Ingrid Lausund
Ingrid Lausund (* 1965 in Ingolstadt)<ref name="welt">Diese Frau macht Schluss mit dem „Tatortreiniger“. In: Welt. 18. Dezember 2018, abgerufen am 19. Dezember 2018.</ref> ist eine deutsche Theaterautorin und Regisseurin. Unter dem Pseudonym <templatestyles src="Person/styles.css" />Mizzi Meyer, das sie 2015 lüftete, ist sie als Drehbuchautorin tätig.<ref name="blifi">„Tatortreiniger“-Autorin outet sich. In: mediabiz.de. Blickpunkt:Film, 8. Dezember 2015, abgerufen am 8. Dezember 2015.</ref>
Leben
Lausund studierte Schauspiel und Regie an der Theaterakademie in Ulm und schloss als diplomierte Regisseurin<ref name="welt" /> ab. Ein erstes Engagement folgte am Theater Ravensburg, mit dem sie eine Reihe auch eigener Stücke inszenierte. Danach war sie Hausautorin und Regisseurin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. 1999 hatte sie eine Gastprofessur am Mozarteum in Salzburg.
Für ihre Drehbücher zur Fernsehserie Der Tatortreiniger wurde sie unter dem Pseudonym Mizzi Meyer (der Name einer Romanfigur von Thomas Mann aus Königliche Hoheit)<ref>Eva D. Becker: Königliche Hoheit (1909). In: Thomas Mann-Figurenlexikon. Universität des Saarlandes, Fachrichtung Germanistik, 2011, abgerufen am 24. September 2024.</ref> mit dem Grimme-Preis 2012 und 2013 sowie mit dem Deutschen Fernsehpreis 2019 ausgezeichnet.<ref>Grimme-Preis Unterhaltung 2012. In: grimme-institut.de. Grimme-Institut, 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2015; abgerufen am 8. Dezember 2015.</ref><ref>Grimme-Preis Unterhaltung 2013. In: grimme-institut.de. Grimme-Institut, 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. April 2013; abgerufen am 8. Dezember 2015.</ref><ref>Grimme-Preis Preisträger 2012. In: grimme-institut.de. Grimme-Institut, 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2015; abgerufen am 8. Dezember 2015.</ref> Mit Bjarne Mädel, dem Hauptdarsteller der Serie, hatte sie bereits zuvor am Hamburger Schauspielhaus zusammengearbeitet.<ref>Hans Hoff: Bjarne Mädel für Grimme-Preis nominiert. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 13. März 2012, abgerufen am 8. Dezember 2015.</ref> Erst im Dezember 2015 lüftete sie das Geheimnis um das Pseudonym.<ref name="blifi" />
Lausund lebt in Berlin.
Auszeichnungen
- 2018: Deutscher Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Bildung für Der Tatortreiniger – Sind Sie sicher?<ref>Preisträger 2018 – Deutscher Menschenrechts Filmpreis. Abgerufen am 25. Oktober 2018.</ref>
- 2019: Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie Bestes Buch für Der Tatortreiniger
- 2025: Ödön-von-Horváth-Preis<ref>Ödön-von-Horváth-Gesellschaft: Ödön-von-Horváth-Preisträgerinnen 2025 bekanntgegeben. 3. Juni 2025, abgerufen am 14. November 2025.</ref>
Werke
— als Ingrid Lausund:
Theaterstücke (Auswahl)
- 1997/98: Glücksfelder
- 1998: Hoimwärts nach Amerika
- 2001: Hysterikon
- 2003: Bandscheibenvorfall. Ein Abend für Leute mit Haltungsschäden
- 2003: Konfetti! Ein Zauberabend für politisch Verwirrte
- 2004: Der Weg zum Glück
- 2009: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
- 2011: Tür auf, Tür zu
- 2012: Zeit – die erschöpfte Schnecke wirft ihr Haus weg und flippt richtig aus
- 2017: Trilliarden. Die Angst vor dem Verlorengehn
Buch
- Bin nebenan, Kein & Aber 2019
— als Mizzi Meyer:
Drehbücher
- 2011–2018: Der Tatortreiniger
- 2015: Er ist wieder da
Weblinks
- Literatur von und über Ingrid Lausund im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Vorlage:IMDb/1
- Volker Behrens: „Tatortreiniger“: Autorin kann sich einen großen Schotty-Film vorstellen. Hamburger Abendblatt, 3. Dezember 2014.
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lausund, Ingrid |
| ALTERNATIVNAMEN | Meyer, Mizzi (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutschsprachige Theaterautorin, Regisseurin und Drehbuchautorin |
| GEBURTSDATUM | 1965 |
| GEBURTSORT | Ingolstadt |