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Christa Maria Ziese

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Christa Maria Ziese, auch Christa-Maria Ziese, verheiratete Christa Maria Ziese-Lüdeke (* 13. Juli 1924 in Aschersleben; † 22. Januar 2012<ref>Todesanzeige, In: Leipziger Volkszeitung, gesehen am 11. März 2012</ref> in Meiningen<ref name="Seiferth, Der neue Merkur" />) war eine deutsche Lied-, Konzert- und Opernsängerin (Sopran).

Leben

Ihre Lehrer waren die Pädagogen Gottlieb Zeithammer und Josef-Maria Hausschild in Leipzig. Sie gewann 1949 den Internationalen Concours von Prag und 1950 den dritten Preis des Bach-Gesangwettbewerbs in Leipzig.<ref>Liste der Bachpreisträger seit 1950 auf bachwettbewerbleipzig.de, abgerufen am 10. Juli 2022</ref> Ihr Bühnendebüt hatte sie 1947 an der Oper Leipzig als Hänsel in der Oper Hänsel und Gretel und war dann bis 1951 und wiederum 1954–1977 Mitglied dieses Opernhauses, gastierte aber gleichzeitig an den Staatsoper Berlin und Dresden sowie an der Komischen Oper Berlin. 1952–1954 war sie am Nationaltheater in Weimar engagiert. Gastspiele am Moskauer Bolschoi-Theater, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, an den Opernhäusern von Hamburg, Hannover, Zürich, Brno und Nizza folgten. Ihre großdimensionierte, von Ausdruckskraft getragene Sopranstimme erreichte ihre besten Leistungen im hochdramatischen Repertoire. Sie sang u. a. die Partie der Leonore im Fidelio, Santuzza in Cavalleria rusticana, Salome, Aida, Tosca, Carmen, Turandot von Puccini, Senta im Fliegenden Holländer, Isolde, Venus im Tannhäuser. Auch im Konzertsaal hatte die Künstlerin Erfolge. Ihr wurde der Titel einer Kammersängerin verliehen. Nach Beendigung ihrer Bühnenlaufbahn im Jahre 1977 widmete sie sich besonders der Ausbildung von Nachwuchssängern.<ref name="Seiferth, Der neue Merkur">Werner P. Seiferth: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Christa Maria ZIESE-LÜDEKE ist am 22.1. in Meiningen gestorben (Memento vom 23. Mai 2012 im Internet Archive), Nachruf in: Der neue Merker, 2012</ref>

Datei:Grab Ziese-Lüdeke.jpg
Ihr Grab auf dem Südfriedhof Leipzig

Ihren Lebensabend verbrachte sie in Meiningen. Beigesetzt wurde sie im Grab ihres Ehemannes Rainer Lüdeke auf dem Leipziger Südfriedhof.

Auszeichnungen

  • Am 6. Oktober 1963 wurde sie mit dem Nationalpreis der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur ausgezeichnet.<ref name="Kunstpreis der DDR">Chronik der DDR 1963. In: DDR-Lexikon.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. September 2013; abgerufen am 10. Juli 2022.
    Erika Tschernig (Hrsg.): Unsere Kultur: DDR-Zeittafel, 1945–1987. Dietz, Berlin 1989, ISBN 3-320-01132-4, S. 136 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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