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Apamea zeta

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Apamea zeta
Datei:Apamea zeta.jpg

Apamea zeta

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Eulenfalter (Noctuidae)
Unterfamilie: Xyleninae
Gattung: Apamea
Art: Apamea zeta
Wissenschaftlicher Name
Apamea zeta
(Treitschke, 1825)

Apamea zeta, gelegentlich auch als Treitschkes Alpen-Grasbüscheleule bezeichnet, ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae).

Merkmale

Falter

Die Flügelspannweite der Falter beträgt 41 bis 50 Millimeter.<ref name="Zilli"/> Die Art ist bezüglich der Färbung außerordentlich variabel. Die Grundfärbung der Vorderflügel variiert von milchig weiß über gelbgrün und graugrün bis zu oliv braun. In erster Linie sind klimatische oder geologische Einflüsse für die farbliche Ausgestaltung verantwortlich. Nieren- und Ringmakel sind fast immer undeutlich und verschwommen, ebenso die Quer- und Wellenlinien. Gelegentlich hebt sich das Mittelfeld etwas verdunkelt hervor. Die Hinterflügel sind einfarbig hell graubraun.

Raupe

Die Raupen sind von gelbweißer Farbe und haben dunkle, behaarte Punktwarzen. Kopf und Halsschild sind rotbraun gefärbt.<ref name="Forster"/>

Ähnliche Arten

Eine sehr ähnliche Art, die mit den dunkleren Formen von Apamea zeta oft verwechselt wird, ist Apamea maillardi. Diese ist in der Regel noch etwas dunkler gefärbt und zeigt auch oftmals eine rötlich braune Grundfarbe sowie nach außen hin leicht weißlich überstäubte Nierenmakel. Auch Apamea michielii lässt in einigen Exemplaren eine gewisse Ähnlichkeit zu zeta erkennen, ist aber vorwiegend heller gefärbt. Eine sichere Trennung der Arten kann meist nur anhand von genitalmorphologischen Merkmalen erfolgen.

Verbreitung und Lebensraum

Die Verbreitung der Art erstreckt sich durch bergige Gebiete Mittel- und Südeuropas, so die Pyrenäen, die Alpen, den Apennin sowie das Dinarischen Gebirge und das Balkangebirge. Sie fehlt im Kaukasus und dem Ural.<ref name="Zilli"/> In den Alpen steigt sie bis auf etwa 3000 Meter Höhe.<ref name="Forster"/> Apamea zeta ist überwiegend in felsigen Regionen anzutreffen.

Lebensweise

Die Falter sind nachtaktiv, besuchen gerne künstliche Lichtquellen und fliegen von Juni bis August in einer Generation, gebietsweise auch noch im September. Die Raupen leben überwiegend ab August, überwintern und verpuppen sich im Mai oder Juni des folgenden Jahres. Sie ernähren sich von den Halmen verschiedener Gräser. Die Verpuppung erfolgt unter Steinen.

Gefährdung

Apamea zeta ist in Deutschland nur in Bayern in unterschiedlicher Häufigkeit anzutreffen und wird auf der Roten Liste gefährdeter Arten auf der Vorwarnliste geführt.<ref name="BuNa"/>

Systematik

Die Gattung Apamea wurde von Zilli et al. 2005 in die Gattungen Apamea, Abromias und Lateroligia aufgespalten.<ref name="Zilli"/> Fauna Europaea fasst die Gattungen Apamea und Abromias dagegen wieder zusammen.<ref name="Fauna"/>

Aus der Literatur sind folgende Synonyme bekannt:<ref name="Zilli"/>

  • Polia clandestina Boisduval, 1829
  • Noctua pernix Geyer, [1828–1832]
  • Hadena zeta var. curoi Calberla, 1888
  • Crymodes zeta rofana Wolfsberger, 1952
  • Apamea zeta cyanochlora Varga, 1976
  • Apamea zeta pseudopernix Varga, 1977
  • Apamea zeta sandorkovacsi Peregovits & Varga, 1984
  • Apamea zeta carpatodistincta Rakosy, Stangelmaier & Wieser, 1996

Quellen

Einzelnachweise

<references> <ref name="Zilli"></ref> <ref name="BuNa">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783896241108 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> <ref name="Forster">Walter Forster, Theodor A. Wohlfahrt: Die Schmetterlinge Mitteleuropas. Band 4: Eulen. (Noctuidae). Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1971, ISBN 3-440-03752-5.</ref> <ref name="Fauna">Apamea zeta (Treitschke 1825). Fauna Europaea, Version 2.1, 22. Dezember 2009, abgerufen am 12. Januar 2010.</ref> </references>

Literatur

Weblinks

Commons: Apamea zeta – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien