Zum Inhalt springen

Opperode

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. April 2026 um 12:34 Uhr durch imported>Hadhuey (Lage: Eurovelo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Opperode
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(273)&title=Opperode 51° 43′ N, 11° 15′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(273) 51° 43′ 0″ N, 11° 15′ 0″ O
 {{#coordinates:51,716666666667|11,25|primary
dim=10000 globe= name=Opperode region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Fläche: 2,51 km²
Einwohner: 273 (2015)<ref>Opperode. In: de.city-facts.com. Abgerufen im Oktober 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 109 Einwohner/km²
Eingemeindung: 20. Juli 1950
Postleitzahl: 06493
Vorwahl: 039483
Datei:Dorfkirche Opperode.JPG
Sankt-Petrus-Kirche
Datei:Dorfteich Opperode.JPG
Dorfteich Opperode

Opperode ist ein zur Stadt Ballenstedt gehörendes Dorf in Sachsen-Anhalt.

Lage

Opperode liegt östlich von Ballenstedt am Nordrand des Harzes. Der Ort hat 456 Einwohner (Stand 2009).<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.sachsen-anhalt.deAusschreibung der Stadt Ballenstedt vom 24. September 2009 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2018. Suche im Internet Archive ) (PDF; 2,6 MB)</ref> Die Gesamtfläche der Gemarkung beträgt 2,51 km². Die Bevölkerungsdichte beträgt somit 181,7 Einwohner je km². Die tatsächlich bebaute Fläche beträgt 0,16 km². Im Ort liegt der Dorfteich Opperode. Südlich von Opperode liegt der Stahlsberg.

Durch den Ort verläuft die internationale Hauptstadt-Route (EV2) des Eurovelo-Radfernnetzes. Sie ist in Deutschland verlaufsgleich mit dem Europaradweg R1 entspricht im nationalen D-Routennetz der Europaroute (D3).

Geschichte

Eine gewisse regionale Bedeutung erlangte Opperode als Abbaugebiet von Steinkohle und einzigem Steinkohlerevier von Anhalt-Bernburg. Der Steinkohleabbau dürfte bereits im frühen 16. Jahrhundert begonnen haben. Im Jahr 1573 erfolgte die Genehmigung zur Anlegung eines neuen Schachts. Von 1740 bis 1824 erfolgte ein intensiver Steinkohlenbergbau. Die Kohle wurde vor allem an die Kupferhütten im Mansfelder Land und die Saline Staßfurt geliefert. Von 1852 bis 1860 wurde erneut versucht Steinkohle abzubauen. Im Jahr 1869 wurde der Steinkohlenbergbau in Opperode endgültig eingestellt.<ref>ahnenforschung-wiedenbeck.de</ref>

Im Jahr 1933 lebten im Ort 505 Menschen, 1939 war die Zahl auf 535 Einwohner angestiegen. Bis zum 19. Juli 1950 war Opperode eine selbständige Gemeinde und wurde dann nach Ballenstedt eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 278 (PDF).</ref>

Bauwerke

Erwähnenswert ist der Gutshof Opperode mit Gebäuden aus der Zeit des 18. Jahrhunderts. Aus dem Jahr 1891 stammt die evangelische Sankt-Petrus-Kirche.<ref>Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Sachsen-Anhalt I, Regierungsbezirk Magdeburg. Deutscher Kunstverlag 2002, ISBN 3-422-03069-7, Seite 675</ref> Auf dem Stahlsberg befindet sich der ab 1914 erbaute Bismarckturm.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Asmusstedt | Badeborn | Ballenstedt | Opperode | Radisleben | Rieder

Vorlage:Klappleiste/Ende