Zum Inhalt springen

Lipophobie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. November 2025 um 01:40 Uhr durch imported>Leyo (wikilink).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Das Wort lipophob kommt aus dem Altgriechischen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) lípos „Fett“ sowie {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) phóbos „Furcht“)<ref>Wilhelm Gemoll: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. München/Wien 1965.</ref> und bedeutet Fett meidend. Diese Eigenschaft beschreibt Stoffe die sich fettabstoßend verhalten und sich nicht mit Fetten und Ölen mischen lassen, sondern eine Emulsion bilden.<ref>Marina Bährle-Rapp: Springer Lexikon Kosmetik und Körperpflege. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-09983-4, S. 258.</ref> Sie sind also schlecht löslich in unpolaren Lösungsmitteln und gut löslich in polaren Lösungsmitteln.<ref>Frauke Pfeiffer: Chemie-KompaktWissen: 5. - 10. Klasse ; mit Lern-Videos. Klett Lerntraining, 2013, ISBN 978-3-12-926059-3, S. 154 (books.google.de).</ref>

Der Grund für die schlechte Mischbarkeit liegt darin, dass sich die Moleküle der lipophoben Flüssigkeit untereinander deutlich stärker anziehen, als sie von den Fettmolekülen angezogen werden, oder dass sich diese untereinander deutlich stärker anziehen. Durch die unterschiedliche Anziehung sammeln sich die Moleküle der beiden Flüssigkeiten getrennt.

Zum Mischen von lipophoben Stoffen mit Fett können Tenside eingesetzt werden. Diese sind amphiphil, also sowohl Fett- als auch wasserlöslich.

Lipophobe Stoffe sind oft gleichzeitig hydrophil, lösen sich also gut in Wasser. Das Gegenteil von lipophob ist lipophil.

Oleophobieren bezeichnet das "Ölabweisendmachen" von Oberflächen.

Einzelnachweise

<references />