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Michael Hanemann

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Michael Hanemann (* 8. April 1945 in Überlingen) ist ein deutscher Film- und Fernsehschauspieler.

Leben

Michael Hanemann, Enkel des Theater- und Stummfilmschauspielers Albert Steinrück, absolvierte seine schauspielerische Ausbildung von 1967 bis 1970 an der Schauspielschule Bochum (ehemals Westfälische Schauspielschule).<ref>Michael Hanemann bei Filmmakers, abgerufen am 18. Juli 2022</ref> Sein Theaterdebüt gab Hanemann 1972 in Evol unter Regie von Andreas Fricsay am Theater Oberhausen. 1974 stand Hanemann erstmals in Claus Peter Witts Berlin von 0.00–24.00 Uhr für das Fernsehen vor der Kamera. Von 1974 bis 1978 folgten Engagements am Theater Bremen, von 1980 bis 1991 spielte er hauptsächlich am Schauspiel Frankfurt, daneben war er aber z. B. auch am Staatstheater Wiesbaden (1984–1986) aktiv. 1985 sprach er zudem eine Rolle in dem Hörspiel Lohn der Arbeit von Heinz-Werner Geisenberger beim Hessischen Rundfunk. Von 1996 bis 2000 war Hanemann beim Schauspielhaus Zürich engagiert.

Seit Anfang der 1990er Jahre ist Hanemann vermehrt in Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen, darunter z. B. in erfolgreichen TV-Filmen wie Der große Bellheim 1993, in der TV-Reihe Tatort, in Fernsehserien wie Ein Fall für zwei sowie in Kinoproduktionen wie im Jahr 2000 Der Krieger und die Kaiserin<ref>Michael Hanemann als Hans Zielonka in Mord mit Aussicht in serienjunkies.de</ref> oder im Jahr 2025 Der Kuss des Grashüpfers,<ref>reginasuchet: Der Kuss des Grashüpfers | Magisch-realistisches Psycho-Drama von Elmar ImanovKunst+Film. 19. August 2025, abgerufen am 4. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> der im gleichen Jahr in das Programm der Berlinale aufgenommen wurde.<ref>Der Kuss des Grashüpfers | The Kiss of the Grasshopper. Abgerufen am 4. März 2026.</ref>

In der ARD-Fernsehserie Mord mit Aussicht hat er eine durchgehende Rolle als Hans Zielonka, ehemaliger Leiter der Polizeistation von Hengasch, und wurde dadurch einem breiten Publikum bekannt.

In musikalisch begleiteten Veranstaltungen gibt er Lesungen zu Paul Celan,<ref name=":0" /> Peter Huchel<ref>Sophia Bolanz: Literarischer Salon: Leben im Abseits. In: Veranstaltungen. Stadt Staufen im Breisgau, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref> und Jakob Böhme.<ref>Zugluft im Weltgefüge – Jacob Böhme zum 400.Todestag. Abgerufen am 27. Januar 2026.</ref> Auch liest er zu armenischer Literatur mit eigenen Fotos in Ausstellungen.<ref>Redaktion: Potsdam – Musikalisch-literarischer Abend. In: ARI. 14. Mai 2017, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref>

Privates

Er ist mit der Regisseurin Christine Vogt verheiratet und lebt in Berlin. Er hat eine Tochter und einen Sohn, Leonard Scheicher, der ebenfalls Schauspieler ist.<ref name=":0">Thomas Röbke: Warum sollte man poetisch an die Welt herangehen, Michael Hanemann? 7. März 2022, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref>

Filmografie (Auswahl)

Kino

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Fernsehen

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Hörspiele (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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