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Apamea maillardi

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Apamea maillardi
Datei:Apamea maillardi.jpg

Apamea maillardi

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Eulenfalter (Noctuidae)
Unterfamilie: Xyleninae
Gattung: Apamea
Art: Apamea maillardi
Wissenschaftlicher Name
Apamea maillardi
(Geyer, 1834)

Apamea maillardi, gelegentlich auch als Geyers Alpen-Graseule bezeichnet, ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae).

Merkmale

Falter

Die Flügelspannweite der Falter beträgt 41 bis 51 Millimeter.<ref name="Zilli"/> Die Art ist bezüglich der Färbung ziemlich veränderlich. Die Grundfärbung der Vorderflügel variiert von rötlich braun über graubraun bis zu dunkelbraun und enthält oftmals gelbliche oder weißliche Zeichnungselemente. In erster Linie sind klimatische oder geologische Einflüsse für die farbliche Ausgestaltung verantwortlich. Nieren- und Ringmakel sind etwas verschwommen, aber erkennbar, ebenso die Quer- und Wellenlinien. Gelegentlich sind die Nierenmakeln nach außen hin weißlich überstäubt. Die Hinterflügel sind einfarbig hell graubraun.

Ähnliche Arten

Sehr ähnliche Arten sind Apamea zeta und Apamea michielii, wobei erstere mehr grünliche und letztere eher hellere und blassere Tönungen aufweisen. Bei zeta sind außerdem die Makeln nie deutlich zu erkennen. Eine sichere Trennung der Arten kann oftmals nur anhand von genitalmorphologischen Merkmalen erfolgen.

Verbreitung und Lebensraum

Die Verbreitung der Art erstreckt sich durch gebirgige Gebiete Europas, so durch die Pyrenäen, die Alpen, den Apennin sowie das Dinarische Gebirge und das Balkangebirge. Außerdem kommt sie im Bergland Norwegens, Schwedens und Finnlands vor. In den Alpen steigt sie bis auf etwa 2500 Meter Höhe.<ref name="Forster"/> Apamea maillardi ist überwiegend in kargen, bergigen Regionen anzutreffen.

Lebensweise

Die Falter sind nachtaktiv, besuchen gerne künstliche Lichtquellen und fliegen von Juni bis September in einer Generation. Die Raupen leben überwiegend ab August, überwintern und verpuppen sich im Mai oder Juni des folgenden Jahres. Sie ernähren sich von den Halmen verschiedener Gräser, wie Alpen-Rispengras (Poa alpina) und Borstgras (Nardus stricta).<ref name="Forster"/>

Gefährdung

Apamea maillardi ist in Deutschland nur in Bayern in unterschiedlicher Häufigkeit anzutreffen und wird auf der Roten Liste gefährdeter Arten als Art mit geographischer Restriktion geführt.<ref name="BuNa"/>

Quellen

Einzelnachweise

<references> <ref name="Zilli"></ref> <ref name="BuNa">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783896241108 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> <ref name="Forster">Walter Forster, Theodor A. Wohlfahrt: Die Schmetterlinge Mitteleuropas. Band 4: Eulen. (Noctuidae). Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1971, ISBN 3-440-03752-5.</ref> </references>

Literatur

Weblinks

Commons: Apamea maillardi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien