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Women on Waves

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Women on Waves (Abk.: WoW, deutsch: „Frauen auf den Wellen“) ist eine niederländische non-profit-Organisation, die das Recht auf sichere Schwangerschaftsabbrüche durch medizinische Fachleute befürwortet. Sie wurde 1999 von der Ärztin Rebecca Gomperts gegründet. Die Organisation verfolgt das Ziel, insbesondere in Ländern mit beschränkten Abtreibungsgesetzen gesundheitliche Unterstützung bei (ungewollten) Schwangerschaften zu geben beziehungsweise empfängnisverhütende Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Hilfe wird auf einem Schiff angeboten, das als mobile Klinik fungiert und Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch wünschen, in internationale Gewässer mitnimmt um die Behandlung (nach niederländischem Recht) legal durchzuführen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf nicht-operativen Methoden.

Reisen

Irland

Die erste Fahrt unternahm Women on Waves 2001 mit dem Schiff Aurora nach Irland. An Bord befanden sich zwei niederländische Ärzte und eine Krankenschwester.<ref name="CHOCANO">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The "abortion boat" steams toward Ireland.] Salon.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2008.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Polen

WoW segelte mit der Langenort 2003 nach Polen. Offizielle Umfragen von Centrum Badania Opinii Spolecznej ergaben, dass der Anteil der Bevölkerung, der sich für eine Liberalisierung der Gesetze für Schwangerschaftsabbrüche aussprach, nach dem Besuch von WoW von 44 % auf 56 % stieg.<ref name="FDN">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Women on Waves Cleared of Accusations in Poland.] In: Wire story. Feminist Daily News, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2008.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Portugal

Im Jahr 2004 wurde der Versuch der Organisation, in portugiesische Gewässer einzulaufen, von der Regierung verhindert. Das Schiff von WoW wurde von einem Kriegsschiff aufgehalten.

Spanien

Im Jahr 2008 ging das Schiff von Women on Waves in Valencia, Spanien vor Anker, wo es verschiedene Reaktionen auslöste. Es gab Demonstrationen für und gegen die Organisation. Die Catholic News Agency berichtete:

„On October 18, a group of 40 feminists gathered to counter the pro-life protests, which brought out four times as many people. They passed out boxes of matches with the picture of a burning church and the caption, 'The only church that brings light is the one that burns. Join us!'

On October 19, the feminists met again to distribute matches but decided to disband after they were overwhelmed by the large number of pro-life protestors who gathered at the port where the abortion ship was docked“.

Als das Schiff zwischen Abtreibungsgegnern und -befürwortern anlegen wollte, versuchte die Küstenwache, es mit einem Seil aus dem Hafen zu ziehen.<ref>Vesselthe Film</ref>

Marokko

Im Oktober 2012 verhinderte die Königliche Marokkanische Marine zunächst den Einlauf des Abtreibungsschiffes in den Hafen von Smir. Es gelang jedoch den Aktivistinnen mit dem Schiff in Smir einzulaufen. Die Hafenbehörden verhinderten mit einem Polizeiaufgebot, dass Personen das Schiff verließen und eskortierten es danach in internationale Gewässer.<ref>Süddeutsche Zeitung: Marokko stoppt Abtreibungsschiff vom 6. Oktober 2012, aufgerufen am 7. Oktober 2012</ref>

Dokumentation

Der Dokumentarfilm Vessel (2014) der Regisseurin Diana Whitten beschäftigt sich mit der Organisation Women on Waves.

Weblinks

Einzelnachweise

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