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Strei (Hunedoara)

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Strei
Zeikdorf
Zeykfalva
Datei:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Hunedoara
Gemeinde: Călan
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(318) 45° 43′ N, 23° 0′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(318) 45° 42′ 57″ N, 22° 59′ 36″ O
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 245 m
Einwohner: 318 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung in Rumänien 2021 bei citypopulation.de </ref>)
Postleitzahl: 335309
Telefonvorwahl: (+40) 02 54
Kfz-Kennzeichen: HD
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf

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Strei ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ort in Siebenbürgen und gehört zur Stadt Călan im Kreis Hunedoara, Rumänien.

Der Ort ist auch unter den veralteten rumänischen Bezeichnungen Streiu und Streia und der ungarischen Zejkfalva, bekannt.<ref>Wörterbuch der Ortschaften aus Siebenbürgen</ref>

Geographische Lage

Datei:Josephinische Landaufnahme pg215.jpg
Strei (Zeikfalva) in der Josephinischen Landaufnahme von 1769 bis 1773.
Datei:RO HD Strei.JPG
Blick auf Strei

Der kleine Ort befindet sich in der Hatzeger Talsenke (Depresiunea Hațeg) am Strei (Strell) – einem linken Zufluss des Mureș (Mieresch) –, ca. 3 Kilometer südlich von Călan. An der Europastraße 79, liegt der Ort ca. 25 Kilometer südöstlich der Kreishauptstadt Deva (Diemrich).

Geschichte

Mit der Gründung des Ortes durch die rumänische Knesenfamilie Zeyk wurde Strei 1377 erstmals urkundlich erwähnt. Wegen treuer Dienste gegenüber dem König wurde die Familie Zeyk – die später zum reformierten Glauben übertrat – mit mehreren Gütern belehnt und stieg somit in den ungarischen Adel auf. Der ungarische Namen des Ortes Zeykfalva stammt von dessen Gründer Zeyk-Zaicu.<ref name="hsrs">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref>

Die Geschichte der Besiedlung des Ortes reicht nach Angaben von J. Ackner (1856), J. F. Neigebauer, C. Gooss u. a. bis in die Römerzeit zurück. Bei archäologischen Ausgrabungen wurden Reste entsprechender Behausungen gefunden.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Streiu, abgerufen am 23. Dezember 2010 (rumänisch).</ref>

Bevölkerung

1850 lebten auf dem Gebiet des heutigen Ortes 204 Einwohner. 195 waren Rumänen und neun Ungarn. 1920 wurde mit 445 die größte Bevölkerungszahl – gleichzeitig auch die der Rumänen (431) – ermittelt. Die höchste Anzahl der Ungarn (111) wurde 1910 und die der Deutschen (8) 1900 registriert. Bei der Volkszählung 2002 lebten im Dorf 384 Menschen, davon 379 Rumänen, vier Ungarn und ein Deutscher. Darüber hinaus bezeichnete sich 1890 ein Einwohner als Slowake.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 1 MB; ungarisch).</ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Die Romanische Steinkirche Adormirea Maicii Domnului wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. Mit teilweise gut erhaltenen Innenfresken gehört die Kirche durch ihren schlichten Baustil und den Besonderheiten ihrer byzantinischen Malerei zu den bedeutendsten rumänischen Baudenkmälern des 13. Jahrhunderts. Die ursprünglich römisch-katholische Kirche wurde später von Calvinisten und Orthodoxen genutzt. Der Kirchturm mit einigen Zwillingsfenstern wurde bis in die Dachspitze gemauert.<ref name="anja">Anne Kotzan: Rumänien. Baedeker, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-8297-1172-2, S. 383.</ref> Das Baumaterial der Kirche stammt von der Burg aus Sarmizegetusa.<ref name="hsrs" /> An der Altarwand befinden sich ein Selbstbildnis und die Signatur des Malers.<ref>Birgitta Gabriela Hannover: Rumänien entdecken. Kunstschätze und Naturschönheiten. 2., überarbeitete Auflage. Trescher, Berlin 2004, ISBN 3-89794-056-6.</ref> Die Kirche steht unter Denkmalschutz.<ref name="kmro"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert, abgerufen am 7. Oktober 2012 (Memento vom 10. Juni 2012 im Internet Archive) (PDF 7,10 MB).</ref>
  • Die Überreste einer römischen Villa auf dem Kirchengelände<ref name="anja" /> stehen unter Denkmalschutz.<ref name="kmro" />

Weblinks

Commons: Strei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />