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Isophorondiisocyanat

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Strukturformel
Strukturformel von Isophorondiisocyanat
Strukturformel ohne Stereochemie
Allgemeines
Name Isophorondiisocyanat
Andere Namen
  • 3-Isocyanatmethyl-3,5,5-trimethylcyclohexylisocyanat
  • 1-Isocyanato-3-isocyanatomethyl-3,5,5-trimethylcyclohexan
  • IPDI
  • Vorlage:INCI
Summenformel C12H18N2O2
Kurzbeschreibung

farblose bis gelbliche Flüssigkeit mit stechendem Geruch<ref name="Römpp">Eintrag zu Isophorondiisocyanat. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 223-861-6
ECHA-InfoCard 100.021.692
PubChem 169132
ChemSpider 147926
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 222,29 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,06 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

−60 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt
  • 303,7 °C<ref name="GESTIS" />
  • 158–159 °C bei 13 mbar<ref name="GESTIS" />
Dampfdruck

0,0004 mbar (20 °C)<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser<ref name="iso" />

Brechungsindex

1,482 (25 °C, 589 nm)<ref name="Merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.021.692">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 330​‐​314​‐​334​‐​317​‐​411
P: ?
MAK

0,005 ml·m−3 oder 0,046 mg·m−3<ref name="GESTIS" />

Toxikologische Daten

4825 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="iso" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Isophorondiisocyanat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der aliphatischen Isocyanate bzw. Polyisocyanate.

Gewinnung und Darstellung

Die Gewinnung von Isophorondiisocyanat erfolgt in einem fünfstufigen Verfahren. Durch eine Aldolreaktion von Aceton mit einem Katalysator erhält man Isophoron, welches dann mit Cyanwasserstoff zu Isophoronnitril und dieses mit Ammoniak und Wasserstoff weiter zu Isophorondiamin (Isomere) umgesetzt wird. Durch Reaktion mit Phosgen bildet sich eine Mischung der Isophorondiisocyanat-Isomere, die dann durch Destillation getrennt werden können.<ref name="Randall">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das kommerziell verfügbare Produkt liegt als cis/trans-Gemisch im Verhältnis 3:1 vor.<ref name="Römpp"/>

Datei:Isophorondiisocyanat.svg

Eigenschaften

Isophorondiisocyanat ist eine farblose bis gelbliche Flüssigkeit mit stechendem Geruch, die in zwei Isomeren Formen vorkommt. Sie zersetzt sich langsam in Wasser sowie oberhalb von 260 °C, wobei Nitrose Gase und Cyanwasserstoff entstehen. Mit Aminen reagiert sie heftig. Sie besitzt eine Viskosität von 13–15 mPa·s bei 23 °C und einen Stockpunkt von −30 °C.<ref name="iso">Datenblatt <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />IPDI (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) bei iso-elektra (PDF; 300 kB).</ref>

Verwendung

Isophorondiisocyanat wird als Härter in Zweikomponentenlacken verwendet und ist in Lacken und Pulverlacken enthalten.<ref name="GESTIS" /> Es wird auch zur Herstellung von anderen Polyisocyanaten und Polyurethanen verwendet.<ref>Datenblatt @1@2Vorlage:Toter Link/tecci.bayer.deIPDI (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive ) bei Bayercoatings.</ref> Als nicht aromatisches Diisocyanat ist es zur Herstellung von licht- und UV-beständigen Lacken geeignet.<ref>Horst Stepanski: Polyurethan-Klebstoffe. Springer-Verlag, 2016, ISBN 978-3-658-12270-6, S. 18 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />