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Rodebach

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Rodebach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(78)&title=Rodebach 51° 11′ N, 9° 52′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(78) 51° 10′ 36″ N, 9° 52′ 14″ O
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Höhe: 306 (306–345) m ü. NHN
Fläche: 3,68 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 78 (17. Feb. 2015)<ref name="DF">Stadtteil Rodebach. In: Webauftritt. Stadt Waldkappel, abgerufen im Januar 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1971
Postleitzahl: 37284
Vorwahl: 05656
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Rodebach ist ein Stadtteil von Waldkappel im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis. Der Ort liegt westlich von Waldkappel im Vorland des Hohen Meißners.

Geschichte

Datei:Rodebach 1913.jpg
Rodebach 1913

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Rodebach erfolgte unter dem Namen superior villa Rodebach im Jahr 1334.<ref name="lagis" />

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rodebach zum 1. Oktober 1971 auf freiwilliger Basis in die Stadt Waldkappel eingemeindet.<ref>Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 25. Oktober 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 43, S. 1716, Punkt 1425; Abs. 6. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 3,6 MB]).</ref><ref></ref> Für Rodebach, sowie für alle anderen ehemals eigenständigen Gemeinden von Waldkappel und die Kerngemeinde wurde jeweils ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 607 kB) § 6. In: Webauftritt. Stadt Waldkappel, abgerufen im März 2022.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Rodebach angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Rodebach 87 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 15 Einwohner unter 18 Jahren, 33 zwischen 18 und 49, 6 zwischen 50 und 64 und 33 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 45 Haushalten. Davon waren 18 Singlehaushalte, 12 Paare ohne Kinder und 12 Paare mit Kindern, sowie keine Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 18 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 21 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

  • 1585: 28 Hausgesesse<ref name="lagis" />
  • 1747: 36 Haushaltungen<ref name="lagis" />
Rodebach: Einwohnerzahlen von 1775 bis 2015
Jahr  Einwohner
1775
  
158
1800
  
?
1834
  
216
1840
  
215
1846
  
187
1852
  
201
1858
  
195
1864
  
203
1871
  
203
1875
  
208
1885
  
168
1895
  
166
1905
  
167
1910
  
178
1925
  
176
1939
  
178
1946
  
270
1950
  
246
1956
  
213
1961
  
185
1967
  
186
1970
  
173
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
87
2015
  
78
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Waldkappel<ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Historische Religionszugehörigkeit

• 1885: 168 evangelische (= 100 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 166 evangelische (= 89,73 %), 10 katholische (= 5,41 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Gesamtanlage Rodebach

Datei:Kirche Rodebach.jpg
Ev. Dorfkirche
Datei:Rodebach im Werra-Meißner-Kreis (2).jpg
Dorfanger in Rodebach

Zu der aus geschichtlichen Gründen geschützten Gesamtanlage Rodebachs gehört der ursprüngliche Dorfkern rund um die Kirche und den Anger. Das Ortsbild prägen hier im Wesentlichen mittel- bis kleinbäuerliche Hofanlagen, die sich in lockerer Reihung aneinanderfügen. Dichter geschlossen ist eine Gebäudestaffel mit traufständigen Wohnhäusern aus dem 17. oder 18. Jahrhundert zwischen Amselweg 8 und 18.<ref name="Denkmaltopographie">Rodebach. In: Peer Zietz in Zusammenarbeit mit Thomas Wiegand: Denkmaltopographie Werra-Meißner-Kreis I. Altkreis Eschwege. S. 513 f.</ref>

Evangelische Kirche

Die Kirche steht auf einer der höchsten Stellen des Ortes und bestimmt mit ihrem Turm die Dorfsilhouette. Der mit Schieferschindeln eingedeckte Giebelturm erhebt sich mit quadratischem Grundriss über das aus Bruchsteinen gefertigten Kirchenschiff, das mit einem Satteldach geschlossen wird. Seine heutige Gestalt erhielt der Saalbau im frühen 18. Jahrhundert. Wegen ihrer künstlerischen, geschichtlichen und baulichen Bedeutung ist die Kirche ein geschütztes Kulturdenkmal.<ref name="Denkmaltopographie" />

Anger

Der im Kreuzungsbereich mehrerer Straßen liegende Dorfanger wurde bei Straßenbauarbeiten im Jahr 1964 etwas weiter nach Westen verlegt und mit kleinerem Durchmesser neu aufgebaut. Dabei wurde die alte Linde gefällt und auf dem jetzigen Platz wurden sieben neue Linden gepflanzt. Die ehemalige Versammlungs- und Gerichtsstätte mit rundem Mauerring, Steinbänken und Steintisch wird aus städtebaulichen und ortsgeschichtlichen Gründen als erhaltenswert angesehen.<ref name="Denkmaltopographie" /><ref>Gerichtsplatz in Rodebach. In: Gerichtsstätten in Hessen auf der Webseite des Landesgeschichtlichen Informationssystems Hessen (LAGIS); abgerufen am 31. August 2022.</ref>

Literatur

  • Peer Zietz in Zusammenarbeit mit Thomas Wiegand: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Hessen, Werra-Meißner-Kreis I, Altkreis Eschwege. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig/Wiesbaden 1991, ISBN 3-528-06240-1.
  • Vorlage:HessBib

Weblinks

Commons: Rodebach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Rodebach, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="KHK1818"> Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818. Verlag d. Waisenhauses, Kassel 1818, S. 20 (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="Z2011E"> Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 57 und 113, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> </references>

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