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Tempora

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Datei:GCHQ at Cheltenham, Gloucestershire MOD 45154333.jpg
Im Government Communications Headquarters (GCHQ) in Cheltenham, Gloucestershire im Vereinigten Königreich wurde das Spähprogramm „Tempora“ entwickelt

Tempora [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈtɛmpɔra] (lateinischdie Zeiten, die Zeiträume“) ist der Codename einer britischen Geheimdienstoperation des Government Communications Headquarters (GCHQ) zur Überwachung und Spionage des weltweiten Telekommunikations- und Internet-Datenverkehrs.

Dank des Datenabgriffs direkt an den Unterseekabeln können Geheimdienstler auf 40 Milliarden einzelne Inhaltsdaten pro Tag zugreifen, hatte die NSA die Erfolge der GCHQ schon 2012 verkündet.<ref>nicht mehr geheim: Report: NSA-Skandal in den Ausgaben c't 17/15 und 18/15, Heise-Verlag Hannover</ref>

Spähprogramm Tempora

Enthüllung

Datei:GCHQ-aerial.jpg
Das Government Communications Headquarters (GCHQ)

Die Erkenntnisse über das Programm Tempora basieren laut der Zeitung The Guardian auf Informationen und Daten von Edward Snowden. Eine zweite, anonyme Quelle mit internem Geheimdienst-Wissen bestätigte die Existenz des Programms und betonte dabei die strikte Einhaltung der britischen Gesetze.<ref name="gchq-cables-secret-world-communications">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig GCHQ taps fibre-optic cables for secret access to world’s communications.] In: The Guardian. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="nzz-gchq-unterseekabel">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Britischer Lauschangriff im Internet: Interkontinentale Glasfaserkabel in riesigem Ausmass angezapft.] In: International. Neue Zürcher Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. April 2026.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Snowden hatte zuvor bereits als Whistleblower das US-amerikanische NSA-Programm PRISM offenbart.<ref name="ex-cia-mitarbeiter">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ex-CIA-Mitarbeiter outet sich als Prism-Whistleblower.] In: Spiegel Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Erneut basieren die Informationen auf Präsentationsfolien.

Der Guardian meldete am 17. Juni 2013, dass das britische Verteidigungsministerium verschiedene Medien (darunter die BBC) mittels einer als vertraulich deklarierten DA-Notice zur Selbstzensur bzw. Nicht-Verbreitung von Informationen aufforderte und bezog sich auf die Erstveröffentlichung dieser D-notice am 8. Juni 2013.<ref name="d-notice">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig MoD serves news outlets with D notice over surveillance leaks.] In: The Guardian. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="order-order-d-notices">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig D-Notice.] In: order-order.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Vier Tage später, am 21. Juni 2013, veröffentlichte der Guardian Snowdens Enthüllungen über Tempora, etwa zwei Wochen nach den ersten Enthüllungen über PRISM.<ref name="gchq-cables-secret-world-communications" />

Vorgehensweise

Nach Darstellung von Snowden ist das Spionageprogramm Tempora noch umfangreicher als PRISM und seit etwa Ende 2011 in Betrieb. Es besteht aus den beiden Komponenten Mastering the Internet und Global Telecoms Exploitations, von denen eine schon seit 2009 aktiv ist.<ref name="theguardian-mastering-the-internet">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Mastering the internet: how GCHQ set out to spy on the world wide web.] In: The Guardian. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="theguardian-gchq-legal-loopholes">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The legal loopholes that allow GCHQ to spy on the world.] In: The Guardian. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Laut Guardian werde „das schiere Ausmaß der Geheimdienstambitionen schon durch die Titel der beiden Hauptkomponenten deutlich: Mastering the Internet (Das Internet beherrschen) und Global Telecom Exploitation (Ausbeutung der weltweiten Telekommunikation) mit dem Ziel, so viel Online- und Telefonkommunikation wie möglich abzuschöpfen“.<ref name="gchq-cables-secret-world-communications" />

Im Rahmen des Programms würden vom GCHQ Internetknotenpunkte und transatlantische Datenverbindungen angezapft und die Daten für bis zu 30 Tage gespeichert.<ref name="gchq-cables-secret-world-communications" /><ref name="orf-gchq-tempora">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Britischer Geheimdienst spioniert weltweit Internetnutzer aus.] In: Österreichischer Rundfunk. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="abhoerskandal-auch-britischer-geheimdienst">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Abhörskandal: Auch britischer Geheimdienst späht Daten aus.] In: Handelsblatt. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das GCHQ spähe den gesamten Datenverkehr aus, der über das transatlantische Glasfasernetz nach Großbritannien hineinfließt oder das Land verlässt.<ref name="theguardian-gchq-internet-surveillance-work">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig How does GCHQ's internet surveillance work?] In: The Guardian. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Es würden zur Überwachung und Analyse der Daten über 200 Glasfaserverbindungen angezapft und ca. 500 Mitarbeiter eingesetzt.<ref name="abhoerskandal-auch-britischer-geheimdienst" />

Überwacht würden hierbei E-Mails, Einträge in sozialen Netzwerken und persönliche Informationen von Internetnutzern sowie Telefongespräche.<ref name="abhoerskandal-auch-britischer-geheimdienst" />

Internationale Kooperation

Die beiden Überwachungsprogramme PRISM und Tempora gehören nach den Angaben von Snowden zu einem gemeinsamen Geheimdienstprogramm namens „Five Eyes“ der fünf Nationen Großbritannien, USA, Kanada, Australien und Neuseeland.<ref name="spiegel-gchq-weltweiter-internetverkehr">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Spionageskandal: Britischer Geheimdienst sammelt gewaltige Datenmengen.] In: Spiegel Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die fünf Länder betreiben laut einem Bericht des Europäischen Parlaments von 2001 bereits seit Jahrzehnten das Projekt Echelon zur weltweiten Überwachung des über Kommunikationssatelliten geleiteten Telefon- und Datenverkehrs, das laut diesem Bericht auch zur Wirtschaftsspionage eingesetzt wurde.<ref name="EP010905">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Verfahren: nicht-legislative Stellungnahme (Art. 47 GO); Aussprache und Annahme: Abhörsystem „Echelon“.] In: Dok.: A5-0264/2001. Europäisches Parlament, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="eu-rapport">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bericht über die Existenz eines globalen Abhörsystems für private und wirtschaftliche Kommunikation (Abhörsystem ECHELON).] (PDF 1.3 MB) In: Dok.: A5-0264/2001 Teil 1. Europäisches Parlament, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Reaktionen

Großbritannien

Abgesehen von der Enthüllung durch den Guardian und nachfolgenden Artikeln widmete die britische Presse dem Thema eher wenig Aufmerksamkeit.<ref name="grossbritannien-ist-wenig-empoert">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Abhörprogramm „Tempora“: Großbritannien ist wenig empört.] In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der konservative britische Politiker Ben Wallace formulierte in seiner Kolumne in der Times: „Spies spy“ (Spione spionieren)<ref name="thetimes-spies-spy">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig British spies take risks to protect us. Be proud of them.] (kostenpflichtig) In: The Times. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und brachte damit anscheinend die kollektive Zurückhaltung auf den Punkt, welche in Großbritannien bei vielen Politikern und Kommentatoren zu der Enthüllung erkennbar war und ließ Spiegel Online mutmaßen, ob die Ursache der Zurückhaltung in der D-Notice vom 7. Juni 2013 zu suchen sei.<ref name="spiegel-gchq-gbr-wenig-empört">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Überwachungsprogramm: Warum Tempora die Briten kaltlässt.] In: Spiegel Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="d-notice" />

Deutschland

Die deutsche Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) forderte eine rasche Aufklärung, die „sofort in die europäischen Institutionen“ gehöre. „Die Vorwürfe gegen Großbritannien klingen nach einem Alptraum à la Hollywood.“<ref name="zeit-leutheusser-aufklärung">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Deutschland: Leutheusser fordert Aufklärung zu britischem Spähprogramm.] In: Zeit Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Wolfgang Bosbach (CDU), Vorsitzender des Innenausschusses im Bundestag, sah die Glaubwürdigkeit der Demokratie gefährdet: „Da stellt sich übrigens nicht nur die datenschutzrechtliche Frage; da stellt sich auch eine andere Frage, nämlich, ob die Bürger nicht das Vertrauen verlieren in den Staat und damit in unsere Demokratie, wenn sie nicht ganz sicher sein können, dass die Geheimdienste nur das machen, was sie auch tatsächlich dürfen.“<ref name="dw-bureg-aufklärung">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig "Tempora": Bundesregierung fordert Aufklärung.] In: Deutsche Welle. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Kritik übte auch der CDU-Innenpolitiker Clemens Binninger: „Wenn die Angaben zutreffen, dass bei sozialen Netzwerken und Providern große Datenmengen abgespeichert werden, wäre das mit unserem Verständnis von Datenschutz nicht vereinbar.“<ref name="zeit-politiker-aufklärung">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bundesregierung: Politiker fordern Aufklärung über den „Albtraum“ Tempora.] In: Zeit Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Ulrich Weinbrenner, Ministerialrat im Bundesinnenministerium, sagte bei einer Ausschusssitzung des Bundestages, es sei „allgemein bekannt, dass es Programme dieser Art“ gebe;<ref name="ntv-article10880386">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Geheimdienst zapft wichtiges Glasfaserkabel TAT-14 an: Briten spähen deutsche Daten aus.] In: n-tv. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> „Niemand, der sich mit der Materie auskennt, wird grundsätzlich sagen, dass er über die Art und Weise der strategischen Aufklärung überrascht sein kann.“<ref name="bundestag-überwachungsaktionen">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Deutscher Bundestag: Bundesregierung spricht über US-Überwachungsaktion.] (Video 2:19:49 Stunden) In: Deutscher Bundestag. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Leutheusser-Schnarrenberger bat die britische Regierung schriftlich, zu dem Überwachungsprogramm „Tempora“ Stellung zu nehmen. Am 25. Juni 2013 veröffentlichte Spiegel Online Auszüge aus den beiden identischen Briefen, in denen der britischen Justizminister Christopher Grayling und die Innenministerin Theresa May um die Darlegung der Rechtsgrundlagen für die Datensammlungen gebeten wurden.<ref name="faz-snowden-freier-mann">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Whistleblower auf der Flucht: Putin: Snowden ist ein freier Mann.] In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="spiegel-tempora-jumi-brandbriefe">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schnüffelprogramm Tempora: Brandbriefe an britische Minister.] In: Spiegel Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Am darauf folgenden Tag wurde bekannt, dass die britische Regierung die Beantwortung der Fragen mit der Aussage „Wie Sie ja wissen, nehmen britische Regierungen grundsätzlich nicht öffentlich Stellung zu nachrichtendienstlichen Angelegenheiten.“ ablehnte. Der „geeignete Kanal“ für derartige bilaterale Gespräche seien „unsere Nachrichtendienste selbst“.<ref name="spiegel-gbr-antwort-verweigert">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Spähprogramm: Großbritannien verweigert Antworten zu Tempora.] In: Spiegel Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="zeit-widerstand-prism-tempora">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Spionage: Widerstand gegen Prism und Tempora erwacht.] In: Zeit Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. März 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />