Zum Inhalt springen

Pelze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. Juli 2025 um 18:38 Uhr durch imported>Grizma (+BKL).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Pelze
Datei:Dessau-Roßlau,die Pelze.jpg
Die Pelze

Die Pelze

Daten
Lage Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt
Flusssystem Elbe
Abfluss über Mulde → Elbe → Nordsee
Ursprung als Fließgraben aus dem Leiner See
51° 51′ 40″ N, 12° 17′ 7″ O
 {{#coordinates:51,861187988956|12,285332679749|
dim=500 globe= name=Ursprung Pelze region=DE-ST type=waterbody
  }} 
Mündung in die Mulde nahe deren Mündung in die ElbeKoordinaten: 51° 52′ 18″ N, 12° 15′ 3″ O
 {{#coordinates:51,87174|12,25079|primary
dim=1000 globe= name=Mündung Pelze region=DE-ST type=waterbody
  }}
51° 52′ 18″ N, 12° 15′ 3″ O {{#coordinates:51,87174|12,25079|
dim=1000 globe= name=Mündung Pelze region=DE-ST type=waterbody
  }}

Länge 1,5 km

Die Pelze ist ein Zufluss (Teil eines früheren Seitenarms) der Mulde im Biosphärenreservat Mittelelbe und Naturschutzgebiet Untere Mulde, sowie im Dessau-Wörlitzer Gartenreich nahe der Mündung des Flusses in die Elbe zwischen Dessau und Roßlau.

Das Gewässer hat eine Länge von etwa 1,5 km und ist durch den Fließgraben mit dem Leiner See und dem Löbben verbunden. Die Seen sind der Zufluss vom Kapengraben in die Mulde. Bei Hochwasser von Mulde und Elbe bekommt die Pelze auch Kontakt zur Igel-Lache, einem weiteren Altwasser.

Mit 21 nachgewiesenen Arten, wie Rapfen, Zope, Bitterling, Steinbeißer, Karausche, Ukelei und Aland, gilt die Pelze als artenreichstes Altwasser des Naturschutzgebietes.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationen zum Naturschutzgebiet Untere Mulde (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lvwa-natur.sachsen-anhalt.de</ref> Die Pelze wurde bereits 1927, als eines der ersten Schutzgebiete für ein Säugetier in Deutschland überhaupt, als Biberschutzgebiet für den Elbebiber ausgewiesen.<ref>Prof. Dr. Gustav Hinze - ein Leben für die Elbebiber. Zum 125. Geburtstag des Biberforschers.</ref>

Im Winkel, welchen die Pelze bei ihrer Mündung in die Mulde bildet befanden sich im 12. Jahrhundert die Burg Waldeser und ein Dorf gleichen Namens.<ref>Heinrich Lindner: Geschichte und Beschreibung des Landes Anhalt. Ackermann, 1833 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise

<references />