson (1986), Pediocactus mandragora <templatestyles src="Person/styles.css" />(Frič ex A.Berger) Halda (1998) und Lodia mandragora <templatestyles src="Person/styles.css" />(Frič ex A.Berger) Mosco & Zanov. (2000).
Es werden folgende Unterarten unterschieden:
- Rapicactus mandragora subsp. mandragora
- Rapicactus mandragora subsp. pailanus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Halda & Panar.) Lüthy
Rapicactus mandragora wird in Anhang I des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen geführt. In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN ist sie als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als vom Aussterben bedroht eingestuft.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2009. Eingestellt von: Fitz Maurice, W.A., Fitz Maurice, B. & Hinton, G., 2002. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 631–632.
Einzelnachweise
<references />