Zum Inhalt springen

Susanne Gödde

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 31. März 2025 um 14:20 Uhr durch 160.45.196.62 (Diskussion) (Geburtsdatum korrigiert bzw. Geburtstag wegen mangelnder Belege gelöscht. Das GeburtsJAHR lässt sich zwar bestätigen (https://books.google.de/books?id=lvrgP5_m-sMC&newbks=1&newbks_redir=0&lpg=PA315&dq=Susanne%20g%C3%B6dde%20%221965%22&hl=de&pg=PA315#v=onepage&q&f=false), der GeburtsTAG jedoch steht in keiner zuverlässigen Quelle. Internet-Quellen, die einen Geburtstag angeben, basieren ausschliesslich auf dem Wikipedia-Eintrag.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Susanne Gödde (* 1965 in Münster) ist eine deutsche Altphilologin und Religionswissenschaftlerin.

Leben

Susanne Gödde studierte von 1985 bis 1993 Griechische Philologie, Germanistik und Klassische Archäologie an der Universität Münster. Anschließend arbeitete sie (von 1994 bis 1995 als Promotionsstipendiatin der Universität) an ihrer Dissertation Das Drama der Hikesie. Ritual und Rhetorik in Aischylos’ Hiketiden (Doktorvater war Horst-Dieter Blume), mit der sie 1999 promoviert wurde. Für diese Arbeit erhielt Gödde den Promotionspreis der Universität Münster. Von 1996 bis 1999 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kulturwissenschaftliche Anthropologie der Universität Paderborn tätig. Hier war ihre Aufgabe besonders die Koordination von Forschungsprojekten zur Mythenforschung und zur kulturwissenschaftlichen Neuorientierung der Geisteswissenschaften.

Nach der Promotion erhielt Gödde für drei Jahre (2000 bis 2002) ein Lise-Meitner-Stipendium für ihr Habilitationsvorhaben. Von Januar 2003 bis September 2006 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Religionswissenschaft der Freien Universität Berlin; außerdem arbeitete sie im Sonderforschungsbereich 447 „Kulturen des Performativen“ mit. Im Wintersemester 2005/2006 vertrat sie den Lehrstuhl für Griechische Philologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Im Juni 2006 habilitierte sie sich mit der Schrift Euphemia. Die gute Rede in Kult und Literatur der griechischen Antike, für die sie mit dem Heidelberger Förderpreis für klassisch-philologische Theoriebildung ausgezeichnet wurde. Ab Oktober 2006 arbeitete sie im Forschungsverbund Theater und Fest in Europa beim Teilprojekt Theater und Fest in der Antike mit. Im März 2008 lehnte sie den Ruf der Freien Universität Berlin auf eine W2-Professur „für Religion und Kultur der Antike sowie deren Rezeptionsgeschichte“ ab. Seit April 2008 vertritt sie den Lehrstuhl des Gräzisten Oliver Primavesi an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im November 2013 wurde sie ebenda zur W2-Professorin für Griechische Philologie und Religionswissenschaft der Antike ernannt.

2016 nahm Gödde einen Ruf an die Freie Universität Berlin an, wo sie nun in der Nachfolge von Renate Schlesier als Professorin für Religionswissenschaft tätig ist.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Das Drama der Hikesie. Ritual und Rhetorik in Aischylos' Hiketiden, Münster 2000.
  • Euphemia. Die gute Rede in Kult und Literatur der griechischen Antike, Heidelberg 2011.

Literatur

  • Kürschners deutscher Gelehrten-Kalender 2009. Band 1. Saur, München 2009, ISBN 978-3-598-23629-7, S. 1219.

Weblinks

Vorlage:Hinweisbaustein