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Helene Schneiderman

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Helene Schneiderman (* 15. November 1954<ref name=":2">Judith Schneiderman mit Jennifer Schneiderman: Ich sang um mein Leben. Erinnerungen an Rachov, Auschwitz und den Neubeginn in Amerika. Hrsg.: Adam Kerpel-Fronius, Uwe Neumärker. 2. Auflage 2015. Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin 2013, ISBN 978-3-942240-08-6, S. 170.</ref> in Flemington, New Jersey) ist eine US-amerikanische Opernsängerin (Mezzosopran).

Leben

Schneidermans Eltern Pinek und Judith Schneiderman waren Shoah-Überlebende und beide Musiker und sangen jiddische Lieder. Helene Schneiderman begann ihre Gesangsausbildung am Westminster Choir College in Princeton. An der University of Cincinnati College of Music erwarb sie einen Masterabschluss in Voice Performance. 1981 schloss sie ein Opernsängerdiplom ab.

Nach dem Abschluss erhielt sie die Möglichkeit, nach Heidelberg zu gehen. 1982 wurde sie Mitglied im Heidelberger Opernensemble. Sie besuchte in Heidelberg die erste Hochschule für Jüdische Studien und lernte in der Synagoge ihren zukünftigen Mann, den niederländischen Grafiker Michael Flamme, kennen. Mit ihm bekommt sie zwei Töchter.<ref name=":0">Marta Halpert: Eine Stimme für die Opernkunst und das jiddische Lied. In: Wina - Das jüdische Stadtmagazin. 9. März 2021, abgerufen am 17. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Von 1984 bis 2022 war Schneiderman festes Mitglied des Ensembles der Stuttgarter Staatsoper. 1998 wurde sie Kammersängerin der Oper Stuttgart und damit die jüngste Sängerin, der diese Ehre zuteilwurde. In Stuttgart war sie in gut 70 Rollen zu sehen.<ref name=":1">Hanns-Horst Bauer: Menschlichkeit und Können. In: Opera Lounge. 26. Februar 2015, abgerufen am 17. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie führt ihre Gastengagements nach der Zeit als festes Ensemblemitglied auf internationalen Bühnen weiter.<ref>Staatsoper Stuttgart: Helene Schneiderman. Mezzosopran | Kammersängerin. Staatsoper Stuttgart, abgerufen am 20. September 2023.</ref><ref>Rafael Rennicke: Die Sängerin Helene Schneiderman nimmt Abschied vom Stuttgarter Opernensemble. SWR2, 4. Juli 2022, abgerufen am 17. Februar 2023.</ref> So sang sie etwa im August 2005 an der Seite von Anna Netrebko die Flora Bervoix in Verdis La traviata bei den Salzburger Festspielen<ref>La Traviata • Salzburger Festspiele 2005. Abgerufen am 27. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und im Mai 2014 beim Festival in Glyndebourne die Annina ("Helene Schneiderman, wonderfully weird in the letter scene and when she apes a discarded peasant ,wife'"<ref>Der Rosenkavalier, Glyndebourne. 18. Mai 2014, abgerufen am 27. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) in Richard Strauss’ Rosenkavalier (Regie: Richard Jones).

Die international renommierte Opernsängerin ist auch als Interpretin jüdischer Lieder bekannt, mit denen sie als Tochter eines Chasans aufgewachsen ist. Mit Götz Payer hat sie die CD Makh Tsu di Eygelekh - Jiddische Lieder veröffentlicht.

Schneiderman war sechs Jahre lang als Professorin am Salzburger Mozarteum tätig.<ref name=":1" />

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein