Gonoporus
Ein Gonoporus ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), auch als Gonadopore oder Genitalporus bezeichnet, ist eine Geschlechtsöffnung, die bei unterschiedlichen Wirbellosen auftritt und im Ruhezustand sehr klein ist. Nachgewiesen wurde diese Art der Öffnung bei Tieren wie Würmern sowie Insekten und Krebstieren.<ref name="SPE">Gonoporus. In: Lexikon der Biologie, Spektrum der Wissenschaft. Abgerufen am 9. Dezember 2023.</ref>
Weitere Beispiele
Auch bei folgenden Tieren konnte ein Gonoporus nachgewiesen werden:
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- Springschwänze<ref>Springschwänze (Collembola). In: insekten-sachsen.de. NABU, GBIF et al., abgerufen am 9. Dezember 2023.</ref>
- Weinbergschnecken<ref name="SPE"/>
- Fadenschnecken u. a. der Familien Flabellina und Aeolidiidae<ref></ref>
- Regenwürmer<ref name="SPE"/>
- Bärtierchen<ref>Pia Lübke: Untersuchung und Kultivierung von Tardigraden verschiedener Herkunft. Jugend forscht, 2012, abgerufen am 9. Dezember 2023.</ref>
- Ruderfußkrebse z. B. aus der Gattung Splanchnotrophidae<ref></ref>
Bedeutung als Identifikationsmerkmal
Sowohl Strudelwürmer als auch verschiedene Arten von Bandwürmern verfügen über Gonopori. Als sichtbares Merkmal werden sie bei Bandwürmern auch dazu verwendet, um die Tiere unterschiedlichen Gattungen zuzuordnen.<ref name="SPE"/>
Siehe auch
Literatur
- Lexikon der Biologie. Band 4. Herder, Freiburg im Breisgau 1985, ISBN 3-451-19644-1, S. 109.
Einzelnachweise
<references />