Viano GR
| GR ist das Kürzel für den Kanton Graubünden in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Viano zu vermeiden. |
| Viano | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Vorlage:CHE2 | |||||
| Kanton: | Datei:CHE Graubünden COA.svg Graubünden (GR) | |||||
| Region: | Bernina | |||||
| Politische Gemeinde: | Brusio | |||||
| Postleitzahl: | 7747 | |||||
| Koordinaten: | 808234 / 126018
{{#coordinates:46,253333|10,139473|primary
|
dim=5000 | globe= | name= | region=CH-GR | type=city
}} |
| Höhe: | 1280 m ü. M. | |||||
| Einwohner: | 60 (ungefähr) | |||||
Viano, Blick nach Norden
| ||||||
| Karte | ||||||
Viano ist eine Ortschaft der Schweizer Gemeinde Brusio im Puschlav (italienisch Val Poschiavo) im italienischsprachigen Teil des Kantons Graubünden in der Schweiz auf 1281 m ü. M.
Geographie
Viano liegt auf einer Sonnenterrasse der linken Talseite 500 bis 600 Meter über Brusio respektive Campascio. Bis zur italienischen Grenze sind es etwa zwei Kilometer. Der Ort ist aus dem Tal nur durch ein schmales Strässchen erschlossen.
Viano ist dank zwei Restaurants/Pensionen eine beliebte Zwischenstation für Touristen auf dem Wanderweg Poschiavo–San Romerio–Viano–Tirano.
Geschichte
Ersturkundlich bezeugt ist der Ort 843 als Milvianum, 1187 wird sie unter dem Namen Vian geführt. Vermutlich war Viano aber schon zur Römerzeit besiedelt als Ort an der Verbindung von Tirano über Roncaiola zum Berninapass.<ref name=":0">Bewegte Geschichte des Bergdorfs Viano. In: Graubuenden.ch. Abgerufen am 8. April 2026.</ref><ref>Adolf Collenberg: Viano. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 15. Februar 2007, abgerufen am 8. April 2026.</ref>
Die Kirche Maria Vergine e Santa Elisabetta von Viano wurde 1646 nach 22-jähriger Bauzeit eingeweiht.<ref>Storia della chiesa e della canonica di Viano. Abgerufen am 8. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 19. Dezember 1883 zerstörte ein Grossbrand das ganze Dorf mit Ausnahme der Kirche und von zwei Häusern. Damals hatte Viano 150 Einwohner.<ref name=":0" /> In der Zwischenkriegszeit wurde die Strasse von Brusio nach Viano erbaut.<ref name=":0" /> Wie im ganzen Puschlav erzielten auch in Viano viele Einwohner ein Einkommen durch Schmuggel über die nahe Grenze.<ref name=":0" /><ref>Unterwegs von Viano nach Baruffini. In: Engadiner Post. 10. Mai 2022, abgerufen am 8. April 2026.</ref>
Dien Einwohnerzahl wurde 2026 mit rund 60 Personen angegeben.<ref name=":0" /><ref>Rhätische Bahn unterbrochen: Waldbrand in Brusio weiterhin ausser Kontrolle – Armee im Einsatz. In: SRF. 8. April 2026, abgerufen am 8. April 2026.</ref>
Sehenswürdigkeiten
Nördlich von Viano liegt auf 1792 m ü. M. am gleichen Hang die berühmte Kirche von San Romerio.
Literatur
- Adolf Collenberg: Viano. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />