Zum Inhalt springen

Markus Adam Nickel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Mai 2024 um 19:33 Uhr durch imported>CamelBot (Bot: linkfix: entfernung von tracking-parameter; siehe user:CamelBot.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Markus Adam Nickel (* 9. Juni 1800 in Mainz; † 31. Oktober 1869 ebenda) war ein deutscher römisch-katholischer Theologe.

Lebenslauf

Nach der Studien- und Priesterseminarszeit in Mainz, erfolgte seine Priesterweihe 1823. Im Jahr 1830 wurde Nickel zum Professor der Theologie und Spiritualdirektor am Priesterseminar Mainz ernannt. Die Zeit zuvor war durch den Mainzer Kreis und der Sedisvakanz auf dem Mainzer Bischofsstuhl geprägt (→ Geschichte des Bistums Mainz).

Im Jahr 1833 wurde er zum Dompfarrer ernannt. Der Mainzer Bischof Peter Leopold Kaiser berief ihn im Jahr seiner Weihe 1835 zum Seminarregens und Geistlichen Rat. 1851 wurde Nickel durch das Mainzer Domkapitel zum Domkapitular gewählt und lehrte noch als solcher fast bis zu seinem Lebensende die Homiletik und Liturgik am Seminar.

Werke

In seinem Testament vermachte Markus Adam Nickel der Martinus-Bibliothek viele homiletische, hymnologische und liturgische Werke. Seine Hauptwerke sind:

Literatur

  • Anton Weis: Nickel, Markus Adam. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 23, Duncker & Humblot, Leipzig 1886, S. 572 f.
  • Günter Duffrer: Auf dem Weg zu liturgischer Frömmigkeit. Das Werk des Markus Adam Nickel (1800-1869) als Höhepunkt pastoralliturgischer Bestrebungen im Mainz des 19. Jahrhunderts (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte 6), Speyer 1962 (Digitalisat auf dilibri).

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein