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Bistum Sisak

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Bistum Sisak
Datei:Location Map of Roman Catholic Diocese of Sisak.svg
Karte Bistum Sisak
Basisdaten
Staat Kroatien
Metropolitanbistum Erzbistum Zagreb
Diözesanbischof Vlado Košić
Gründung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Fläche 5500 km²
Pfarreien 74 (2017 / AP 2018)
Einwohner 189.150 (2017 / AP 2018)
Katholiken 167.101 (2017 / AP 2018)
Anteil 88,3 %
Diözesanpriester 49 (2017 / AP 2018)
Ordenspriester 15 (2017 / AP 2018)
Katholiken je Priester 2611
Ordensbrüder 16 (2017 / AP 2018)
Ordensschwestern 82 (2017 / AP 2018)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Kroatisch
Kathedrale Kathedrale Hl. Kreuzerhöhung, Sisak Uzvišenja sv. Križa
Website Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Datei:Sisak Holy cross church.JPG
Kathedrale von Sisak (2006)

Das Bistum Sisak ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein römisch-katholisches Bistum in Kroatien mit Sitz in Sisak. Derzeitiger Diözesanbischof ist Vlado Košić.

Geschichte

Frühchristliches Bistum

Auf dem Gebiet der römischen Provinz Pannonia inferior sind seit dem 4. Jahrhundert Bischöfe von Siscia überliefert. Der erste war Quirinus von Siscia (kroat. Sveti Kvirin Sisački), der als Heiliger verehrt wird und Schutzpatron des Bistums ist.

Nach dem Fall von Sirmium im Jahre 441 schloss sich das Bistum Siscia der Metropolie von Salona an.

Zwischen 530 und 579 sind wieder eigene Bischöfe überliefert.

Ab dem Ende des 6. Jahrhunderts wird das Bistum nicht mehr erwähnt. Bei der ersten Synode von Split im Jahre 925 wurde der Versuch einer Neugründung unternommen. Dieses Vorhaben missglückte.

Im 11. Jahrhundert ging das Gebiet in die neu gründete Diözese Zagreb ein.

Bischöfe

  • Quirinus von Siscia (309)
  • Marcus (343)
  • Costantius I. (381)
  • Johannes (530)
  • Costantius II. (532)
  • Vindemius (579, 590)<ref>Die zweite Erwähnung 590 eventuell als Bischof von Cilla</ref>

Titularbistum

Ab Mai 1999 war Sisak Titularbistum. Einziger Titularbischof war Nikola Eterović (* 1951 in Pučišća; ≈ 1977 Priester des Bistums Hvar), damals Kurienbischof und später Nuntius in Deutschland.

Neuzeitliches Bistum

Die katholischen Gemeinden gehörten bis 2009 zum Bistum bzw. Erzbistum Zagreb. In einem kirchengeschichtlich seltenen Fall wurde das Titularbistum in ein Diözesanbistum umgewandelt: Das Bistum Sisak wurde am 5. Dezember 2009 von Papst Benedikt XVI. mit der Apostolischen Konstitution Antiquam fidem<ref>Benedictus XVI: Const. Apost. Antiquam fidem, AAS 102 (2010), n. 1, p. 4s.</ref> errichtet. Der Bischofssitz befindet sich in der gleichnamigen kroatischen Stadt Sisak. Am Tag der Bistumserrichtung wurde der bisherige Zagreber Weihbischof Vlado Košić zum ersten Bischof des Bistums ernannt.

Das Bistum ist dem Erzbistum Zagreb unterstellt und dort eines von vier Suffraganbistümern.

Schutzpatron des Bistums ist der Märtyrer Quirinus von Siscia (kroat. Sveti Kvirin Sisački), der in Rom begraben wurde.

Die Kathedrale wurde beim Erdbeben am 29. Dezember 2020 schwer beschädigt,<ref>Nuncij Lingua obišao najteže oštećene crkve: "Gospodin je jedino uporište". In: hrt.hr. 7. Januar 2021, abgerufen am 7. Januar 2021 (kroatisch).</ref> der einsturzgefährdete Glockenturm muss bis zur Höhe des Gesimses der Kathedrale abgerissen werden.<ref>Počinje uklanjanje zvonika sisačke katedrale. In: hrt.hr. 8. Januar 2021, abgerufen am 8. Januar 2021 (kroatisch).</ref>

Weblinks

Commons: Bistum Sisak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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