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Daniel Gimeno Traver

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Daniel Gimeno Traver Tennisspieler
Daniel Gimeno Traver
Daniel Gimeno Traver
Gimeno Traver 2018 in Wimbledon
Nation: SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
Geburtstag: 7. August 1985
(40 Jahre)
Größe: 183 cm
Gewicht: 80 kg
1. Profisaison: 2004
Rücktritt: 2021
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Jorge Montesinos
Sergio Gallego
Preisgeld: 3.286.850 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 97:173
Höchste Platzierung: 48 (18. März 2013)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 2R (2013)
French Open 2R (2009, 2010, 2013, 2015)
Wimbledon 2R (2009)
US Open 3R (2010)
Doppel
Karrierebilanz: 42:82
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 63 (6. Februar 2012)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 2R (2011)
French Open AF (2013)
Wimbledon 1R (2011, 2013, 2015)
US Open AF (2010)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Daniel Gimeno Traver (* 7. August 1985 in Valencia) ist ein ehemaliger spanischer Tennisspieler.

Karriere

Gimeno Traver erlebte eine erfolgreiche Zeit auf der ITF Junior Tour. Bei Grand Slams erzielte er bei den French Open 2003 sein bestes Resultat mit dem Erreichen des Viertelfinals. Er gewann sechs 2003 sechs Einzel- und zwei Doppelturniere, wodurch er bis auf Platz 4 des Junior-Rankings aufstieg.

2004 begann er seine Profikarriere. Er schaffte es 2009 das zweite Mal in Serie das Jahr unter den 100 besten Tennisspielern der Welt abzuschließen. Dies gelang ihm vor allem durch zwei Turniersiege auf Challengerebene und dem Erreichen des Viertelfinales beim ATP-Turnier in Acapulco. Im Jahr 2012 gewann er in Viña del Mar seinen ersten ATP-Titel, als er mit Frederico Gil im Finale gegen Pablo Andújar und Carlos Berlocq in drei Sätzen die Oberhand behielt.

Das Jahr 2013 begann für Gimeno Traver mit dem Einzug in die zweite Runde der Australian Open und einem Viertelfinale in Vina del Mãr. Damit erreichte er mit Rang 48 seine höchste Platzierung in der Weltrangliste. Bei den French Open erreichte er ebenfalls die zweite Runde. Die übrige Saison verlief wenig erfolgreich, sodass Gimeno Traver wieder in der Weltrangliste abrutschte und das Jahr auf Rang 77 abschloss.

Die Saison 2014 begann so, wie das Jahr 2013 geendet hatte. Es setzte mehrere Auftaktniederlagen, so auch bei den Australian Open. In Viña del Mar erreichte er wie im Vorjahr das Viertelfinale, blieb in der Folge aber zu unkonstant, sodass er erstmals seit Jahren aus den Top 100 der Weltrangliste rutschte. In Oeiras erreichte er über die Qualifikation das Halbfinale, wodurch er wieder in die Top 70 vorrückte. Aufgrund weiterer Erstrundenniederlagen u. a. bei den French Open und keinem Sieg während der Rasensaison rutschte er in der Weltrangliste ab und beendete nach langer Zeit ein Jahr wieder außerhalb der Top 100.

2015 begann mit einem Turniersieg beim Challenger in Bucaramanga und der damit sofortigen Rückkehr in die Top 100. Dem Turniersieg folgte ein Achtelfinale in Quito. Im April erreichte er in Casablanca sein erstes ATP-Finale, in dem er Martin Kližan in zwei Sätzen unterlag. Es folgten ein Halbfinaleinzug in Bukarest sowie der Einzug ins Viertelfinale von Istanbul. Im Laufe der Saison 2016 fiel er beständig in der Weltrangliste zurück und spielte zur zweiten Saisonhälfte nur noch auf der Challenger Tour, wobei er zunehmend von einer Ellbogenverletzung geplagt wurde. Im Februar 2017 unterzog er sich schließlich einer Operation und spielte erst wieder in der Qualifikation der French Open.<ref>Jorge Valero: Gimeno Traver estará al menos tres meses de baja. In: superdeporte.es. 4. März 2017, abgerufen am 15. Juni 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sowohl bei den French Open als auch in Wimbledon schied er in der ersten Qualifikationsrunde aus. Danach spielte er in dem Jahr ausschließlich Challenger- und Future-Turniere. Beim Challenger von Rom verlor sein einziges Challengerfinale der Saison gegen Filip Krajinović.

Im Jahr 2018 erreichte er zwei Challengerfinals im Einzel; in Tunis musste er gegen Guido Andreozzi aufgeben, in Sopot verlor er die Finalpartie gegen Paolo Lorenzi. Im September stand er gemeinsam mit Ricardo Ojeda Lara im Finale des Challengers in Sevilla, in welchem sie ihren Landsmännern Gerard Granollers und Pedro Martínez unterlagen. Im Folgejahr konnte er bei keinem Challenger weiter als das Viertelfinale vorstoßen.

2020 trat er bei keinem Turnier an, 2021 schied er in den beiden einzigen Challenger-Qualifikationen, an denen er teilnahm, beim ersten Match aus. Danach spielte er kein weiteres Match mehr. Seit Anfang der Saison 2022 gehört er neben Tomás Carbonell zum Trainerstab von Roberto Bautista Agut.<ref>Nikolaus Fink: Roberto Bautista Agut im Interview: "Ich will an den ATP Finals teilnehmen". In: tennisnet.com. 20. Februar 2022, abgerufen am 3. Dezember 2022.</ref>

Erfolge

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250 (1)
ATP Challenger Tour (17)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (0)
Sand (1)
Rasen (0)

Einzel

Turniersiege

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 15. August 2004 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Cordenons Sand OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Daniel Köllerer 4:6, 6:4, 6:3
2. 18. Mai 2008 DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Aarhus Sand FrankreichDatei:Flag of France.svg Éric Prodon 7:5, 7:5
3. 7. September 2008 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Brașov Sand DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Alexander Flock 4:6, 6:4, 6:4
4. 20. September 2009 Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Banja Luka Sand DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Julian Reister 6:4, 6:1
5. 11. Oktober 2009 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Tarragona Sand ItalienDatei:Flag of Italy.svg Paolo Lorenzi 6:4, 6:0
6. 8. August 2010 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Segovia Hartplatz FrankreichDatei:Flag of France.svg Adrian Mannarino 6:4, 7:62
7. 11. September 2011 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Sevilla (1) Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Rubén Ramírez Hidalgo 6:3, 6:3
8. 17. Juni 2012 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Monza Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Albert Montañés 6:2, 4:6, 6:4
9. 16. September 2012 SpanienSpanien Sevilla (2) Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Tommy Robredo 6:3, 6:2
10. 30. September 2012 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Madrid Sand DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jan-Lennard Struff 6:4, 6:2
11. 8. September 2013 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Alphen Sand NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Thomas Schoorel 6:2, 6:4
12. 14. September 2013 SpanienSpanien Sevilla (3) Sand FrankreichDatei:Flag of France.svg Stéphane Robert 6:4, 7:62
13. 27. September 2014 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Kenitra Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Albert Ramos Viñolas 6:3, 6:4
14. 1. Februar 2015 KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Bucaramanga Sand PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Gastão Elias 6:3, 1:6, 7:5

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 12. April 2015 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Casablanca Sand SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Martin Kližan 2:6, 2:6

Doppel

Turniersiege

ATP World Tour
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 5. Februar 2012 ChileDatei:Flag of Chile.svg Viña del Mar Sand PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Frederico Gil SpanienDatei:Flag of Spain.svg Pablo Andújar
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Carlos Berlocq
1:6, 7:5, [12:10]
ATP Challenger Tour
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 7. Mai 2006 TunesienDatei:Flag of Tunisia.svg Tunis Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Iván Navarro NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Bart Beks
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Martijn van Haasteren
6:2, 7:5
2. 10. Mai 2008 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Telde Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Daniel Muñoz de la Nava SpanienDatei:Flag of Spain.svg Miguel Ángel López Jaén
SpanienDatei:Flag of Spain.svg José Antonio Sánchez de Luna
6:3, 6:1
3. 30. September 2012 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Madrid Sand SpanienSpanien Iván Navarro AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Colin Ebelthite
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jaroslav Pospíšil
6:2, 4:6, [10:7]

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 12. Februar 2011 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Costa do Sauípe Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Pablo Andújar BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Marcelo Melo
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Bruno Soares
6:74, 3:6

Weblinks

Commons: Daniel Gimeno Traver – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />