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Niggi Schoellkopf

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Klaus Peter «Niggi» Schoellkopf (* 16. Oktober 1930 in Basel<ref name="bs" /><ref name=":0">Dominik Heitz: Nachruf – Ein Vollblut-Kleinbasler. In: BaZ online. 21. Juni 2023, abgerufen am 21. Juni 2023.</ref>; † 16. Juni 2023 ebenda<ref name=":0" />) war ein Schweizer Politiker (FDP) und Buchautor.

Leben

Niggi Schoellkopf verbrachte sein Leben im Kleinbasel, wo er geboren wurde. Er war Kaufmann. Von 1976 bis 1988 gehörte er dem Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt an, ausserdem war er Mitglied des Bürgergemeinderats der Stadt Basel. Er war Mitbegründer des Fähri-Vereins Basel. Von 1985 bis 2000 war er Meister der Gesellschaft zum Rebhaus. Mit der Wettstai-Clique war er 50 Jahre lang als Tambourmajor an der Basler Fasnacht aktiv.<ref name="bs">Basler Stadtbuch. Band 127 (2007), S. 307.</ref> Auch war er OK-Chef mehrerer Stadtfeste. Mitte der 1990er-Jahre fiel er durch ausländerfeindliche Äusserungen auf.<ref>Peter Knechtli: Der Berufs-Kleinbasler Niggi Schoellkopf wirft das Handtuch, OnlineReports, 26. Dezember 1999, abgerufen am 26. Oktober 2013.</ref> Er schenkte Kleinbasel den Ueli-Brunnen bei der Kaserne, dieser erinnert an den Kleinbasler Brauch Vogel Gryff. Der Brunnen wurde an seinem 78. Geburtstag und im Beisein einer Regierungsrätin eingeweiht.<ref>Niggi Schoellkopf, 92. In: NZZ am Sonntag, 25. Juni 2023, S. 22 (E-Paper).</ref> 2015 gründete er die Niggi-Schoellkopf-Stiftung, die sich die Förderung und Unterstützung sozialer wie kultureller Institutionen und Organisationen in Basel, insbesondere im Kleinbasel, verschrieben hat. Er starb im Juni 2023 im Alter von 92 Jahren in Basel.<ref name=":0" />

Werke (Auswahl)

  • Vogel Gryff. Birkhäuser, Basel 1971, ISBN 3-7643-0578-9.
  • Basler Bhaltis (= Basler Schriften. Bd. 23). Pharos, Basel 1980, ISBN 3-7230-0210-2.
  • Diskretion Ehrensache. Schwabe, Basel 1989, ISBN 3-7965-0903-7.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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