Zum Inhalt springen

Albert Quendler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Februar 2025 um 20:35 Uhr durch imported>Lubitsch2.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Albert Quendler (* 16. September 1921 in Villach;<ref name="Geburtsbuch">Geburtsbuch Villach-St. Martin, tom. XIX, fol. 64 (Faksimile), abgerufen am 18. Januar 2024</ref> † 21. Jänner 2016)<ref>Todesmeldung, abgerufen am 12. Dezember 2018</ref> war ein österreichischer Filmregisseur.

Leben

Albert Quendler wurde am 16. September 1921 als Sohn des damaligen Gendarmerierevierinspektors Johann Quendler (* 25. Februar 1881 in Pölling) und dessen Ehefrau Amalia (geborene Zoppoth; * 7. Juli 1893 in Mauthen; † 23. Oktober 1940 in Villach) in Villach geboren und am 25. September 1921 auf den Namen Albert getauft.<ref name="Geburtsbuch"/><ref name="Trauungsbuch, Eltern">Trauungsbuch Villach-St. Jakob, tom. VII, fol. 224 (Faksimile), abgerufen am 18. Januar 2024</ref> Seine Eltern hatten am 29. Juli 1915 in Villach-St. Jakob geheiratet.<ref name="Geburtsbuch"/><ref name="Trauungsbuch, Eltern"/> Am 26. Mai 1934 erhielt er seine Konfirmation.<ref name="Geburtsbuch"/> Am 5. Mai 1949 wurde Quendler standesamtlich in Villach getraut; die kirchliche Trauung fand am selben Tag in Villach-Hl. Kreuz statt.<ref name="Geburtsbuch"/>

Albert Quendler inszenierte vor allem Dokumentarfilme. Er trat zum 1. Januar 1940 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 7.416.956).<ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33471698</ref><ref>https://homepage.univie.ac.at/ingo.pohn-lauggas/txt/weiss.htm</ref> Bekannt wurde er durch das Dokumentar-Spielfilmexperiment Omaru – eine afrikanische Liebesgeschichte, da er bei einer Expedition von E. A. Zwilling drehte und für das ihm bei den Internationalen Filmfestspielen Venedig die Silberne Schale zuerkannt wurde<ref>NEU IN DEUTSCHLAND: Omaru (Österreich). In: Der Spiegel. Band 48, 28. November 1956 (spiegel.de [abgerufen am 22. November 2017]).</ref>. Er wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet und unterrichtete an der Filmakademie Wien<ref>dok.at | Albert Quendler. Abgerufen am 21. November 2017.</ref>.

Filme

  • 1951: St. Stephan
  • 1952: Symphonie Wien
  • 1955: Omaru – eine afrikanische Liebesgeschichte
  • 1986: Oskar Kokoschka: Erinnerung

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein