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Jipe-See

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Jipe-See
Datei:Lake Jipe SAT.PNG
Der Jipe-See mit der Grenze in gelb
Geographische Lage TansaniaDatei:Flag of Tanzania.svg Tansania Kilimandscharo Region, KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia, Taita-Taveta County
Zuflüsse Lumi (vom Kilimandscharo); Muvulani aus dem Pare-Gebirge
Abfluss Ruvu
Inseln viele (>60)
Orte am Ufer Unyasa
Ufernaher Ort Moshi
Daten
Koordinaten 3° 35′ S, 37° 45′ OKoordinaten: 3° 35′ S, 37° 45′ O
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Datei:Lake Jipe.png
Karte von Jipe-See
Höhe über Meeresspiegel 704 m
Fläche 28 km²
Länge 12 km
Breite 2,5 km
Mittlere Tiefe 3 m

Der Jipe-See, manchmal auch Djipesee ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), ist ein See an der Grenze zwischen Tansania und Kenia.

Lage

Der See ist 12 Kilometer lang und 2,5 Kilometer breit und hat eine durchschnittliche Tiefe von 3 Metern. Von den 28 Quadratkilometer gehören 15 zu Kenia und 13 zu Tansania.<ref>Jipe See. Global Nature Fund, abgerufen am 20. Oktober 2024.</ref> Er liegt auf 704 m Höhe und wird von Bächen, die am Kilimandscharo oder dem Pare-Gebirge entspringen, gespeist. Auf kenianischer Seite grenzt er an den Tsavo-West-Nationalpark.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.globalnature.orgglobalnature.org (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Ökologie

Die Verschlechterung der Wasserqualität und der sinkende Pegel des Sees verschärfen die Situation für den bedrohten Oreochromis jipe und haben die Fischerei im See zusammenbrechen lassen. Es wird geschätzt, dass der See um 80 Prozent in den letzten 40 Jahren geschrumpft ist. Zwar gibt es spärliche Daten über den See, aber man nimmt an, dass die Speicherkapazität von mehr als 60 Millionen Kubikmeter Wasser auf 20 Millionen Kubikmeter in den vergangenen 10 Jahren gesunken ist.<ref>Bericht auf "all Africa.com" April 2005</ref>

Dennoch gilt der See als eines der wichtigsten Rückzugsgebiete für Wasservögel in Kenia.

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Eintrag Djipesee. In: Heinrich Schnee (Hrsg.): Deutsches Kolonial-Lexikon, 1. Band A–G. Leipzig 1920, S. 469 (online)