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Minuskel 95

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Manuskripte des Neuen Testaments
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Minuskel 95
Text Evangelien
Sprache griechisch
Datum 12. Jahrhundert
Gefunden 1676, George Wheeler
Lagerort Lincoln College (Oxford)
Größe 27,3 × 20,5 cm
Typ Byzantinischer Texttyp
Kategorie V

Minuskel 95 (in der Nummerierung nach Gregory-Aland), A212 (von Soden) ist eine griechische Minuskelhandschrift des Neuen Testaments auf 110 Pergamentblättern (27,3 × 20,5 cm). Mittels Paläographie wurde das Manuskript auf das 12. Jahrhundert datiert. Es ist nicht vollständig.<ref name = Aland>K. Aland, M. Welte, B. Köster, K. Junack: Kurzgefasste Liste der griechischen Handschriften des Neues Testaments, Walter de Gruyter, Berlin, New York 1994, S. 52. </ref>

Beschreibung

Die Handschrift enthält den Text des Lukas- (11,2-24,53) und Johannesevangeliums (1,1-7,1; 7,18-20,30) mit einem Kommentar. Er wurde einspaltig mit je 20 Zeilen geschrieben.<ref name = Aland/> Die Handschrift enthält Randbemerkungen, κεφαλαια, Ammonianische Abschnitte (von späterer Hand), (nicht den Eusebischen Kanon), Synaxarion und Menologion.<ref name = Scrivener>Frederick Henry Ambrose Scrivener: A Plain Introduction to the Criticism of the New Testament. Band 1. London 1894, S. 207 (Internet Archive).</ref><ref name = Gregory>Caspar René Gregory: Textkritik des Neuen Testaments. Band 1. Leipzig 1900, S. 150 (Internet Archive).</ref>

Text

Der griechische Text des Kodex repräsentiert den byzantinischen Texttyp. Kurt Aland ordnete ihn in Kategorie V ein.<ref>Kurt und Barbara Aland: Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1989, ISBN 3-438-06011-6, S. 324.</ref>

Er enthält die Perikope Jesus und die Ehebrecherin (Vorlage:Bibel/Link–8,11 EU), aber mit zweifelhaftem Scholion auf dem Rand: ταυτα μετα και του κεφαλαιου της μοιχαλιδος. Εν τισι των αντιγραφων ωβελισται.<ref name = Gregory/>

Geschichte

George Wheler brachte diese Handschrift 1676 von Konstantinopel (?) nach England (wie Kodex 68).<ref name = Gregory/>

Sie wurde durch John Mill und Nicoll untersucht (für Johann Martin Augustin Scholz).<ref name = Scrivener/><ref name = Gregory/>

Der Kodex befindet sich im Lincoln College in Oxford (Gr. 16).<ref name = Aland/>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />