Zum Inhalt springen

Lapis-Saal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 08:21 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Wuppertal-090619-8543-Vohwinkel (cropped).jpg
Die Fassade des Lapis-Saals auf der rechten Straßenseite hinter der Gaststätte Alter Kaiser und vor dem Rathaus Vohwinkel (2009)

Der Lapis-Saal war ein ehemals unter Denkmalschutz stehender Gebäudeteil<ref>Eintrag In: Wuppertaler Denkmalliste</ref> im Wuppertaler Stadtteil Vohwinkel. Es war der Veranstaltungsraum, der an dem Eckhaus Gaststätte Alter Kaiser Ecke Rubensstraße/Vohwinkeler Straße, in der Rubensstraße angebaut war. Der Saal, bis in die 1990er Jahre im Stadtteil Vohwinkel besser bekannt als Stadtsaal, wurde bei einem Großbrand am Neujahrstag 2006 erheblich beschädigt.<ref>Das große Putzen am Tag nach dem Brand Westdeutsche Zeitung (online) vom 3. Januar 2006.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Lapis-Saal als Brandruine (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. November 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vohwinkel.net am Samstag, dem 7. Januar 2006.</ref>

Bei dem Brand wurden keine Menschen geschädigt, die Silvesterfeierlichkeiten gingen wenige Stunden zuvor zu Ende. Die Gaststätte trug nur leichte Schäden vom Löschwasser und der Rußentwicklung des Brandes davon. Auch das benachbarte historische Rathaus blieb ohne Schäden. Bei dem eingeschossigen Saal war das flache Satteldach eingestürzt und ein Wiederaufbau war wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Die Ruine des Gebäudes blieb vier Jahre stehen, bis man die Reste der Außenmauern niederlegte und dort einen öffentlichen bewirtschafteten Parkplatz für 30 Fahrzeuge einrichtete.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.wz-newsline.deDer Lapis-Saal weicht 30 Bezahl-Parkplätzen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2026. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Westdeutsche Zeitung (online) vom 25. September 2009.</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.wz-newsline.deLapis-Parkplatz: Der Schotterboden bleibt (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2026. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Westdeutsche Zeitung (online) vom 19. Oktober 2009.</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.wz-newsline.deKritik am neuen Parkplatz im Zentrum (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2026. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Westdeutsche Zeitung (online) vom 2. November 2009.</ref>

Ursprünglich gliederte sich die Straßenfassade des Saalbaus in fünf Achsen, wobei die beiden äußeren als Seitenrisalite hervortraten. Die drei mittleren Achsen wurden durch pilasterartige Wandvorlagen voneinander getrennt. Vorlagen und Risalite bildeten Verkröpfungen im aufwändig gestalteten Traufgesims. Die Fassade war einer stark plastischen Bänderung unterzogen und besaß großformatige Öffnungen mit Rundbögen. Zur späteren Zeit wurden die äußeren Achsen ganz und die mittleren im unteren Bereich verschlossen und die Fassade glatt verputzt.

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 13′ 47,1″ N, 7° 4′ 4,1″ O

 {{#coordinates:51,229749788056|7,0678057686111|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-NW
   |type=landmark
  }}